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Bad Mitterndorf

Bewertungsgegenstand:
Gegenstand der Bewertung sind die 1/1 Anteile an der Liegenschaft EZ 225 mit dem Grundstück Nr. 2198 im Ausmaß von 515 m2 und der Liegenschaftsadresse:
Thörl 33, 8983 Bad Mitterndorf
Bewertungsstichtag:
Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 11.9.2019
Lage und Erschließung:
Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im Ortsteil Thörl der Marktgemeinde Bad Mitterndorf. In diesem Ortsteil sind mehrere kleine Wohnobjekte und vereinzelte landwirtschaftliche Betriebe vorhanden. Die Erschließung erfolgt bis zum südlichen Grundstücksbereich über einen öffentlichen Gemeindeweg, danach über die im Eigentum der ÖBF befindliche Straßenanlage. Zum Wohnhaus selbst gelangt man über einen steilen Stichweg, abzweigend von dieser Straßenanlage.
Die Versorgung mit den Erfordernissen des täglichen Bedarfes ist im Ortsteil Thörl nur im eingeschränkten Ausmaß gegeben, zum Ortszentrum von Bad Mitterndorf sind es ca. 2 km. In ca. 400 m Entfernung ist eine öffentliche Bushaltestelle an der Landestraße L 730 – Mitterndorferstraße – vorhanden
Grundstücksbeschaffenheit u.

Grundstücksnutzung:
Die Grundfläche der Liegenschaft hat einen vieleckigen Zuschnitt und liegt auf ca. 833 m Seehöhe. Das Bestandsgelände fällt vom Wohnhaus her ca. 8 m-10 m zum Niveau der vorbeiführenden Erschließungsstraße hin ab.
Im Osten verläuft ein nicht benanntes Bachgerinne in einem geringen Abstand direkt vorbei. Auf der zu bewertenden Grundstücksfläche Nr. 2198 befindet sich das eingeschossige Kleinwohnhaus mit einer, aufgrund der Geländeneigung im Südwesten als Vollgeschoß hervorragenden Teilunterkellerung. Dieser Kellerbereich ist teilweise zu Wohnzwecken ausgebaut. Die verbleibenden Grundstücksflächen sind im Bereich der Zufahrtsstraßen einfach geschottert, direkt vor dem nordseitigen Hauseingang mit einer Steinschlichtung geböscht, ansonsten begrünt und im Randbereich zum Bachgerinne bestockt.

Flächenwidmung:
Freiland mit umfassender Lage in der Gelben Gefahrenzone des östlich vorbeiführenden Bachgerinnes. Ein straßennaher Grundstücksstreifen und die östliche Bachböschung fast bis zur dortigen Hauswand, befinden sich in der Roten Gefahrenzone dieses Bachgerinnes (s. beiliegender Auszug).

Baubehörde:
Wohnhaus Altbestand: lt. E-Mail der Marktgemeinde Bad Mitterndorf vom 31.10.2019 besteht ein baurechtlich rechtmäßiger Bestand.
Lage in der Beschränkungszone für Zweitwohnsitze

Grundbuch:
Im Grundbuch sind keine bewertungsrelevanten Eintragungen angeführt.
Hinweis:
In diesem Gutachten wird angenommen, dass ein gesichertes und ersessenes Zufahrtsrecht über das Grundstück Nr. 1755 der ÖBF gegeben ist. Sollte dies nicht zutreffen, ist die Wertaussage des Gutachtens zu überarbeiten.
Bodenkontaminierung:
Die Bewertung erfolgt kontaminationsfrei. Ob Bodenverunreinigungen vorhanden sind, wurde nicht erhoben.

Gebäudebeschreibung
Das eingeschossige, teilunterkellerte Gebäude ist im Wohnbereich in überwiegender Holzriegelkonstruktion, in Teilbereichen jedoch auch als Mauerwerk, hergestellt.
Vor ca. 10 Jahren wurde im Osten ein kleiner eingeschossiger Zubau zur Raumerweiterung, sowie für die interne Treppenerschließung von Erdgeschoß und Kellergeschoß errichtet.
Das durch die Hanglage im Südwesten über Gelände hervorstehende Kellergeschoß hat einen Außenzugang und beherbergt zwei ausgebaute Räume und einen Gewölbekeller.
Das Gebäude ist an die öffentliche Kanalisation und an die private Wasserversorgung des dortigen Ortsteils angeschlossen. Strom wird aus dem Leitungsnetz der Energie AG bezogen.

Bruttogrundfläche:
mangels Planunterlage aus der Vermessungsurkunde des DI Reinhard Vana übernommen.
EG: ca. 63 m2
Kellerbereich zu Aufenthaltsraum ausgebaut: ca. 23 m2
Gewölbekeller: ca. 18 m²

Raumaufteilung:
Erdgeschoß:
Vorraum, Bad/WC, Durchgangsküche mit Stiegenabgang, Esszimmer, Wohnzimmer
Kellergeschoß:
Vorraum mit Stiegenaufgang und weiterem Hauseingang, Schlafzimmer, Abstellraum, teilüberwölbter Lagerraum, Abstellraum unter Stiegenlauf

Bauausführung:
Tragende Außen- und Innenwände: Mischbauweise Holzriegel/Stein/Ziegel
Decken: Gewölbedecke bzw. Holztramdecken
Stiegen: Massivtreppe holzbelegt ins KG,
einfache Holzleitertreppe in den Dachboden
Dachstuhl/Dachdeckung: Satteldach mit Pultdachanschleppung bei Zubau
Dachdeckung: Fasrtzementplatten bzw. Blechdach bei Zubau
Ex/Raeneva-Rodlauer/Bad Mitterndorf
Fassade: Putzflächen und Holzschalungen in traditioneller Ausführung
Fenster: Kunststofffenster mit Isolierverglasung und Sprossenteilung
Innentüren: Holztüren
Wände: verputzt und bemalen bzw. raumseitig meist mit Gipsplatten
zusätzlich verkleidet
Fußböden: Holz-, Wisch-, Fliesen- und Betonbeläge
Heizung / Warmwasser:
Elektroheizung mit Paneelen, Brauchwasserboiler im Badezimmer für Warmwasserbereitung
Nassgruppenausstattung:
zeitgemäße Ausstattung mit Hänge-WC, Eckbrauseanlage, Waschtisch, Boden- und raumhoher Wandverfliesung

Außenanlagen:
geschotterte Hauszufahrt, mit Betonsteinen gepflasterte Freisitzfläche vor dem Wohnhaus samt natursteinbelegter Freitreppe, einfach begrünte Wiesenflächen.
Mängel / Instandhaltungsrückstau:
• keine zeitgemäße Wärmedämmung der Außenbauteile, ausgenommen Kunststofffenster
• Putzrisse bei Heizwinkel
• Dachdeckung Altbau am Ende der techn. Lebensdauer, nicht disponibel
Es wird darauf hingewiesen, dass nur eine augenscheinliche Besichtigung des Objekts erfolgte.
Ob augenscheinlich nicht erkennbare Ausführungsmängel oder Bauschäden vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Dazu wird ergänzend angemerkt, dass der möblierte Zustand keine umfassende Befundung aller Boden- und Wandflächen zugelassen hat. Ob der leicht schiefstehende Nordgiebel als Baumangel zu bewerten ist, bedarf einer genaueren Bauteiluntersuchung.
Der Sachverständige gibt diesbezüglich einen Haftungsausschluss bekannt.
Das gegenständliche Gutachten ist kein Bauzustandsgutachten.

Baulicher Zustand u. Brauchbarkeit:
Beim gegenständlichen kleinen Wohnhaus handelt es sich um ein raumseits saniertes und durch einen Zubau baulich erweitertes Gebäude in einem gepflegten Zustand. Das Raumangebot ist aufgrund der Kleinflächigkeit begrenzt, eine bauliche Erweiterung entsprechenden gültigen Freilandbestimmungen ist jedoch möglich.
Der Gutachter setzt voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt.
Es handelt sich um eine abseits des Ortszentrums von Bad Mitterndorf gelegene kleinflächige Liegenschaft mit einem kleinen Wohnhaus. Das Gebäude ist eingeschossig und hat eine Teilunterkellerung, davon ein Raum mit einem Gewölbe und ein Raum zu einem Aufenthaltsraum ausgebaut. Die Bauweise ist überwiegend in Holz. Das Gebäude ist raumseits saniert, die Beheizung erfolgt mit Elektropaneelen, die Warmwasserbereitung mit einem E Boiler. Nähere Angaben zur Lage, Bauausführung und dem Bauzustand siehe Langgutachten.Grundstücksgröße:515 m²Objektgröße:63,00 m²


Schätzwert: 115.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 11.500,00 EUR

Geringstes Gebot: 57.500,00 EUR


Sonstige Hinweise:1. Zubehör:
Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.
2. Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Keine.
3. Bestandverhältnisse:
Sind nicht bekannt.
4. Versteigerungsbedingungen:
Der Schätzwert der zu versteigernden Liegenschaft beläuft sich auf EUR 115.000,00; das geringste Gebot beträgt EUR 57.500,00. Das Vadium beträgt EUR 11.500,00 und kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.
Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden
Aufforderungen:

Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.

Aufforderung an Pfandgläubiger:
Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtig. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

 

Gericht: BG Liezen
Aktenzeichen: 671 14 E 35/19h
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung: 14.01.2020
Versteigerungstermin: am 10.03.2020 um 08:30 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Liezen, Saal III E.14
Telefonkontakt: 03612722455

Grundbuch: 67004 Krungl
EZ: 225
Grundstücksnr.: 2198
BLNr: 5
Liegenschaftsadresse: Thörl 33
PLZ/Ort: 8983  Bad Mitterndorf


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