Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich
Immobilien Suche
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Haus auf Baurechtsgrund Wien

Das Einfamilienhaus (kleines Siedlungshaus) auf Baurechtsgrund wurde ca. im Jahr 1935 in offener Bauweise auf dem Grundstück errichtet. Es besteht aus einem Erdgeschoss und einem unausgebauten Dachboden. Das Gebäude ist teilweise unterkellert (ein kleiner Kellerraum). Das Erdgeschoss besteht aus einem Vorraum, einer Küche mit Bad, einem WC und drei kleinen Zimmern. Die Raumhöhe beträgt im Erdgeschoss in den Wohnräumen ca. 2,40m und im Vorraum ca. 2,20m. Im Keller befindet sich ein kleiner Kellerraum, die Raumhöhe beträgt im Keller ca. 1,90m. Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet. Das Dach des Einfamilienhauses ist als Satteldach mit Welleterniteindeckung ausgebildet. Die Fassade ist einfach gegliedert. Das Einfamilienhaus wird mit Kunststofffenster belichtet. Die Beheizung und Warmwasserversorgung des Gebäudes erfolgt durch eine Gastherme. Der Garten ist begrünt und mit einzelnen Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Im Garten befindet sich eine Gartenhütte aus Holz. Die straßenseitige Einfriedung erfolgt durch einen Maschendrahtzaun. Die restlichen Grundgrenzen sind durch Maschendrahtzaun oder Grünhecken abgegrenzt, teilweise keine Einzäunung vorhanden. Das Einfamilienhaus ist möbliert, die Möblierung und das sonstige Inventar sind nicht Gegenstand der Bewertung. Das Gebäude ist in einem stark abgenutzten und abgewohnten Zustand vorhanden. Die Heizleitungen sind auf Putz montiert.

Grundstücksgröße: 1.226 m²

Objektgröße: 50,00 m²


Schätzwert: 309.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 30.900,00 EUR

Geringstes Gebot: 154.500,00 EUR


Sonstige Hinweise: Das Einfamilienhaus ist gemäß Baurechtsvertrag vom 28.12.1972 (EZ 3939 – Baurechtseinlage) auf dem Grundstück EZ 3919 (Stammeinlage der Baurechtseinlage) errichtet. Das Baurecht hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2051. Gemäß Vertrag vom 03.12.1992 beträgt der Baurechtszins derzeit jährlich rund € 824,- und ist wertgesichert.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen: C-LNR 1 a 4979/1975
REALLAST der Verpflichtung zur Zahlung des Jahresbetrages des Bauzinses von 7.356,– gem Pkt II Baurechtsvertrag 1972-12-28 für Stadt Wien
2 a 4979/1975
VORKAUFSRECHT gem Pkt 7 der allgemeinen Bedingungen zum Baurechtsvertrag 1972-12-28 für Stadt Wien
3 a 365/1994
REALLAST der Verpflichtung zur Zahlung des jährl. Bauzinses von S 11.034,– gem Pkt 2. und 6. Vertrag 1992-12-03 für Stadt Wien
Hinweis: BAURECHT
Das Baurecht ist das dingliche, veräußerliche und vererbliche Recht, auf oder unter der Bodenfläche eines fremden Grundstückes ein Bauwerk zu haben (§ 1 BaurechtsG 1912, idF BGBl. 258/1990).
Sinn und Zweck sind: die Erhaltung des Liegenschaftseigentumes kein endgültiger Vorgriff auf künftige Verwendung dennoch Nutzbarmachung dieser Flächen; Ersparnis des Kaufpreises für die Bodenfläche für den Bauberechtigten
Das Baurecht gilt als unbewegliche Sache. Ein errichtetes Bauwerk ist unselbständiger Bestandteil des Baurechtes und somit unbeweglich (Unterschied zum Superädifikat). Für das Baurecht besteht eine eigene Einlage des Grundbuches.
Dem Bauberechtigten stehen am Bauwerk die Rechte eines Eigentümers und am Grundstück, soweit im Baurechtsvertrag nichts anderes bestimmt ist, die Rechte eines Nutznießers zu.
Das Baurecht ist auf wenigstens 10 und höchstens 100 Jahre zu bestellen. Innerhalb des festgelegten Zeitraumes ist eine Beendigung durch Vereinbarung möglich. Ein Verzug mit der Begleichung des vereinbarten Bauzinses gibt dem Liegenschaftseigentümer (hier Stadt Wien) nur dann ein Recht zur Auflösung, wenn der Schuldner mit der Zahlung mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre im Rückstand ist. Bei Erlöschen des Baurechtes fällt das Bauwerk an den Grundeigentümer, der aber den Bauberechtigten mangels anderer Vereinbarung für ein Viertel des vorhandenen Bauwertes entschädigen muß. War das Baurecht durch eine Hypothek belastet, so erfaßt das Pfandrecht nunmehr die Entschädigungssumme.
Für weitere Informationen wird auf den in der Urkundensammlung beim Grundbuch des Bezirksgerichtes Floridsorf aufliegenden Baurechtsvertrag hingewiesen, sowie angeraten mit dem Eigentümer der Stammeinlage STADT WIEN, RATHAUS 1082 Kontakt aufzunehmen.

Gericht: BG Floridsdorf
Aktenzeichen: 016 8 E 11/18g
wegen: Zwangsversteigerung eines Baurechts
Letzte Änderung: 18.07.2019
Versteigerungstermin: am 17.10.2019 um 10:00 Uhr
Versteigerungsort: Saal C, 1. Stock Altbau, 1210 Wien, Gerichtsgasse 6
Telefonkontakt: 01/27-770 DW 276
Besichtigungszeit: Die verpflichtete Partei hat die Besichtigung der zur Versteigerung gelangenden Liegenschaft während der ortsüblichen geschäftlichen Öffnungszeiten zuzulassen. Ebenso haben Dritte die Besichtigung zu dulden. Eine Einschränkung der Besichtigungs-zeiten kann über Antrag erfolgen. (§ 176 EO). Sollte der Zugang nicht gewährleistet werden, kann über spätestens 2 Wochen vor dem Versteigerungstermin erhobenen schriftlichen Antrag ein Termin unter Aufsicht einer Amtsperson, allfällig mit Aufsperrung, angeordnet werden; vorläufig wird jedenfalls ein Besichtigungstermin ohne Beisein einer Amtsperson festgesetzt, auf 14.10.2019, 17.00 Uhr Vor Ort, 1210 Wien, Trisannagasse 9
Ort und Zeit der Einsichtnahme: Zimmer 2108, 1. Stock Zubau, Mo-Fr. von 08.30-12.00 Uhr, Die von 08.00-13.00 Uhr
Sonstiges: Als Sicherheitsleistung kommen nur Sparurkunden in Betracht (§ 147 Abs 1 2. Satz EO)
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug bzw. eine Spezialvollmacht sind mitzubringen.
Wer als Bieter auftritt, hat seine persönlichen Daten unter Nachweis der Identität und der Staatsangehörigkeit durch einen gültigen Ausweis (bspw. Reisepaß) und Dokumente (insb. Staatsbürgerschaftsnachweis), bei juristischen Personen verbindliche Erklärung der statutengemäß zur Vertretung nach außen berufenen Organe, ob und in welchem Ausmaß Ausländer beteiligt sind, für das Protokoll nachzuweisen. (§ 194 Abs 1 Ziffer 3 EO, § 31 Abs 1 GBG idF § 25 GUG, § 55 NO). Auf die Bestimmungen des Gesetzes betreffend den Grunderwerb durch Ausländer in Wien (Wiener Ausländergrunderwerbsgesetz) i.d.G.F. LGBl. Nr. 2003/39 wird hingewiesen:
Gemäß § 1 Abs 2 Wiener Ausländergrunderwerbs-gesetz gilt: Im Versteigerungsverfahren darf der Zuschlag an einen Ausländer nur erteilt werden, wenn er den Bescheid über die Genehmigung zum Erwerb (§ 4) oder eine Bestätigung darüber vorliegt, daß die behördliche Genehmigung nicht erforderlich ist (§ 5 Abs. 4).
Ausländer gemäß § 2 Wiener Ausländergrund-erwerbsgesetz dürfen zum Bieten nur zugelassen werden, wenn sie den vom Magistrat (MA35) zu erteilenden Genehmigungsbescheid zum Eigentumserwerb oder dessen Bestätigung darüber vorlegen, dass die behördliche Genehmigung nicht erforderlich ist (Negativbestätigung).
EU-EWR-Ausländer haben ihre Staatsangehörigkeit nachzuweisen, und zwar juristische Personen durch Abgabe der im § 5 Abs 3 des genannten Gesetzes vorgesehenen Erklärung. Gleiches gilt für österreichische Staatsbürger beziehungsweise für juristische Personen mit überwiegendem Inlandsbezug.

Grundbuch: 01613 Leopoldau
EZ: 3939
Grundstücksnr.: 2093/30, 2093/95
BLNr: 4
Liegenschaftsadresse: Trisannagasse 9
PLZ/Ort: 1210 Wien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Jetzt Newsletter Anmelden !