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Meidling Wohnung

Die Wohnung liegt in einem mehrgeschossigen Wohnbauprojekt (2 Stiegen
mit insgesamt 17 Wohnungen, 2 Hobbyräumen und einer Tiefgarage mit
29 KFZ-Stellplätzen) mit der Anschrift 1120 Wien Meidling, Schlöglgasse 22.
Das Wohnbauprojekt wurde am 27.01.2006 abgeschlossen. Die
Reparaturrücklage für die gesamte Wohnanlage beträgt 73.082 Euro.

Derzeit sind Sanierungsarbeiten der Betonplatten beim Müllplatz und der
Dehnfugen bei den Verbindungswegen geplant. Zudem sollen Setzungen
im Kanal behoben werden und rostige Rigolrinnen ausgetauscht werden.
Die Wohnung mit einer Nutzfläche von 139,62 m² zuzüglich 19,70 m²
Balkon/Loggia ist im 1. Obergeschoss (OG) der Stiege 2 (Hintertrakt)
gelegen. Ein im Erdgeschoss (EG) gelegener 78,98 m² großer Garten
sowie das 5,49 m² große Kellerabteil 13 im Keller (Tiefgaragengeschoss)
sind der Wohnung laut Nutzwertfestsetzung als
Wohnungseigentumszubehör zugeordnet.

Der Garten ist durch eine Metalltreppe vom Balkon aus zugänglich.
Die Zimmer 1-4 und die Wohnküche sind vom Vorraum aus zentral
begehbar. Der Balkon ist von der Wohnküche aus begehbar.
Die monatlichen Betriebskostenvorschreibungen betragen laut
Hausverwaltung EUR 351,12 (inkl. Ust.). Das Objekt wurde zum
Bewertungsstichtag von beiden Verpflichteten genutzt und wird als
bestandfrei bewertet.

Lasten: Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
allfällige Rückstände an Steuern und öffentlichen Abgaben
Die unter CLNR 9, 10, 11 und 12 eingetragenen Dienstbarkeiten, die sich
auf den teilweise unter der Liegenschaft verlaufenden Eisenbahntunnel
beziehen. Im Detail wird auf das Grundbuch verwiesen.
„Reallast der Verbindlichkeit, keine Gewerbebetriebe zu errichten, welche
Rauchbelästigung, Ausdünstungen oder Geräusche verursachen, für
Hofärar“

Grundstücksgröße: 1.817 m²

Objektgröße: 161,00 m²


Schätzwert: 568.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 56.800,00 EUR

Geringstes Gebot: 387.000,00 EUR

Gericht: BG Meidling
Aktenzeichen: 081 28 E 13/19s
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung: 13.12.2019
Versteigerungstermin: am 16.01.2020 um 09:00 Uhr
Versteigerungsort: 1120 Wien, Schönbrunner Str. 222-228/3/5/Saal E; Eingang Ruckergasse
Telefonkontakt: 01/815 80 20 DW 722
Besichtigungszeit: Von Amts wegen wird gemäß § 176 Abs 2 EO die Besichtigung der zur Versteigerung
gelangenden Objekte auf den 7.1.2020, 17 bis 19 Uhr festgesetzt.
Der Verpflichtete sowie Dritte (Mieter und andere Nutzungsberechtigte) haben die
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28 E 13/19s
Besichtigung der Wohnung jedem Interessierten zu gestatten bzw. zu dulden (§ 176 Abs 1
EO). Wird die Besichtigung verweigert, so kann sie mit Hilfe des Gerichtsvollziehers durch
kostenpflichtige zwangsweise Öffnung der Wohnung erfolgen.
Ort und Zeit der Einsichtnahme: 1120 Wien, Schönbrunner Str. 222-228/3/5/Zimmer 27, Mo – Fr 8.30 – 12.00 Uhr
Sonstiges: Im Übrigen wird auf das Sachverständigengutachten verwiesen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs 1
Z 9 lit. a UStG abgegeben.
Anmerkungen:
Gemäß § 147 EO kann das Vadium nur in Form von Sparurkunden erlegt werden.
Ein amtlicher Lichtbildausweis (REISEPASS! Führerschein genügt nicht) und ein
Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug bzw eine
Spezialvollmacht sind mitzubringen.
HINWEIS:
Zweck der Vorschrift des § 27 Abs 1 EO ist sowohl das Gebot, eine unnötige
Inanspruchnahme des Verpflichteten zu vermeiden, als auch überflüssige Exekutionsakte
infolge unverhältnismäßiger und nicht notwendiger Exekutionsführung zu vermeiden. Das
Verbot der Überdeckung gilt nicht nur bei der Fahrnisexekution, sondern bei sämtlichen
Exekutionsmitteln (Jakusch in Angst/Oberhammer, EO3 § 27 Rz 2).
Ausgehend vom Gutachten hat allein die Wohnung Top 5 mit Garten einen Schätzwert von
568.000 Euro. Können mit dem Meistbot aus der Versteigerung dieses Liegenschaftsanteiles
sämtliche betriebenen Forderungen befriedigt werden, was nach der derzeitigen Aktenlage
anzunehmen ist, so unterbleibt die Versteigerung der übrigen Liegenschaftsanteile.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der
Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich
der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht
enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden,
Schätzungsprotokolle usw können von den Kaufinteressenten in der umstehend bezeichneten
Gerichtsabteilung während der Geschäftsstunden eingesehen werden.
Bei dem umstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten
Schätzgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Unter der Adresse www.edikte.justiz.gv.at
kann in ein Kurzgutachten eingesehen werden.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im
Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie
zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr
geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte
Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden
aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der
Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen
Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der
Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in
Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners
einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen
öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu
entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben
berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der
oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben,
ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des
bisherigen Schuldner zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der
Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in
Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners
einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern,
Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen
Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im
Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese
Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilung berichtigt
werden würden.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu
erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen
Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens
zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden.
Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Grundbuch: 01304 Hetztendorf
EZ: 898
Grundstücksnr.: 378/6
BLNr: 27+28
Liegenschaftsadresse: Schlöglgasse 22
PLZ/Ort: 1120 Wien

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