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Versteigerung Kellermagazine in Wien

Die Kellermagazine befinden sich alle im Kellergeschoss. Eine Zuordnung kann auf Grund der vorhandenen Unterlagen nicht vorgenommen werden, da in den Plandokumenten keine Magazinbezeichnungen vorliegen. Weiters sind auf dem Plan nur gesamt 4 baulich abgegrenzte Magazine vorhanden, die zumindest augenscheinlich aber der Gesamtnutzfläche aller 5 Magazine entsprechen.
Die Aufteilung der Kosten erfolgt nach Nutzfläche (233,26 v. 2.070,88 m²).
Die Situation in den begehbaren Bereichen der Liegenschaft entspricht tlw. nicht dem Konsens, über die tatsächlichen Begebenheiten in den Kellermagazine liegen keine Informationen vor. Vom Voreigentümer der Magazine wurde eine Türe angebracht, gelbe Markierung (siehe Gutachtensbeilage), dahinter befinden sich Wasser- und Gashauptzähler der Liegenschaft.
Die Fenster sind Richtung Straßenseite Portalfronten (Stahlrahmen/ Drahtglas) ausgerichtet.
Die Innentüren sind einfache Holzbrettertüren.
Die Beheizung ist für die gegenständlichen Objekte nicht bekannt, mutmaßlich unbeheizt, ein Gasanschluss ist vorhanden.
Lt. Nutzwertgutachten ist für Magazin 4 ein WC ausgewiesen, lt. Plandarstellung befindet sich kein WC Vorort.
Die Kellermagazine befinden sich in einem schlechten Erhaltungszustand.

 

Grundstücksgröße: 620 m²

Objektgröße: 204,82 m²


Schätzwert: 66.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: nicht festgestellt

Vadium: 6.600,00 EUR

Geringstes Gebot: 33.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:Nutzflächen:
Bewertungsobjekt NFL m²
Magazin 1 35,00
Magazin 2 45,79
Magazin 3 32,86
Magazin 4 55,58
Magazin 5 35,59
Summe 204,82

Da nach den Erhebungen im Befund keine exakte Objektzuordnung vorgenommen werden kann und davon auszugehen ist, dass der Verpflichtete die Kellermagazine als eine Einheit genutzt hat und darüber hinaus auch bauliche Verbindungen hergestellt hat, ist aus Sachverständigensicht diese Möglichkeit der gemeinsamen weiteren Verwertung vorrangig in Betracht zu ziehen. Diese Vorgehensweise wird auch dadurch gestützt, dass durch die Zutrittsmöglichkeiten direkt über den Straßenzugang (zumindest zwei Eingangstüren) generell die Nutzung der Gesamtfläche als markttauglichere Nutzungsmöglichkeit zu werten ist. In einer solchen Gesamtbetrachtung ist eine geschäftliche Nutzung aller Flächen als Geschäftsobjekt in Kombination mit Lagerflächen möglich. Aus den historischen Plandokumenten lässt sich eine solche Nutzung auch als „ursprünglich beabsichtigt“ nachvollziehen (offene Verbindungen und Lage von WC Bereichen (siehe historisches Plandokument Anlage 2). Die bestehende Wohnungseigentumskonstellation dürfte eher auf wohnungseigentumsrechtliche Belange (Schaffung zusätzlicher Lagerflächen) ausgerichtet gewesen sein.
Der Verkehrswert der Eigentumsobjekte (Magazin 1, Magazin 2, Magazin 3, Magazin 4,
Magazin 5) gesamt lautet gerundet:
€ 81.000,00 (ohne Berücksichtigung von Entrümpelungskosten).
€ 66.000,00 (unter Berücksichtigung von Entrümpelungskosten).

Gericht: BG Leopoldstadt
Aktenzeichen: 082 24 E 40/18h
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung: 07.07.2020
Versteigerungstermin: am 26.11.2020 um 13:00 Uhr
Versteigerungsort: 1020 Wien, Taborstr. 90-92, EG, Saal A
Telefonkontakt: 01/245 27 309 253
Sonstiges: (Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
1. die sich aus dem Wohnungseigentum ergebenden Beschränkungen (§ 11 Abs 3 WEG);
2. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen der Wohnungseigentümergemeinschaft oder eines Miteigentümers soweit diese dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 27 Abs 3 WEG).
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt. Als Vadium kommen nur Sparurkunden in Betracht. Auch eine Sparurkunde, die durch Losungswort gesichert ist oder die auf den Namen des gemäß § 40 Abs 1 BWG identifizierten Kunden lautet, ist als Sicherheitsleistung geeignet.
Hingewiesen wird darauf, dass mit einer Forderungsanmeldung auch eine Bankverbindung samt Kontonummer für allfällige Zuweisungen aus dem Meistbot bekannt zu geben ist.
Es werden alle Magazine gemeinsam versteigert. Ansonsten wird bei dieser Versteigerung nicht von den gesetzlichen Versteigerungsbedingungen abgewichen.
Die verpflichtete Partei hat nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet.
Zum Bieten werden gemäß dem Wiener Ausländergrunderwerbsgesetz 1998, LGBl. 11/1998 idF 33/2013, nur Personen zugelassen, die insbesondere durch einen Staatsbürgerschaftsnachweis, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften mit dem satzungsgemäßen Sitz im Inland durch eine Erklärung im Sinne des § 5 Abs 3 dieses Gesetzes, nachweisen, dass sie nicht Ausländer nach § 2 dieses Gesetzes bzw. mit Inländern gleichgestellt sind oder die im § 1 Abs 2 dieses Gesetzes erwähnte Genehmigung oder Negativbestätigung vorlegen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden Aufforderungen:
Die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden. Bei dem vorstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind in der Ediktsdatei zu ersehen.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird. Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.)

Grundbuch: 01620 Brigittenau
EZ: 4199
Grundstücksnr.: 3162/22
BLNr: 5,6,7,8,9;
Liegenschaftsadresse: Dresdner Straße 78
PLZ/Ort: 1200 Wien


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