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Haus St Kanzian in Kärnten

Die o.a Wohnliegenschaft, eine Hangrealität im Ausmaß von 733m² liegt im südwestlichen, peripheren Bereich der Gemeinde St. Kanzian (Kärnten), zwischen den kleinen Ortschaften Unternarrach und Vesielach, ca 70m südlich der Straßen-kreuzung Thurnersee Landesstraße (L 121) und dem zum Ortskern von Vesielach führenden Wegegrundstück 1037/2, zwischen Thurnersee Landesstraße im Osten und dem Wegegrundstück 1037/2 im Westen.
Die Entfernung nach St Kanzian beträgt ca 3 km.
Die grob trapezförmig geschnittene, zur Thurnersee Landesstraße von Westen nach Osten
– vor allem im westlichen Liegenschaftsbereich – stark abfallende und überwiegend umfriedete Hangrealität wird von den aus der beigeschlossenen Mappenblattkopie ersichtlichen Grund-stücken umgrenzt.
Die Liegenschaft ist mit einem, mit Baubewilligung vom 13.02.1969 (eine Benützungsbewilligung existiert lt Baubehörde nicht) errichteten, in Keller-, Erd-(Sockel-), und Obergeschoß sowie Restdachboden gegliederten, massiv hergestellten Wohnhaus bebaut.
Das Wohnhaus, das im Bereich des westseitigen Obergeschoßes eine KFZ-Doppelgaragenbox beherbergt, ist im Bereich des Erd(Sockel-)geschoßes mit einer alten, desolaten, ostseitigen Terrasse aus Beton (ca 30m²) und einer von dort in den Gartenbereich nach unten führenden, desolaten Betontreppe und im Bereich des Obergeschoßes mit einem, über die gesamte Hausbreite verlaufenden Ostbalkon (ca 13m²), ausgestattet.
Durch konsenslose Bauführung in letzter Zeit, wurde der westseitige, obergeschoßige Hauseingangsbereich durch Herstellung eines ummauerten Vorhauses, neu gestaltet.
Ein Energieausweis ist nicht vorhanden.
Der nicht bebaute Liegenschaftsbereich stellt im wesentlichen Gartenfläche dar.
An Außenanlagen sind im wesentlichen die Liegenschaftsumfriedung (alter Maschengeflechts zaun mit umwachsenen „lebenden“ Zaun) samt nordostseitigem, alten, außer Funktion befind-
lichen Gartentor aus Metall, eine von der Terrasse nach Osten und unten in den Gartenbereich führende, desolate Betontreppe, eine kleine, kreisförmig betonierte Fläche mit einem Durchmesser von ca 5m für ein aufzustellendes Schwimmbecken, ein schadhafter, asphaltierter Bereich an der Westseite der Doppelgarage, die vorerwähnte, desolate, erdgeschoßige Ostterrasse sowie die sonstigen, unterirdischen Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen der Liegenschaft, vorhanden.
Liegenschaftszufahrt und -zugang erfolgen über das öffentliche Straßen- und Wegenetz, zuletzt über das Wegegrundstück 1037/2 aus Richtung Westen.
Wohn- und Verkehrslage der Immobilie sind regional als disloziert und ortsbezogen als mäßig einzustufen (periphere Situierung, fehlende Infrastrukturen im Nahebereich…etc).
Lt. Bebauungsplan ist, bei offener Bebauung, eine GFZ von maximal 0,5 vorgesehen.
Eine Kontaminierung des Erdreiches im Oberflächenbereich der Liegenschaft wurde vom SV nicht festgestellt. Nach Einsicht in den Verdachtsflächenkataster wurde festgestellt, dass die Grundstücksnummern bzw Bauflächen nicht in diesem sowie im Altlastenatlas verzeichnet sind
Der Bau- u. Erhaltungszustand des Wohnhauses ist als deutlich instandsetzungsbedürftig ein-zustufen (u.a. Außenfassade großteils ohne Vollwärmeschutz, tw alte Dacheindeckung, stark sanierungsbedürftige Innenbereiche, sanierungsbedürftiges Balkongeländer, desolate Terrasse, stark sanierungsbedürftiger Stufenabgang in Gartenbereich… etc).)

Grundstücksgröße: 733 m²

Objektgröße: 146,27 m²


Schätzwert: 133.400,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:Heizkessel (Öl) Marke „Wolf“ ca 1996Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 400,00 EUR

Vadium: 13.340,00 EUR

Geringstes Gebot: 66.700,00 EUR


Sonstige Hinweise:Der Schätzwert versteht sich inklusive Wert der Außenanlagen und inklusive Wert des Zubehörs.
Als mitversteigert werden festgesetzt die Außenanlagen (u.a. Liegenschaftsumfriedung samt Garagentor) (Wert im Schätzwert mitenthalten).
Als Zubehör wird festgesetzt (im Wert von EUR 400,–) die gesamte Heizungsanlage samt Heizkessel „Wolf“.
Die o.a. Objektgröße von 146,27m² stellt die
reine Wohnnutzfläche des Wohnhauses ohne
Doppelgaragenbox und ohne Balkon, dar.
Es gelten die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen: —
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Als Vadium ist nur ein (inländisches) Sparbuch geeignet.
Ein Verzicht auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 9 lit a. UStG liegt nicht vor (das bedeutet, dass keine Umsatzsteuer anfällt).
Sonstige Hinweise betreffend die Liegenschaft:
Ein Energieausweis liegt offensichtlich nicht vor, das ist bei einem Zwangsversteigerungsverfahren aber auch nicht notwendig.
Der Sachverständige hat im Gutachten ausgeführt, dass der nordwestseitige obergeschoßige Hauseingangsbereich durch Herstellung eines ummauerten Vorhauses aus der Sicht des Sachverständigen konsenslos neu gestaltet wurde.
Weiters hat der Sachverständige ausgeführt, dass durch bauliche (derzeit offensichtlich auch noch nicht abgeschlossene) Veränderungen in allen Geschoßen des Wohnhauses neue Raumaufteilungen geschaffen wurden, sodass die Raumaufteilung von den vorliegenden Bauplänen abweicht.
Bemerkt wird dazu vom Gericht, dass derartige Fragen im Rahmen eines Zwangsversteigerungsverfahrens nicht geklärt werden können; dafür zuständig ist die Baubehörde.
Der Sachverständige hat im Gutachten weiters ausgeführt, dass zum Zeitpunkt November 2018 an öffentlichen Gebühren ausständig sind: Gemeindeabgaben EUR 1.050,04 und Grundsteuer EUR 176,70. Das Gericht weist darauf hin, dass angesichts dessen, dass hier einerseits teilweise Vorzugsposten vorliegen und andererseits dies nicht in Relation zum Gesamtschätzwert steht, dies bei der Schätzwertberechnung nicht berücksichtigt ist.
Allgemeiner Hinweis betreffend Liegenschaftsversteigerungen:
Bei einer Zwangsversteigerung ist ein Pfandrecht auf der Liegenschaft für einen Ersteher grundsätzlich ohne Belang. Soweit die Pfandschuld durch das Meistbot gedeckt ist, wird es bezahlt; wenn das Meistbot für die Pfandschuld nicht ausreicht, fällt das Pfandrecht trotzdem raus, den Ersteher betrifft die restliche Schuld nicht. Es kann sich aber der Ersteher mit dem Pfandgläubiger auch auf eine Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot einigen.

Gericht: BG Völkermarkt
Aktenzeichen: 761 3 E 2474/18t
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung: 28.02.2019
Versteigerungstermin: am 6.5.2019 um 08:30 Uhr
Versteigerungsort: Saal 11, 1. Stock, Bezirksgericht Völkermarkt
Telefonkontakt: 04232 2239 DW 32 bzw DW 13
Besichtigungszeit: Gerichtlicher Besichtigungstermin mit Gerichtsvollzieher (bei der Liegenschaft in Vesielach 14): am 23.4.2019; 09:00 Uhr.
Interessenten haben einen amtlichen Lichtbildausweis mitzubringen.
Hinweis: Auch ansonsten haben nach der Exekutionsordnung die verpflichtete Partei (und auch Dritte) Interessenten die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten.
Ort und Zeit der Einsichtnahme: Die sich auf die Liegenschaft beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können beim Bezirksgericht Völkermarkt während der Amtsstunden (grundsätzlich während der Parteienverkehrszeiten vormittags) eingesehen werden. Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens sind gegen Kostenersatz erhältlich. Das Langgutachten und das Kurzgutachten etc finden Sie aber ohnehin hier in diesem Internet-Edikt.

Grundbuch: 76109 Lauchenholz
EZ: 171
Grundstücksnr.: 566/4
BLNr: 6 (1/1)
Liegenschaftsadresse: Vesielach 14
PLZ/Ort: 9122 St Kanzian

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