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Zeitraum: seit Februar 2021
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Wohnung in Wien Favoriten

Dienststelle:

BG Favoriten (011)

Aktenzeichen:

13 E 41/21w

wegen:

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum

Bekannt gemacht am:

09.03.2022


Die Liegenschaft(en) Grundbuch

01101 Favoriten EZ 1020
Grundstücksnr. 1959; BLNr. 11

samt dem im Schätzungsprotokoll verzeichneten Zubehör wird/werden dem Meistbietenden auf Grund der Versteigerungsbedingungen um das Meistbot von 143.000,00 EUR zugeschlagen.

Der Zuschlag kann nicht durch ein Überbot unwirksam gemacht werden.


Sonstiges:

Die Erteilung des Zuschlags ist im Grundbuch des Bezirksgerichts Favoriten anzumerken.
Auf die Änderung der gesetzlichen Versteigerungsbedingungen gemäß § 146 EO, nämlich dass mit Zustimmung der betreibenden Gläubiger ein höherer Betrag (als die Hälfte des Schätzwertes) als geringstes Gebot der Versteigerung zugrunde gelegt wurde (ON 19). wird hingewiesen.
Der Zuschlag kann nicht durch ein Überbot unwirksam gemacht werden.
Zur Nachricht: Der Beschluss, durch den der Zuschlag erteilt wird, kann nur von denjenigen Personen mit Rekurs angefochten werden, die beim Versteigerungstermin anwesend und wegen Erhebung des Widerspruchs zu befragen waren. Der Rekurs ist binnen 14 Tagen nach Zustellung dieser Beschlussausfertigung bei diesem Gericht zu erheben. In bezirksgerichtlichen Rechtssachen kann der Rekurs von Parteien, die nicht durch einen RA vertreten sind, mündlich zu gerichtlichen Protokoll angebracht werden. Schriftliche Rekurse müssen mit der Unterschrift eines RA versehen sein. Der Rekurs hat in Bezug auf die Ausführung des angefochtenen Beschlusses und den Eintritt der Vollstreckbarkeit keine aufschiebende Wirkung.
Die Anfechtung kann auf einen der im § 184 EO angeführten Umstände oder darauf gegründet werden, dass der Zuschlag mit dem Inhalt des über den Versteigerungstermin aufgenommenen Protokolles oder anderer nach der Exekutionsordnung bei der Entscheidung über den Zuschlag zu berücksichtigenden Akten nicht übereinstimmt oder dass sich das Meistbot auf ein anderes Grundstück bezieht. Wegen der im § 184 EO angeführten Mängel Rekurs einzulegen, sind nur diejenigen Personen befugt, die wegen dieser Mängel beim Versteigerungstermin erfolglos Widerspruch erhoben haben. Der im § 184 Z 3 EO angeführte Mangel kann innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach dem Versteigerungstermin von den gemäß § 171 Abs 1 EO von der Versteigerung zu verständigenden Personen auch dann mit Rekurs geltend gemacht werden, wenn sie beim Versteigerungstermin nicht anwesend waren. Die vom Gericht als Ersteher bezeichnete Person kann die Erteilung des Zuschlags auch dann anfechten, wenn ihr der Zuschlag nicht oder unter anderen als den in der Ausfertigung dieses Beschlusses angegebenen Bedingungen zu erteilen gewesen wäre.

 

Das bewertungsgegenständliche Wohnung in Wien Favoriten befindet sich im 3. Stock (4. Hauptgeschoß) der Stiege I eines achtgeschoßigen Gebäudes mit einem Untergeschoß, das in den Jahren um 1975 laut Ausführungsplan neu errichtet wurde. Der Einreichplan weist einen Genehmigungsvermerk aus dem Jahr 1971 auf.
Der Zugang zur Liegenschaft erfolgt zum einen über die Leebgasse Stiege 1 über eine einflügelige Metalltüre mit Glaseinsatz. Ein Gang führt in das Stiegenhaus mit Lift und einer zweiläufigen gegenläufigen Treppe mit Wendepodest sowie den Innenhof. Über die Treppe und den Lift sind die Wohnungen im Obergeschoß sowie der Keller, die Waschküche und der Fahrradraum erschossen. Der Zugang zur Liegenschaft erfolgt zum anderen über die Van-der-Nüll-Gasse Stiege 2 über die Hofeinfahrt mit Metallgittertor.
Die Liegenschaft befand sich am Tag der Befundaufnahme in einem für das Baujahr durchschnittlichen, jedoch gepflegten Erhaltungszustand. Die allgemeinen Flächen im Eingangs- und Gangbereich sowie der Hofbereich werden augenscheinlich laufend instandgehalten.
Das Objekt wird vom allgemeinen Gang über eine einflügelige Holztür betreten. Die Wohnung gliedert sich in einen Vorraum, ein Bad mit WC eine Wohnküche und eine Loggia. Die Fenster der Wohnung sind zur Gänze straßenseitig ausgerichtet. Ein Querlüften ist aufgrund der Konfiguration der Wohnung nicht möglich. Das Objekt verfügt über Strom-, Wasser-, und Kanalanschluss. Die Beheizung erfolgt mittels Fernwärme und Radiatoren in der bewertungsgegenständlichen Wohnung.
Eine Überprüfung der technischen Einrichtungen wurde im Rahmen der Befundaufnahme nicht durchgeführt. Über die elektrische Anlage kann keine Aussage getroffen werden. Der Einlagerungsraum 10 ist der bewertungsgegenständlichen Wohnung gemäß dem Nutzwertgutachten (TZ 403/1979) zugeordnet und auf Stiege 1 situiert. Dieser ist mit einem Betonboden und Ziegelwänden ausgestattet und durch eine Holztür verschlossen.

Grundstücksgröße: 895 m²
Objektgröße: 34,21 m²

Schätzwert: 104.000,00 EUR
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör
Vadium: 10.400,00 EUR
Geringstes Gebot: 75.000,00 EUR

Sonstige Hinweise:

Es wird empfohlen in das Langgutachten Einsicht zu nehmen.

Dienststelle:

BG Favoriten (011)

Aktenzeichen:

13 E 41/21w

wegen:

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum

Bekannt gemacht am:

18.01.2022

Versteigerungstermin:

am 9.3.2022 um 10:00 Uhr

Versteigerungsort:

Bezirksgericht Favoriten, 4.Stock, Amtsraum 408

Telefonkontakt:

01/60148 DW 307620

Ort und Zeit der Einsichtnahme:

Das Gutachten und eine Kurzfassung sind in der Ediktsdatei zu ersehen.

Sonstiges:

Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
1. die sich aus dem Wohnungseigentum ergebenden Beschränkungen (§ 11 Abs 3 WEG),
2. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen der Wohnungseigentümergemeinschaft oder eines Miteigentümers soweit diese dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 27 Abs 3 WEG).
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt EUR 10.400,-. Als Vadium kommen nur Sparurkunden in Betracht.
Hingewiesen wird darauf, dass mit einer Forderungsanmeldung auch eine Bankverbindung samt Kontonummer für allfällige Zuweisungen aus dem Meistbot bekannt zu geben ist.
Bei dieser Versteigerung wird gemäß § 146 Abs 1 EO insofern von den gesetzlichen Versteigerungsbedingungen abgewichen, als der Betrag von EUR 75.000,- (statt des halben Schätzwertes von EUR 52.000,-) der Versteigerung zugrunde gelegt wird.
Die verpflichtete Partei hat nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet.
Zum Bieten werden gemäß dem Wiener Ausländergrunderwerbsgesetz 1998, LGBl. 11/1998 idF 33/2013, nur Personen zugelassen, die insbesondere durch einen Staatsbürgerschaftsnachweis, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften mit dem satzungsgemäßen Sitz im Inland durch eine Erklärung im Sinne des § 5 Abs 3 dieses Gesetzes, nachweisen, dass sie nicht Ausländer nach § 2 dieses Gesetzes bzw. mit Inländern gleichgestellt sind oder die im § 1 Abs 2 dieses Gesetzes erwähnte Genehmigung oder Negativbestätigung vorlegen.
Anbote eines Vertreters dürfen nur zugelassen werden, wenn dessen Vertretungsbefugnis durch öffentliche Urkunde oder durch öffentlich beglaubigte Vollmacht nachgewiesen ist. Die Vollmacht muss eine besondere, zumindest auf die Gattung des Geschäftes lautende sein.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Bei dem vorstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind in der Ediktsdatei zu ersehen.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigens diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung bei Superädifikaten
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche binnen 14 Tagen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.


Grundbuch:

01101 Favoriten

EZ:

1020

Grundstücksnr.:

1959

BLNr:

11

Liegenschaftsadresse:

Hasengasse 20

PLZ/Ort:

1100 Wien


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