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Neue Versteigerung !

Beschreibung (WE):KG 63223 Gratwein EZ 1225
Bezeichnung der Liegenschaft: GSt Nr 116/5 im Ausmaß von 962 m², davon 197 m² Bauf.(10) und 765 m² Gärten(10) mit dem Wohnhaus Bahnhofstraße 8, 8112 Gratwein-Straßengel
Die Bewertungsliegenschaft liegt im Gemeindegebiet von Gratwein-Straßengel relativ zentral im Ortsteil Gratwein, sie ist über die Landesstraße Nr. 316 und die Anton-Scherübel-Gasse (öffentliches Gut der Marktgemeinde) erreichbar.
Die unmittelbar benachbarten Liegenschaften sind mit Mehrfamilienwohnhäusern bzw. im östlichen Bereich mit Einfamilienwohnhäusern bebaut, der Bereich der Landesstraße selbst ist der zentralörtlichen Lage entsprechend bebaut.
Bedingt durch die geringe Entfernung zur Landesstraße bestehen auf der Bewertungsliegenschaft gewisse Lärmimmissionen.
Möglichkeiten zur Deckung der Erfordernisse des täglichen Bedarfes und weitergehende Infrastruktureinrichtungen finden sich im Ortszentrum.

 

 

 

Das Grundstück Nr. 116/5 im katastralen Ausmaß von 962 m2 ist im Wesentlichen eben und weist eine annähernd trapezförmige Konfiguration auf, es ist mittig mit dem Wohnhaus Bahnhofstraße 8, bestehend aus Kellergeschoss, Erdgeschoss und Obergeschoss, bebaut, nördlich davon besteht ein kleiner Holzschuppen.

Nennenswerte Außenanlagen sind auf der Liegenschaft nicht vorhanden, diese sind im Wesentlichen ungepflegt und weisen einen teilweise höherstämmigen Baumbestand auf.
Die südliche Grenze des Grundstückes bildet das öffentliche Wassergut des Schirningbaches.

Gemäß Information anlässlich der Befundaufnahme soll das bewertungsgegenständliche Wohnhaus an die erforderlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen angeschlossen sein.
Das Grundstück ist gemäß Abfrage des Flächenwidmungsplans im Geografischen Informationssystem des Landes Steiermark als „Sanierungsgebiet – Allgemeines Wohngebiet (Lärm)“ mit einer Bebauungsdichte von 0,2 bis 0,6 ausgewiesen, gemäß GIS liegen die Randbereiche an der südlichen und östlichen Grundstücksgrenze innerhalb des 100-jährlichen bzw. 300-jährlichen Hochwassers.

 

Der Einheitswert wurde mangels Relevanz für die Verkehrswertermittlung nicht erhoben, gemäß Mitteilung der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel bestanden zum Bewertungsstichtag keine fälligen Abgaben- und Gebührenrückstände.
Wohnhaus Bahnhofstraße 8, 8112 Gratwein-Straßengel: Gemäß Bauakt wurde das Wohnhaus aufgrund der Baubewilligung vom 23.06.1969 errichtet, eine Benützungsbewilligung konnte nicht erhoben werden, laut Information erfolgte der Bezug im Jahr 1973, sodass das gegenständliche Wohnhaus zum Bewertungsstichtag ein Baualter von rund 49 Jahren aufweist.

Dieses besteht aus Kellergeschoss, Erdgeschoss und Obergeschoss. Nachdem sich anlässlich der Befundaufnahme bei den Grundrissen Abweichungen vom bewilligten Bauplan gezeigt haben, erfolgte ein Aufmaß des Gebäudes, welches die Grundlage für die gegenständliche Bewertung bildet.
Das Wohnhaus ist massiv als Ziegelbau errichtet, die Fassaden sind nur teilweise als Putzfassaden ausgeführt, ansonsten aber im Rohzustand, den oberen Abschluss des Gebäudes bildet ein durch einen Pfettendachstuhl getragenes Satteldach mit harter Deckung, über dem Kellergeschoss ist eine Massivdecke ersichtlich.
Der Zugang in das Erdgeschoss erfolgt über eine Außenstiege an der Südostseite des Gebäudes, weiters gibt es einen Zugang in das Kellergeschoss an der Ostseite, die vertikale Erschließung der Geschosse erfolgt im Gebäudeinneren vom Kellergeschoss in das Erdgeschoss über eine mehrläufige Betonstiege, Erdgeschoss und Obergeschoss sind mit einer 1/2-gewendelten Holzwangenstiege verbunden.

Die Beheizung erfolgt über eine mit festen Brennstoffen befeuerte Warmwasserzentralheizungsanlage, zur Wärmeaustragung sind Radiatoren vorhanden, wobei die Heizleitungen vielfach auf Putz geführt werden.
Zur Belichtung der Räume sind Holzfensterkonstruktionen mit Distanzscheiben bzw. bauartgleiche Fenstertüren vorhanden, untergeordnet auch Isolierglasfenster.
Der Hauseingang ist mit einer Glaslichtentüre aus Holz abgeschlossen, im Inneren (Erdgeschoss und Obergeschoss) bestehen grundsätzlich Vollbautüren, welche an Holzstöcken angeschlagen sind.

Die sonstige Ausstattung entspricht – ebenso wie die Bauweise – dem im Errichtungszeitpunkt üblichen Standard des Wohnhausbaus:
Die Böden weisen unterschiedliche Holzbeläge auf (Holzschiffböden, Parkett, Brettlparkett), weiters sind Fliesenbeläge, Kunststoffbeläge und Laminatbeläge vorhanden. Der Balkon im Obergeschoss weist keinen Fußbodenbelag auf.
Die Wandoberflächen sind grundsätzlich verputzt und gemalt bzw. sind in den erforderlichen Bereichen Wandverfliesungen ausgeführt, die Deckenuntersichten sind verputzt und gemalt, mit Holz verschalt oder mit Paneelen verkleidet.
Die Sanitärausstattung umfasst im Erdgeschoss eine Dusche mit Handwaschbecken sowie ein separates WC (Stand-WC, Handwaschbecken), im Obergeschoss sind ein Badezimmer mit Badewanne und Handwaschbecken sowie ein WC vorhanden. Insgesamt ist die vorhandene Sanitärausstattung als einfach und veraltet zu beschreiben.
Die Kellerräume sind dem Verwendungszweck entsprechend einfach ausgestattet.
Der Bau- und Erhaltungszustand ist insgesamt als reparaturbedürftig bzw. erheblich modernisierungsbedürftig zu bezeichnen, am aufgehenden Mauerwerk zeigen sich teilweise Rissbildungen, die Oberflächen und die Sanitärausstattung weisen stärkere Beanspruchungen auf, beim Zimmer (A: 13,65 m2) im Obergeschoss sind erhebliche Schäden am Fußbodenbelag ersichtlich, welche möglicherweise auf den Schaden an einer wasserführenden Leitung schließen lassen. Der gesamte Ausbau ist im Wesentlichen veraltet.

Gemäß dem anlässlich der Befundaufnahme durchgeführten Aufmaß ergeben sich die folgenden Nettogrundflächen (gerundet): Kellergeschoss 94,00 m², Erdgeschoss 91,00 m², Obergeschoss 94,00 m².
Das Baualter des Gebäudes beträgt zum Bewertungsstichtag rund 49 Jahre, die gewöhnliche Gesamtlebensdauer derartiger Gebäude kann gemäß Bewertungsliteratur mit rund 70 Jahren angenommen werden.
Bewertungsrelevante Außenanlagen sind nicht vorhanden, hinzuweisen ist darauf, dass teilweise Unrat und alte Autowracks abgelagert sind, welche einer Entsorgung bedürfen.
Bewertungsrelevantes Zubehör wurde nicht vorgefunden.
Gemäß Information durch die verpflichtete Partei soll die Liegenschaft eigengenutzt sein, weshalb für die Bewertung Bestandsfreiheit unterstellt wird.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt: EUR 25.400,- und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!
Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen zu Grunde zu legen.
Sie werden auch hiezu zur allfälligen Äußerung binnen 14 Tagen aufgefordert, widrigenfalls Zustimmung zu dieser beabsichtigten Vorgangsweise angenommen wird.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Näheres siehe Langgutachten!

 

Grundstücksgröße:962 m²


Schätzwert: 254.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 25.400,00 EUR

Geringstes Gebot: 127.000,00 EUR


Sonstige Hinweise: Rechtsmittelbelehrung zum Beschluss
Rekurs Sie können diesen Beschluss mit Rekurs bekämpfen. Der Rekurs hat keine aufschiebende Wirkung; der Beschluss kann daher auch dann, wenn gegen ihn Rekurs erhoben wird, vollstreckt werden. Richtet sich der Rekurs gegen die Entscheidung über die Kosten, so ist er nur zulässig, wenn der Betrag, dessen Zuspruch oder Aberkennung beantragt wird, 50 EUR übersteigt.
Frist Der Rekurs ist binnen 14 Tagen nach Zustellung dieses Beschlusses bei dem Gericht einzubringen, das den Beschluss gefasst hat; erheben Sie jedoch einen Rekurs gegen einen Endbeschluss im Besitzstörungsverfahren, so beträgt die Frist vier Wochen.
Form Der Rekurs ist schriftlich einzubringen; er muss von einer Rechtsanwältin/einem Rechtsanwalt unterschrieben sein. Wenn Sie einen Beschluss über die Verfahrenshilfe bekämpfen wollen, müssen Sie nicht durch eine Rechtsanwältin/einen Rechtsanwalt vertreten sein. Sie können den Rekurs in diesem Fall schriftlich einbringen oder mündlich zu Protokoll erklären. Das gleiche gilt, wenn Sie als Zeugin/Zeuge oder Sachverständige/Sachverständiger einen Beschluss bekämpfen wollen.
Zur Nachricht:
Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden. Bei dem umstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich.
Eine Kurzfassung und die Langfassung des Schätzgutachtens sind aus der Ediktsdatei (Abfragemöglichkeit unter: www.edikte.justiz.gv.at oder bei Gericht) zu ersehen.
Der Verpflichtete hat dem Gericht nicht mitgeteilt, dass er auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 verzichtet.

 

Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger:
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch der Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigens diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mit­zu­bieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Ge­schen­ke oder andere Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Der Richter kann über eine Person, die während des Verstei­gerungs­verfahrens derartige Vereinbarungen schließt oder zu schließen versucht, eine Ordnungsstrafe bis zu 10 000 Euro verhängen. Der Richter kann eine Person vom Bieten ausschließen, die vor oder während des Versteigerungstermins derartige Vereinbarungen schließt oder zu schließen versucht.
Es wird empfohlen, in das beim BG Graz-West erliegende Langgutachten Einsicht zu nehmen.


Langgutachten: Langgutachten (pdf) (5594 KB)

Gericht:BG Graz-West
Aktenzeichen:641 311 E 32/20i
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:18.05.2021
Versteigerungstermin:am 22.7.2021 um 11:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/EG
Telefonkontakt:0316 8074 6117

Grundbuch:63223 Gratwein
EZ:1225
Grundstücksnr.:116/5
BLNr:3 und 4 (je 1/2 Anteil)
Liegenschaftsadresse:Bahnhofstraße 8
PLZ/Ort:8112 Gratwein-Straßengel

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