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Aktueller ZVI: 30

Datenbasis 22.07.21
Zeitraum: seit Februar 2021
Anzahl Immobilien im Index: 30
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Wohnung in Schrems

Die Liegenschaft liegt im nordöstlichen Ortsteil der Stadt Schrems unmittelbar östlich und nördlich angrenzend an die öffentliche Verkehrsfläche. Von diesen beiden öffentlichen Verkehrsflächen erfolgt die Erschließung der Liegenschaft. Die unmittelbar angrenzenden sowie die östlich, südlich und westlich in der Nähe gelegenen Grundstücke sind jeweils als Bauland Wohngebiet gewidmet und mit Ein- und Mehrfamilienwohnhäusern bzw. Wohnhausanlagen bebaut. Die nördlich unmittelbar angrenzenden Grundstücke sind als Bauland-Agrargebiet gewidmet und mit landwirtschaftlichen Wohn- und Betriebsgebäuden bebaut. Das in der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft inneliegenden Grundstück bildet eine unregelmäßige Grundrissform mit einem grundbücherlichen Flächenausmaß von 1.120 m². Auf dem Grundstück besteht zum Bewertungsstichtag eine Wohnhausanlage. In dem Wohnhausblock sind insgesamt 16 Wohnungen, die dazugehörigen Parteienkeller und sämtliche Allgemeinräume situiert.

 

Das Wohngebäude ist in Massivbauweise errichtet. Dem Wohnhausblock ist westlich eine Parkplatzanlage mit insgesamt 16 KFZ-Abstellplätzen vorgelagert. Bauweise: Fundamente: Betonfundamente, Außenmauerwerk KG: 40 cm Dichtbeton schalrein, übrige Geschoße: 30 cm Siho-Hohlblockmauerwerk, Zwischenwände: 30 cm Siho-Hohlblockmauerwerk sowie 10 und 7 cm Leca-Rekord-Steine, Decke über KG: Astmollindecke, übrige Decken: Filigrandecken HL23, Fassade: Vollwärmeschutzfassade verputzt, Treppen: Stahlbeton mit Terrazzobelag, Hauseingangstür: Kunststoffprofile mit 2-Scheiben-Isolierverglasung, Innentüren Keller: Stahlumfassungszargen mit Türblättern furniert, Fenster Stiegenhaus: Kunststofffenster mit 2-Scheiben-Isolierverglasung, Fenster Keller: Kunststofffenster mit Gussverglasung, Dachkonstruktion: Satteldach; Dacheindeckung: Falzblechbahnen. Die gegenständliche Wohnhausanlage weist einen dem Baualter entsprechend guten Bau- und Erhaltungszustand auf und ist einschließlich der Außenanlagen zum Bewertungsstichtag zur Gänze fertig gestellt. Die bewertungsgegenständliche Eigentumswohnung befindet sich im südwestlichen Teil des Wohnblockes. Zu der Wohnung W 14 liegen im Bauamt bei der zuständigen Stadtgemeinde Schrems im Bauakt keine gesonderten baubehördlichen Bewilligungen auf. Bei der bewertungsgegenständlichen Wohnung W 14 handelt es sich um eine Wohnung im 3. Obergeschoß. Die Ausrichtung der Fenster erfolgt nach Westen. Die Erschließung der bewertungsgegenständlichen Wohnung W 14 erfolgt über das zentrale Stiegenhaus sowie über eine im Haus eingebaute Personenaufzugsanlage (Einbau ca. im Jahr 2007). Die bewertungsgegenständliche Wohnung besteht aus Vorraum, WC, Bad Küche, Kabinett, Wohnzimmer und einem Zimmer.

 

 

Die Nutzfläche der Wohnung W 14 beträgt laut Nutzwertgutachten 66,89 m². Weiters verfügt die Wohnung über eine vom Wohnzimmer aus begehbare Loggia mit einer Nutzfläche von 4,35 m². Der Wohnung W 14 ist laut Nutzwertgutachten im Kellergeschoß ein Kellerabteil mit einer Nutzfläche von 5,50 m² im Wohnungseigentumszubehör zugeordnet. Die den einzelnen Wohnungseigentumseinheiten nicht zugeordneten Teile der Liegenschaft (Vorraum, Stiegenhaus, Waschküche, Trockenraum und Abstellraum, Müllplatz, KFZ-Abstellplätze, Verkehrsflächen) stellen allgemeine Teile der Liegenschaft dar. Die Wohnung W 14 befindet sich zum Bewertungsstichtag in einem durchschnittlichen Bau- und Erhaltungszustand. Bezüglich der notwendigen Instandsetzungsarbeiten wird auf den Punkt 2.13. dieses Gutachtens verwiesen. Der Abstellraum im Kellergeschoß verfügt über einen einfachen und die Wohnräume in der Wohnung im 3. Obergeschoß verfügen jeweils über einen normalen Ausstattungsstandard. Über die notwendigen Instandsetzungsarbeiten wird auf Punkt 2.13. dieses Gutachtens verwiesen. Sonstige Ausstattung Wohnung W 14: Fenster: Kunststofffenster mit 2-Scheiben-Isolierverglasung mit Außenrollläden (händisch betreibbar), Wohnungseingangstür: Vollbautürblatt ohne Sicherheitsbeschlag, Innentüren: Stahlzargen mit Türblättern furniert; beschichtete Falttür (Vorraum/Kabinett), Eingangstür Kellerabteil: Holzlattentür, Tür Loggia: Kunststofftür mit 2-Scheiben-Isolierverglasung und Außenrollladen (händisch betreibbar), Heizung: gemeinsame Warmwasserzentralheizungsanlage; Wärmequelle: Nahwärmeanschluss; Wärmeabgabesystem: Radiatoren, Warmwasseraufbereitung: zentrale Warmwasserversorgung über den Nahwärmeanschluss.

 

Grundstücksgröße: 1.120 m²

Objektgröße: 71,00 m²


Schätzwert: 58.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium:5.800,00 EUR

Geringstes Gebot: 29.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:Interessenten wird empfohlen, Einsicht in das Langgutachten zu nehmen.


 

Langgutachten: Langgutachten (pdf) (3816 KB)

Foto(s):Heizraum (250 KB) Wohnzimmer (205 KB) WC. (147 KB) Bad (473 KB) Abstellraum (625 KB) Gesamtansicht (221 KB) Zimmer (190 KB) Küche (561 KB)

Gericht:BG Gmünd in Niederösterreich
Aktenzeichen:070 1 E 1475/20m
wegen:Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Letzte Änderung:03.08.2021
Versteigerungstermin:am 23.09.2021 um 09:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Gmünd in NÖ, 2. Stock, Verhandlungssaal 2
Telefonkontakt:02852 5229148
Sonstiges:Die sich auf die Liegenschaft beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können beim Bezirksgericht Gmünd in Niederösterreich eingesehen werden. Ablichtungen des gesamten Schätzgutachtens sind gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind aus der Ediktsdatei zu ersehen.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind vom Ersteher zu übernehmen:
1. die durch das Wohnungseigentum bewirkten Beschränkungen (§ 11 Abs 3 WEG)
2. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden, durch das Vorzugspfandrecht gemäß § 27 Abs 3 WEG besicherten Forderungen
3. Gebühren- und Abgabenrückstände aufgrund von Bescheiden mit dinglicher Wirkung, wie insbesondere aufgrund von Bescheiden nach NÖ Bauordnung 1996, NÖ Gemeindewasserleistungsgesetz 1978, NÖ Kanalgesetz 1977, NÖ Abfallwirtschaftsgesetz 1992, NÖ Seuchenvorsorgeabgabegesetz 2010, NÖ Gebrauchsabgabegesetz 1973
4. C-LNr 6 a 708/1986 Vereinbarung über die Aufteilung der Aufwendungen gem § 32 WEG 2002
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 abgegeben.
Das Vadium kann nur in Form von Sparurkunden erlegt werden.
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis sind zur Versteigerung mitzubringen. Vertreter eines Bieters haben die Vertretungsbefugnis durch öffentliche Urkunden oder durch öffentlich beglaubigte Vollmacht nachzuweisen. Gesetzliche Vertreter von Rechtsträgern, die im Firmenbuch eingetragen sind, müssen einen Firmenbuchauszug, Vertreter anderer juristischer Personen eine Bestätigung der zuständigen Behörden über die Vertretungsbefugnis vorlegen.
Der Verpflichtete hat in der Zeit zwischen der Bekanntmachung und der Vornahme der Versteigerung Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft und ihres Zubehörs zu gestatten. Auch Dritte haben die Besichtigung zu dulden.
Rechte an der Liegenschaft, welche die Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Gläubiger, für welche auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, bekannt zu geben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben zu erklären, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind, und überdies spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung die bis dahin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, durch bücherliche Eintragung oder pfandweise Beschreibung noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren anzumelden, widrigens diese letzteren Ansprüche, ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder andere Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Über eine Person, die während des Versteigerungsverfahrens Vereinbarungen in diesem Sinn schließt oder zu schließen versucht, kann eine Ordnungsstrafe bis zu EUR 10.000 verhängt werden. Eine Person, die vor oder während des Versteigerungstermins Vereinbarungen in diesem Sinn schließt oder zu schließen versucht, kann vom Bieten ausgeschlossen werden.
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie gelten im gesamten Gerichtsgebäude die von der Bundesregierung erlassenen Schutzvorschriften und Hygieneregeln. Zu anderen Personen ist daher ein Sicherheitsabstand nach Hausordnung einzuhalten und es ist auf die Handhygiene zu achten.
Im Gerichtsgebäude besteht nach der zum Zeitpunkt des Termines jeweils geltenden Hausordnung die Pflicht, eine Schutzmaske (FFP2) zu tragen, wobei Sie ersucht werden, Ihre eigene Schutzmaske mitzubringen. Das Abnehmen der Schutzmaske darf nur erfolgen, wenn die/der Richter/in oder die/der Rechtspfleger/in, die/der die Verhandlung oder Vernehmung leitet, die Abnahme der Schutzmaske gestattet oder anordnet.
Den Anweisungen des Sicherheitspersonals bei den Zutrittskontrollen ist unbedingt Folge zu leisten. Diese Maßnahmen dienen auch Ihrem eigenen Schutz. Kommen Sie unter Berücksichtigung dieser Maßnahmen so rechtzeitig zu Gericht, dass sie an der Tagsatzung teilnehmen können.

Grundbuch:07226 Schrems
EZ:1602
Grundstücksnr.:454/2
BLNr:43, 44
Liegenschaftsadresse:Gazeile 13b
PLZ/Ort:3943 Schrems

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