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Zeitraum: seit Februar 2021
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Haus im Selzthal

Gericht:BG Liezen
Aktenzeichen:671 14 E 5/20y
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:25.05.2021

Die Liegenschaft(en) Grundbuch
67513 Selzthal EZ 551
Grundstücksnr. 1644/7; BLNr. 7
8900 Selzthal, Paltenweg 91
samt dem im Schätzungsprotokoll verzeichneten Zubehör wird/werden dem Meistbietenden auf Grund der Versteigerungsbedingungen um das Meistbot von 67.000,00 EUR zugeschlagen.

Überbote können binnen 14 Tagen nach dieser Verlautbarung bei diesem Gericht angebracht werden.

Das Überbot muss sich mindestens auf einen Betrag von 83.750,00 EUR stellen.

 

Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im Ortsteil Paltensiedlung der Gemeinde Selzthal, linksufrig des dort in der Nähe vorbeiführenden Paltenflusses. Die nähere Umgebung ist geprägt von ortsüblichen Ein- und Zweifamilienwohnhäusern sowie einer direkt im Südosten angrenzenden Reihenhaussiedlung.
Die Erschließung erfolgt abzweigend vom Ortszentrum über den öffentlichen Paltenweg. Die Versorgung mit den Erfordernissen des täglichen Bedarfes, sowie öffentliche Einrichtungen wie Schule u. Kindergarten liegen in ca. 3 km Entfernung.
Grundstücksbeschaffenheit u. Grundstücksnutzung:
Die Bewertungsliegenschaft hat einen pfeifenförmigen Zuschnitt, ist eben und gut besonnt. Auf dem Grundstück befindet sich das eingeschossige Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoß, einem Dachmansadenausbau, einer Vollunterkellerung sowie einem direkt angebauten Garagentrakt. Die verbleibenden Flächen sind einfach gärtnerisch gestaltet und in einem eher verwildertem Zustand.

 

Gegenstand der Bewertung sind die 1/1 Anteile lt. B-LNr. 7 an der Liegenschaft EZ 551 mit dem Grundstück Nr. 1644/7 im Ausmaß von 1356 m² und der Liegenschaftsadresse 8900 Selzthal, Paltenweg 91.
Der Gutachter setzt voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt.
Bewertungsstichtag:
Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 18.6.2020.

 

Flächenwidmung:
Allgemeines Wohngebiet mit zulässiger Dichte von 0,2 – 0,5.
Baubehörde:
Baubewilligung: 25.2.1963
Benützungsbewilligung : 20.6.1966

 

Grundbuch:
Das im A2 Blatt LfNr. 1a eingetragene Wegerecht auf Grundstück Nr. 1644/8 ist gegenstandslos, da dieses Grundstück inzwischen in Öffentliches Gut umgewandelt wurde.
Die Eintragungen im C Blatt LfNr 1,2,3. sind zwischenzeitlich durch Grundstücksteilungen und Übernahme bzw. Neuherstellung von Kanal- und Wasserleitungen für die Bewertung als gegenstandslos anzusehen. Siehe auch das Übereinkommen mit der Gemeinde Selzthal vom 13.5.1993.
Bodenkontaminierung:
Das Grundstück 1644/7 in Selzthal (67513) ist derzeit nicht im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas verzeichnet
Gebäudebeschreibung:

 

Wohnhaus:
Das eingeschossige Wohnhaus ist in Massivbauweise errichtet, hat ein Erdgeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoß, sowie eine Vollunterkellerung. Im Spitzboden über dem Dachgeschoß bestehen ebenfalls zwei einfach ausgebaute Dachzimmer.
An das Haus wurde ein nicht unterkellerter Garagen- und Lagerraumtrakt im Westen in Massivbauweise angebaut.
Aufgrund des sumpfigen Untergrundes ist der Keller des Gebäudes nur zu einem geringen Teil in das Erdreich hineinversetzt, sodass das eigentliche Erdgeschoß in erhöhter Lage über dem angrenzenden Gartenniveau zu liegen kommt und daher nur über eine Freitreppe erreichbar ist.
Das Gebäude ist an die öffentliche Kanalisation und Wasserversorgung, sowie an das Leitungsnetz der Energie Steiermark angeschlossen.

 

Bruttogrundflächen:
EG: 112 m²
DG: 110 m²,
Dachmansardenausbau: 47 m²
KG: 110 m²
Lager- und Garagentrakt: 50 m²

 

Raumaufteilung:
Erdgeschoß:
Erschließungsgang mit Freitreppe von außen, Küche, 2 Zimmer, Lagerraum, Nassraum, Stiegenhausaufgang in das Dachgeschoß
Dachgeschoß:
Vorraum mit Stiegenaufgang in den Spitzboden, 3 Zimmer, WC
Dachspitzausbau:
Stiegenaufgang und 2 Zimmer
Kellergeschoß:
Vorraum mit Stiegenabgang, Badezimmer, Heiz- und Öllagerraum, 2 Lagerräume
Bauausführung:
Tragende Außen- und Innenwände: Ziegelmauerwerk
Fassade: Putzfassade,
Decken: Massivdecken
DG Ausbau: verputzter Leichtausbau
Stiegen: Holztreppen in das Dachgeschoß und in den ausgebautem Mansardenbereich unter dem Dach,
Betontreppe in das Kellergeschoß Dachstuhl/Dachdeckung: Satteldach, Faserzementdeckung,
Fenster: Kunststofffenster mit Isolierverglasung
Innentüren: einfache Holztüren in lackierter bzw. furnierter Ausführung
Wände: verputzt und bemalen, teilw. tapeziert,
im Bereich des Wohnzimmers und der Küche sowie
des Erschließungsganges holzverkleidet
Fußböden: Holz-, Wisch-, Textil- und Fliesenbeläge,
Beton, Terrazzo und Fliesen im Keller
Hauszugangstreppe: Massivtreppe mit betonierten Stiegen
Heizung / Warmwasser:
Zentralheizung mit festen Brennstoffen
Warmwasserbereitung mit Boiler im Heizraum und vereinzelt dezentral auch UT Boiler
Nassgruppenausstattung:
einfache meist veralterte Sanitärausstattung mit Badewanne, Dusche, Waschtisch,
Einhebel- und Zweigriffarmaturen, Stand-WC-Anlagen, Boden-und Wandverfliesungen
Sonstiges:
Saunakabine samt Elektroofen
Lager- und Garagentrakt:
Tragende Außen- und Innenwände: Ziegelmauerwerk
Fassade: Putzfassade
Dachstuhl/Dachdeckung: Walmdach, Faserzementdeckung
Fenster: einfache Holzfenster
Garagentüre: Metallkipptor mit elektrischem Antrieb
Wände: verputzt
Fußböden: Beton
Holzhütte:
einfacher holzverkleideter Holzriegelbau mit Pultdach und Blecheindeckung
Außenanlagen:
straßenseitige Einzäunung mit Holz, Metallgittertore bei Hauszugangs und Einfahrt zwischen Zierbetonsteinensäulen, vereinzelte Bestockung mit Laub- und Nadelbäume sowie wild ausgewachsene Sträucher.

 

Instandhaltungsrückstau und Bauschäden:
• Dachdeckung am Ende ihrer technischen Lebensdauer
• Putzrisse im Dachgeschoßausbau
• teilw. verschimmelte Wand- und Bodenoberflächen in den Nassgruppen
• leichte Schiefstellung des Objektes durch lt. Angabe moorige Bodenverhältnisse
• deutliche Nutzerspuren an den Innentüren und den Holzbodenbelägen
• keine zeitgemäße Wärmedämmung der Außenbauteile
• nicht fertiggestellte Wandsanierung nach Wasserschaden
Es wird darauf hingewiesen, dass nur eine augenscheinliche Besichtigung des Objekts erfolgte.
Ob augenscheinlich nicht erkennbare Ausführungsmängel oder Bauschäden vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Dazu wird ergänzend angemerkt, dass der vollgeräumte Zustand keine umfassende Befundung aller Boden- und Wandflächen zugelassen hat.

 

Hinsichtlich der erkennbaren leichten Schiefstellung des Objektes wird lt. Eigentümerangabe ein zwischenzeitlich konsolidierter Zustand angenommen. Sollte diese Annahme nicht zutreffen, ist die Wertaussage dieses Gutachtens nicht mehr zutreffend.
Der Sachverständige gibt diesbezüglich einen Haftungsausschluss bekannt. Das gegenständliche Gutachten ist kein Bauzustandsgutachten.
Baulicher Zustand u. Brauchbarkeit:

Es handelt sich um ein ca. 50 Jahre altes Wohnhaus mit einem erkennbaren Instandhaltungsrückstau im Bereich der Außenbauteile, der meisten Sanitärbereiche und beim Garagen- und Lagerraumzubau. Aufgrund des moorigen Untergrundes und der bereits vorhandenen und sich lt. Eigentümerangaben seit Jahren stabilisierten Gebäudeschiefstellung können weitere Bauwerkssetzungen nicht ausgeschlossen werden. Diese Umstände sind bei der Bewertung zu berücksichtigen. Es handelt sich um ein ca. 50 Jahre altes Wohnhaus im Ortsteil Paltensiedlung der Gemeinde Selzhal. Es besteht ein erkennbaren Instandhaltungsrückstau. Aufgrund des moorigen Untergrundes ist eine spürbare Schiefstellung gegeben. Siehe dazu ergänzende Angaben im Langgutachten.
Wohnhaus und Garagentrakt sind in Massivbauweise hergestellt Über dem eigentlichen Dachgeschoß besteht ein in Leichtbauweise ausgekleideten Dachspitzausbau mit zwei Zimmern. Die Beheizung erfolgt zentral mit festen Brennstoffen. Auf die näheren Angaben im Langgutachten und die dort angeführten Baumängel wird hingewiesen.

 

Grundstücksgröße: 1.356 m²

Objektgröße: 269,00 m²


Schätzwert: 127.000,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:Heimsauna

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 800,00 EUR

Vadium: 12.780,00 EUR

Geringstes Gebot: 92.250,00 EUR


Sonstige Hinweise:1. Zubehör:
Zur Liegenschaft gehört Zubehör nämlich eine Heimsauna mit Elektroofen. Schätzwert: EUR 800,00.
2. Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Sind nicht bekannt.
3. Bestandverhältnisse :
Sind nicht bekannt.
4. Versteigerungsbedingungen:
Der Schätzwert der zu versteigernden Liegenschaft beläuft sich samt Zubehör auf EUR 127.800,00; das geringste Gebot beträgt EUR 92.250,00. Das Vadium beträgt EUR 12.780,00 und kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.
Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden
Aufforderungen:

 

Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.

 

Aufforderung an Pfandgläubiger:
Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtig. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

 

Gericht:BG Liezen
Aktenzeichen:671 14 E 5/20y
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:26.01.2021
Versteigerungstermin:am 23.2.2021 um 08:30 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Liezen, Saal III E.14
Telefonkontakt:03612/22455
Sonstiges:Sofern der Mindestabstand im Verhandlungssaal nicht eingehalten werden kann, findet die Versteigerung am Parkplatz vor dem Gericht statt; bei Schlechtwetter ist entsprechender Regenschutz mitzubringen; auf die im Gerichtsgebäude geltende Maskenpflicht wird hingewiesen

Grundbuch:67513 Selzthal
EZ:551
Grundstücksnr.:1644/7
BLNr:7
Liegenschaftsadresse:Paltenweg 91
PLZ/Ort:8900 Selzthal


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