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Eigentumswohnung Graz

Grundbuch: 63128 Wetzelsdorf
Einlagezahl: 2131 hievon 38/4170-Anteile B-LNR 149 und 38/4170-Anteile B-LNR 150
Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 517/3 im Ausmaß von 5144 m², davon 919 m² Baufl. (10) und 2082 m² Baufl (20) und 2143 m² Gärten (10), hievon 38/4170-Anteile B-LNR 149 und 38/4170-Anteile B-LNR 150 mit Wohnungseigentum an der Wohnung W 27 in 8052 Graz, Jakob-Gschiel-Gasse 8 (Block B 2)
Im C-Blatt sind vorrangig zwei Dienstbarkeiten eingetragen, welche sich auf den Bewertungsgegenstand nicht wertbeeinflussend auswirken, darüber hinaus sind Geldlasten eingetragen und erfolgt die Bewertung unter der Voraussetzung der Geldlastenfreiheit.
Das bewertungsgegenständliche Grundstück Nr. 517/3 ist vielecksförmig und weitgehend eben, es verläuft über den nördlichen Grundstücksteil eine Zufahrt zur benachbarten Wohnhausliegenschaft mit der ON 10/12. Die Freiflächen umfassen grundsätzlich befestigte PKW-Abstellflächen sowie allgemeine Grünflächen.
Die Bebauung umfasst das Doppelwohnhaus Jakob-Gschiel-Gasse 6 und 8, es handelt sich dabei um ein unterkellertes Gebäude mit eingebauter Tiefgarage, welches oberirdisch aus Erdgeschoss und 7 Obergeschossen mit insgesamt 62 Wohnungen (laut seinerzeitiger Wohnungseigentumsbegründung) besteht.
Die bewertungsgegenständliche Wohnung liegt im 6. Obergeschoss und ist in Richtung Norden und Süden ausgerichtet.
Die Allgemeinflächen umfassen innere Verkehrswege, befestigte Kfz-Abstellflächen, Feuerwehrauffahrtsflächen, allgemeine Grünflächen sowie einen Kinderspielplatz, welcher von den insgesamt drei Wohnanlagen gemeinschaftlich genutzt wird.
Die Liegenschaft ist der Lage entsprechend vollständig erschlossen und verfügt über Anschlüsse an das Stromnetz des örtlichen EVU sowie über Anschlüsse an die städtische Wasserversorgung und den städtischen Kanal.
Die Bewertungsliegenschaft ist im aktuellen Flächenwidmungsplan der Stadt Graz als „Allgemeines Wohngebiet“ mit einer Bebauungsdichte von 0,4 bis 0,8 ausgewiesen.
Die Tiefgaragenplätze sind einzelnen Wohnungen – so auch der bewertungsgegenständlichen Wohnung – als Zubehör zugeordnet.
Das Wohnhaus wurde um das Jahr 1976 errichtet, die Bauweise und Ausstattung entsprechen weitgehend dem im Errichtungszeitpunkt üblichen Standard des geförderten Wohnbaus, die Gebäude sind in Massivbauweise (Mantelbetonbauweise mit äußeren und inneren Leichtbauplatten, Betonkern und Dämmung) errichtet, wobei mittlerweile ein Wärmedämmverbundsystem ausgeführt wurde, den oberen Abschluss bildet eine flach geneigte Dachkonstruktion.
Die vertikale Erschließung der einzelnen Geschosse erfolgt über ein in der Gebäudemitte bestehendes Stiegenhaus durch zweiläufige Stiegenanlagen, wobei die Wohnungszugänge jeweils halbgeschossweise versetzt sind, ferner ist ein Personenaufzug vorhanden.
Die bewertungsgegenständliche Wohnung top Nr. 27 liegt im 6. Obergeschoss des Hauses Jakob-Gschiel-Gasse Nr. 8 und ist grundsätzlich in Richtung Norden und Süden ausgerichtet.
Gemäß dem der Wohnungseigentumsbegründung zu Grunde liegenden Nutzwertgutachten besteht diese Wohnung aus drei Zimmern, Küche, zwei Vorräumen, Bad, WC, Abstellraum und Loggia (6,41 m2) mit einer Nutzfläche von gesamt 93,14 m2, ferner sind der Wohnung ein Kellerabteil (durch Holzlattenverschlag abgeteilt) sowie der Tiefgaragenplatz mit der Nummerierung B 2/27 als Zubehör zugeordnet.
Die Ausstattung im Wohnungsinneren kann insgesamt als durchschnittlich bezeichnet werden. Die Böden in den einzelnen Räumen weisen unterschiedliche Beläge auf.
Die Fenster sind Kunststoffkonstruktionen mit Isolierverglasung und Gurtzugrollläden.
Die Beheizung erfolgt elektrisch über Elektro-Konvektoren bzw. elektrische Speicheröfen (teilweise veraltet), im Schlafzimmer ist kein Heizkörper ersichtlich, die Warmwasserbereitung erfolgt lediglich über einen Durchlauferhitzer.
Die Sanitärausstattung umfasst im WC ein Stand-WC sowie ein Handwaschbecken, das Badezimmer ist mit Badewanne und Handwaschbecken ausgestattet.
Der Bau- und Erhaltungszustand der allgemeinen Teile der Liegenschaft bzw. des Gebäudes kann in Ansehung des Baualters weitgehend als gut bezeichnet werden, im Wohnungsinneren bestehen hinsichtlich der Sanitärräume Modernisierungserfordernisse, im Badezimmer sind auch Ansätze von Schimmelbildung ersichtlich, die Innenfensterbank im Schlafzimmer wurde demontiert..
Anlässlich der Befundaufnahme wurde mitgeteilt, dass die Wohnung eigengenutzt wird und keine Mietverhältnisse bestehen, sodass für die Bewertung davon ausgegangen wird, dass die Wohnung bestandsfrei ist.
Die Aufwandsvorschreibung laut Hausverwaltung macht monatlich aus:
Volksbank Steiermark AG € 124,89
abzüglich Zuschuss € 47,51
Rücklage gemäß § 31 WEG 2002 € 35,45
Betriebskosten € 176,74
Verwaltungskosten € 23,59
Hausbes Abfertigung RI € 3,06
Betriebskosten € 7,26
USt € 21,48
Gesamt: € 344,96
Gemäß Mitteilung der Hausverwaltung weist die Instandhaltungsrücklage für das Wohnhaus Jakob-Gschiel-Gasse 6/8 derzeit ein Guthaben in der Höhe von rund € 114.000,00 auf und sind derzeit keine Sanierungsarbeiten im Gange bzw. auch in nächster Zeit keine größeren Sanierungsarbeiten geplant. Es bestehen Benützungsregelungen, welche in § 11 des Kauf- und Wohnungseigentumsvertrages vereinbart sind (siehe Beilage zum Gutachten), weiters besteht laut Information der Hausverwaltung hinsichtlich der bewertungsgegenständlichen Wohnung ein per 30.09.2018 restlich mit € 13.975,46 aushaftendes Darlehen, welches über die monatliche Wohnkostenvorschreibung zurückbezahlt wird. Weiters wird von der Hausverwaltung mitgeteilt, dass per 06.09.2018 ein Zahlungsrückstand in Höhe von € 705,84 besteht.
Zur Liegenschaft gehört als Zubehör die vorhandene Kücheneinrichtung und die Schrankwand im Schlafzimmer.
Wert des Zubehörs: € 3.500,-.
Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen zu Grunde zu legen.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
1.) C-LNR 4 a 5912/1976 DIENSTBARKEIT der Errichtung und des Betriebes einer Umspannstation auf Gst 517/3 gem Pkt 1.) u 3.) Dienstbarkeitsbestellungsvertrag 1976-04-05 zugunsten Gst 646/1 EZ 256 GB VI-Jakomini
2.) C-LNR 5 a 18835/1962 DIENSTBARKEIT des Gehens und Fahrens über Gst 517/3 gem Pkt 6 u 7 Kaufvertrag 1962-05-14 zugunsten EZ 276
b 18835/1962 Übertragung der vorangehenden Eintragung(en) aus EZ 1842
Sie werden auch hiezu zur allfälligen Äußerung binnen 14 Tagen aufgefordert, widrigenfalls Zustimmung zu dieser beabsichtigten Vorgangsweise angenommen wird.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt: EUR 16.050,- und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.

Objektgröße:93,14 m²


Schätzwert: 160.500,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 3.500,00 EUR

Vadium: 16.050,00 EUR

Geringstes Gebot: 80.250,00 EUR


Sonstige Hinweise:Rechtsmittelbelehrung zum Beschluss
Rekurs Sie können diesen Beschluss mit Rekurs bekämpfen. Der Rekurs hat keine aufschiebende Wirkung; der Beschluss kann daher auch dann, wenn gegen ihn Rekurs erhoben wird, vollstreckt werden. Richtet sich der Rekurs gegen die Entscheidung über die Kosten, so ist er nur zulässig, wenn der Betrag, dessen Zuspruch oder Aberkennung beantragt wird, 50 EUR übersteigt.
Frist Der Rekurs ist binnen 14 Tagen nach Zustellung dieses Beschlusses bei dem Gericht einzubringen, das den Beschluss gefasst hat; erheben Sie jedoch einen Rekurs gegen einen Endbeschluss im Besitzstörungsverfahren, so beträgt die Frist vier Wochen.
Form Der Rekurs ist schriftlich einzubringen; er muss von einer Rechtsanwältin/einem Rechtsanwalt unterschrieben sein. Wenn Sie einen Beschluss über die Verfahrenshilfe bekämpfen wollen, müssen Sie nicht durch eine Rechtsanwältin/einen Rechtsanwalt vertreten sein. Sie können den Rekurs in diesem Fall schriftlich einbringen oder mündlich zu Protokoll erklären. Das gleiche gilt, wenn Sie als Zeugin/Zeuge oder Sachverständige/Sachverständiger einen Beschluss bekämpfen wollen.
Zur Nachricht:
Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden. Bei dem umstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich.
Eine Kurzfassung und die Langfassung des Schätzgutachtens sind aus der Ediktsdatei (Abfragemöglichkeit unter: www.edikte.justiz.gv.at oder bei Gericht) zu ersehen.
Der Verpflichtete hat dem Gericht nicht mitgeteilt, dass er auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 verzichtet.
Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger:
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch der Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigens diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mit­zu­bieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Ge­schen­ke oder andere Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Der Richter kann über eine Person, die während des Verstei­gerungs­verfahrens derartige Vereinbarungen schließt oder zu schließen versucht, eine Ordnungsstrafe bis zu 10 000 Euro verhängen. Der Richter kann eine Person vom Bieten ausschließen, die vor oder während des Versteigerungstermins derartige Vereinbarungen schließt oder zu schließen versucht.

Gericht: BG Graz-West
Aktenzeichen: 641 311 E 14/18i
wegen: Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Letzte Änderung: 10.01.2019
Versteigerungstermin: am 28.2.2019 um 11:00 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/Erdgeschoss
Telefonkontakt: 0316/8074-6117

Grundbuch: 63128 Wetzelsdorf
EZ: 2131
Grundstücksnr.: 517/3
BLNr: 149 (Anteil: 38/4170) und 150 (Anteil: 38/4170)
Liegenschaftsadresse: Jakob-Gschiel-Gasse 8 (Block B 2)
PLZ/Ort: 8052 Graz


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