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Immobilien als Investition und Krisenvorsorge

In akuten Krisen wie auch vor dem Hintergrund historisch niedriger Zinsen sind Immobilien eine interessante Alternative zur Geldanlage in Anleihen. Statt der minimalen Anleiherenditen warten nach der Investition Mieteinnahmen auf Sie. Des Weiteren können Sie in vielen Fällen auch mit einer ordentlichen Wertsteigerung rechnen und haben für Krisenzeiten mit einem Wohnobjekt ein sicheres Dach über dem Kopf, zusätzlich sind Sie durch die Mieteinnahmen finanziell langfristig abgesichert. Für eine profitable Geldanlage sollten Sie in jedem Fall jedoch umfassende Informationen zur Entscheidungshilfe einholen.

 

Die Spekulationsblase

 

Niedrige Zinsen führen zwangsläufig zu einer größeren Nachfrage nach Miet- und Kaufobjekten. Verfügbare Mittel können an dieser Stelle gewinnbringend angelegt werden. Für einen Kauf kann man derzeit sogar von den niedrigen Zinsen profitieren und günstige Kredite aufnehmen. Die starke Nachfrage nach Immobilienobjekten erzeugt allerdings eine Vermögenspreisinflation – und ein Abflauen dieses Trends ist nicht absehbar, da die Zinsen kaum angehoben werden können. Jeder Schritt der Notenbanken in diese Richtung würde nämlich nicht nur viele Betriebe, sondern auch die Staaten in Zahlungsschwierigkeiten bringen.

Über kurz oder lang wird diese Entwicklung enden müssen, und dann ist mit größeren Verwerfungen zu rechnen. Gerade in diesem Moment haben Sie mit einem realen Objekt eine Investition, die wesentlich sicherer ist, als etwa eine festverzinsliche Anleihe in einer Fiatwährung. Diese kann mit einem Federstrich für wertlos erklärt werden und einen massiven finanziellen Verlust bedeuten. Mit einem Gebäude kann Ihnen das nicht passieren.

 

Grundstücke und Häuser als Krisenvorsorge

 

Warum sind Geldanlagen in Immobilien krisensicher? Als Sachwert kann ein Gebäude nicht – anders als festverzinsliche Anleihen – durch Inflation im Wert sinken. Genau aus diesem Grund werden Häuser auch als Betongold bezeichnet. Wohnobjekte decken das Grundbedürfnis nach Unterkunft und können auch von Ihnen als Investor zu diesem Zweck verwendet werden. Gewerbeimmobilien sind, ähnlich wie privat genutzte Objekte, eine notwendige Grundlage für wirtschaftliche Tätigkeit. Und durch eine Investition setzt man hierbei auf Sicherheit.

Gerade in Krisen stellt sich die Frage nach Rechtssicherheit und der Gefahr von Enteignung. Eine stille Enteignung durch Inflation ist bei Immobilien nicht möglich, was die Sicherheit der Geldanlage steigert. Direkte Enteignung ist politisch ebenfalls schwer durchsetzbar, da ein wesentlicher Teil der Wähler selbst über Immobilieneigentum verfügt oder es zumindest anstrebt.

Vergangene große Krisen wie etwa die Währungsreform nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen, dass damalige Investoren mit einem Realobjekt bzw. Eigentümer wesentlich besser gestellt waren, als Inhaber von festverzinslichen Wertpapieren.

 

Anlagemöglichkeiten

 

Grund und Boden sowie darauf errichtete Gebäude sind in vielen verschiedenen Formen mögliche Anlageobjekte. Grundstücke können als Bauland oder landwirtschaftlicher Grund vermietet oder verpachtet werden. Gewerbeobjekte sind dem wirtschaftlichen Ertrag gewidmete Grundstücke, auf denen gerade für diesen Zweck geeignete Gebäude errichtet wurden. Bei Wohnimmobilien stehen einzelne Wohnungen und Häuser von einem bis zu einer dreistelligen Zahl von darin untergebrachten Haushalten zum Kauf oder zur Miete zur Auswahl.

Als nachteilig gelten bei Investitionen in Immobilien die schon oft verhältnismäßig hohen Kaufsummen für kleine Objekte gesehen. Da lohnt es sich zu überlegen, ob die entsprechende – wahrscheinlich kleinere – Summe sich als Investment in einem Fonds oder REIT bezahlt machen könnte. Die Anteile daran kosten wesentlich weniger als ein ganzes Objekt und werden stetig gehandelt. Damit haben Sie den Vorteil, Ihre Investition sehr schnell in flüssige Mittel umwandeln zu können.

 

Häuser als Altersvorsorge

 

Häuser dienen mitunter auch als Altersvorsorge. In einem solchen Fall stellt eine Investition eine Alternative zu einer privaten Pensionsversicherung. Statt eine garantierte Pensionszahlung zu erhalten, erwirtschaften Sie Mieteinnahmen. Auch hier ist der Inflationsschutz ein wesentlicher Vorteil. Die Pensionsversicherung garantiert Ihnen ja nur einen Betrag in einer bestimmten Währung. Was Sie in fernerer Zukunft noch für den entsprechenden Betrag bekommen, ist zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses keineswegs gesichert.

Für die Altersvorsorge bietet es sich an, ein Objekt zur Eigennutzung zu erwerben und weitere zur Vermietung. Wenn Sie durch verschiedene Standorte eine Miete in verschiedenen Währungen erzielen, erreichen Sie eine weitere Verminderung des Risikos.

 

Rendite von Immobilienanlagen

 

Oft wird nur der Mietertrag als Rendite gesehen. Dazu kommt allerdings noch die mögliche Wertsteigerung, von der lediglich die Kosten für die Instandhaltung, also gelegentliche Schönheitsmaßnahmen und Reparaturen abgezogen werden müssen.

 

Angebot und Nachfrage und Einfluss auf die Preisentwicklung

 

Die Nachfrage nach Realwerten steigt aufgrund der derzeit niedrigen Zinsen. Das Angebot zieht mittlerweile nach und Immobilienentwickler bemühen sich, diese Nachfrage zu befriedigen. Dem Angebot sind aber durch Bebauungspläne und auch durch die beschränkte Verfügbarkeit unbebauten Bodens natürliche Grenzen gesetzt.

Für Investitionen sollten Sie beachten, dass Objekte in größeren Ballungsräumen interessanter sind als solche in wirtschaftlich weniger entwickelten Gebieten. In Ballungsräumen ist perspektivisch nicht nur die Wertsteigerung höher, ein Objekt kann auch leichter verkauft werden. Der Grund dafür ist ein liquiderer und größerer Markt.

Sie können in Betracht ziehen, ein solches Objekt auch in einem von Ihrem Wohnraum entfernten Ballungsraum zu erwerben und selbst zur Miete zu wohnen. Sie haben dann immer noch die beschriebenen wirtschaftlichen Vorteile. Dazu ergibt sich eine größere Flexibilität Ihres Standortes, mit der Sie berufliche Möglichkeiten problemlos wahrnehmen können.

Diese Effekte sind umso greifbarer, je weniger entwickelt die Lage eines selbst bewohnten Objekts wäre. Der Extremfall ist ein Wohnobjekt in einer entlegenen Gegend ohne viel Tourismus, wo zahlungsfähige Bauherren ihr Haus selbst planen wollen. Ein fertiges Haus ist an solchen Orten kaum zu einem attraktiven Preis verkäuflich.

 

Der Einfluss steigender Kaufpreise auf die Mietpreise

 

Als Konsequenz der steigenden Kaufpreise müssen auch die Mietpreise müssen zumindest zum Teil an die gestiegenen Preisen für Gebäude angeglichen werden, da auf jeden Fall der höhere Preis des Grundstücks abgegolten werden muss. Auf diese Weise wirkt die Vermögenspreisinflation auch auf die Konsumpreisinflation, da nun die Wohnkosten steigen. Wenn Sie auf ein Eigenheim zurückgreifen können, sind Sie im Krisenfall für diese Inflation gewappnet.

 

 

 

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