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Aktueller ZVI: 30

Datenbasis 22.07.21
Zeitraum: seit Februar 2021
Anzahl Immobilien im Index: 30
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Wohnungseigentum in Zinshaus

Wohnungseigentum in Zinshaus in 1070 Wien, Hermanngasse 6; Haus in ordentlich-gutem Zustand, errichtet vor 1900; gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, sehr gute Infrastruktur; Lift
gemeinsame Versteigerung von BLNR 54 + 55:
32/2130 Anteile (BLNR 54) verbunden mit Wohnungseigentum an Büro 42 und 151/2130 Anteile (BLNR 55) verbunden mit Wohnungseigentum an W 41 K.Abt. 8;
Gesamtnutzfläche der zusammengelegten Anteile rd 154 m² und 95 m² Terrasse; Wohnung im 1. Stock des Hoftrakts, sämtliche Fenster in den Innenhof; durchschnittlich-guter Erhaltungszustand; 4 Zimmer, kleines Kabinett, Wohnküche, Vorräume und Gänge, Bad, 2 WCs, Schrankraum, Kellerabteil;

Im Rahmen der Befundaufnahme wurde festgestellt, dass die beiden bewertungsrelevanten Wohnungseigentumsobjekte zum Bewertungsstichtag zusammengelegt sind. Augenscheinlich wurden im Zuge der Zusammenlegung die innere Anordnung der Räume/Raumaufteilung sowie auch die Raumwidmungen verändert. Im ggst. Fall wurde aber durch die Zusammenlegung auch die Zahl der WE-Objekte reduziert (von 2 auf 1) & die Widmung der WE-Objekte von „Büro bzw. Wohnung“ auf nur mehr „Wohnung“ verändert. Der nachfolgende Plan & die Skizze zeigen die wesentlichen Abweichungen zum bewilligten Planstand. Im Zuge der Zusammenlegung wurde offensichtlich auch ein Teil des Hausflures (im Bereich der ehem. Wohnungseingangstüren der Objekte W 41 und Büro 42) in den Wohnungsverband einbezogen und der Zugang zu Top 42 verschlossen und in diesem Bereich ein WC eingebaut. Darüber hinaus wurde im Stiegenhaus, vor der verbliebenen Wohnungstür für das ggst. Objekt (ein gemeinsamer Eingang) sowie der Wohnungstür zur Nachbarwohnung W 43 eine Glastür hergestellt – die idR versperrt ist und wird damit dieser Gangbereich vom übrigen Stiegenhaus abgetrennt. Für die vorgefundenen Umbaumaßnahmen konnten weder im Bauakt der Liegenschaft noch in der Überwachung entsprechende Einreichunterlagen (Bewilligungen, Planunterlagen, etc.) gefunden werden. Es ist daher davon auszugehen, dass diese Umbaumaßnahmen ohne Bewilligung – d.h. konsenslos – erfolgten.

Prinzipiell handelt es sich bei den Wänden zwischen einzelnen WE-Objekten um Allgemeinteile der Liegenschaft, die im Miteigentum aller Wohnungseigentümer stehen. Ein Durchbruch zwischen den Wohnungseigentumsobjekten stellt daher generell bereits einen Eingriff in die Allgemeinteile der Liegenschaft dar & ist wohnungseigentumsrechtlich zu genehmigen. Erfahrungsgemäß werden solche Eingriffe von Wohnungseigentümergemeinschaften durchaus häufig geduldet, es besteht jedoch kein Rechtsanspruch darauf.

Im ggst. Fall wurde darüber hinaus eine Hausflur-Fläche in das Wohnungseigentumsobjekt einbezogen und wurde ein Zugang verschlossen. Dies stellt jedenfalls einen Eingriff in die Allgemeinteile der Liegenschaft bzw. in das äußere Erscheinungsbild dar.
Die ggst. Liegenschaft EZ 294 mit dem GSt. Nr. 980 ist relativ eben gelegen, polygonal ausge-staltet (L-förmig) und verfügt gem. Grundbuch über eine Grundstücksfläche von 1.194m².

Auf der Liegenschaft befindet sich ein vermutlich im Jahr 1806 erbautes, als Gründerzeit-Seitenflügelhaus ausgeführtes, Gebäude („Zum Ritter St. Georg“), das über ein Kellergeschoß, straßenseitig über 3 Geschoße über Niveau (EG-2. OG), hofseitig über 4 Geschoße über Niveau (EG-3. OG), jeweils mit ausgebautem Dachgeschoß, verfügt. Ein Aufzug ist vorhanden.
Die, aus den ggst. WE-Objekten zusammengelegte Wohnung liegt im 1. Stock des Hoftraktes. Das ehem. „Büro Top 42“ bzw. dessen Räumlichkeiten waren/sind ausschließlich westseitig ausgerichtet. Die „Wohnung Top 41“ ist ost- und westseitig auf die Innenhöfe ausgerichtet und verfügt im Bereich des hinteren Innenhofs über eine Terrasse.
Die im Bestandsplan vom 22.11.1999 ausgewiesenen (Nutz)flächen entsprechen dem Nutzwertgutachten (NWG) vom 18.12.1996. Entsprechend den vorliegenden Unterlagen verfügt die ggst. Wohnung über eine Nutzfläche von 153,77 m², darüber hinaus über eine Freifläche (Terrasse) im Ausmaß von 95,14 m². Weiters verfügt das Top 41 lt. NWG über ein Kellerabteil im Ausmaß von 1,79 m² (WE-Zubehör).
bestandfrei; BK brutto 374,44 € und RL brutto 223,38 € (Stand 08/2020)
auf das sehr ausführliche Gutachten und die darin enthaltenen Bilder wird explizit hingewiesen!!

 

 

 

 

Grundstücksgröße: 1.194 m²

Objektgröße: 168,04 m²


Schätzwert: 789.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 78.900,00 EUR

Geringstes Gebot: 552.300,00 EUR

Langgutachten:Langgutachten (pdf) (13236 KB)

Foto(s):Foto 1 (113 KB) Foto 2 (91 KB) Foto 10 (55 KB) Foto 21 (84 KB) Foto 19 (91 KB) Foto 4 (95 KB) Foto 13 (99 KB) Foto 7 (71 KB) Foto 16 (64 KB) Foto 5 (82 KB) Foto 6 (65 KB) Foto 20 (91 KB) Foto 12 (66 KB) Foto 14 (123 KB) Foto 8 (58 KB) Foto 15 (116 KB) Foto 17 (87 KB) Foto 9 (58 KB) Foto 11 (92 KB) Foto 18 (58 KB) Foto 3 (66 KB)

Gericht:BG Josefstadt
Aktenzeichen:028 22 E 1/20b
wegen:Zwangsversteigerung eines Liegenschaftsanteils
Letzte Änderung:12.05.2021
Versteigerungstermin:am 28.06.2021 um 11:45 Uhr
Versteigerungsort:1220 Wien, Donau-City-Straße 7, Melia Hotel Vienna, Bankettraum „The Golden Wave I“
Telefonkontakt:01/ 40177 309091
Ort und Zeit der Einsichtnahme:Es wird empfohlen in das Langgutachten in der Ediktsdatei Einsicht zu nehmen.
01/ 40177
Sonstiges:VERBOTENE ABREDEN/Geldübergabe vor Versteigerung: Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder andere Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Immer wieder treten Personen vor der Versteigerung an Interessenten heran und verlangen von den Kauflustigen Beträge dafür, dass sie den Preis bei der Versteigerung nicht hinauftreiben. Dabei handelt es sich um ungültige Abreden. Die von Ihnen allenfalls zugesicherten Beträge können nicht rechtsgültig von Ihnen verlangt werden. Sie BRAUCHEN NICHTS ZAHLEN. Wenn sie etwas zahlen, können Sie es ZURÜCKVERLANGEN. Das STRAFBARE VERHALTEN kann das Gericht nur mit ihrer Hilfe beseitigen. Falls sie jemand vor der Versteigerung in diesem Sinn anspricht, wenden sie sich bitte – möglichst vor der Versteigerung – an den/die Exekutionsrichter(in).
Als Sicherheitsleistung kommen nur Sparbücher eines österreichischen oder eines im Wege der Dienstleistungsfreiheit tätigen Kreditinstituts aus dem EWR in Betracht. Bieter haben sich durch Vorlage eines Reisepasses und Staatsbürgerschaftsnachweises auszuweisen. Führerschein oder Personalausweis sind nicht ausreichend!

Grundbuch:01010 Neubau
EZ:294
BLNr:54; 55
Liegenschaftsadresse:Hermanngasse 6
PLZ/Ort:1070 Wien

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