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Aktueller ZVI: 30

Datenbasis 22.07.21
Zeitraum: seit Februar 2021
Anzahl Immobilien im Index: 30
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Rohdachboden

Die bewertungsgegenständlichen Wohnungseigentumsobjekte befinden sich im noch nicht ausgebauten Dachgeschoß eines unterkellerten, viergeschoßigen Gebäudes, das ursprünglich in den Jahren um 1892 errichtet wurde.
Bei den bewertungsgegenständlichen Objekten handelt es sich um einen Rohdachboden. Baumaßnahmen wurden bis dato im Rohdachboden noch nicht durchgeführt.
Nach Rücksprache hinsichtlich eines eventuell in der Vergangenheit eingereichten Dachgeschoßausbaus mit Mitarbeitern der Baubehörde wurde die Auskunft erteilt, dass in der Registratur keine Unterlagen vorhanden sind. Eine Baubewilligung für den Ausbau des Dachbodens liegt derzeit nicht vor.
Direkt am Dach ist eine Sat-Anlage angebracht, der Rohdachboden wird teilweise zum Aufhängen von Wäsche verwendet, teils sind Fahrnisse abgelagert. Im Rahmen der Befundaufnahme war ersichtlich, dass Kabel im Rohdachboden verlaufen, Antennen von darunterliegenden Geschoßen angebracht sind und vermutlich eine Lüftung einer ebenfalls darunter situierten Wohnung in den Dachboden verläuft.

 

 

 

 

Grundstücksgröße: 360 m²

Objektgröße: 146,23 m²


Schätzwert: 70.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 7.000,00 EUR

Geringstes Gebot: 35.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:Es wird empfohlen in das Langgutachten Einsicht zu nehmen.


Langgutachten (pdf) (8000 KB)

Foto(s):Foto (60 KB) Foto (32 KB) Foto (86 KB) Foto (59 KB) Foto (102 KB) Foto (54 KB)

Gericht:BG Favoriten
Aktenzeichen:011 13 E 11/21h
wegen:Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Letzte Änderung:01.09.2021
Versteigerungstermin:am 7.10.2021 um 10:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Favoriten, 4.Stock, Zimmer 408
Telefonkontakt:01/60148 DW 307620
Ort und Zeit der Einsichtnahme:Mo bis Fr. 8.30 Uhr bis 12:00 Uhr, 2.Stock, Zimmer 226 mit einem gültigen Lichtbildausweis
Sonstiges:Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
1. die sich aus dem Wohnungseigentum ergebenden Beschränkungen (§ 11 Abs 3 WEG),
2. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen der Wohnungseigentümergemeinschaft oder eines Miteigentümers soweit diese dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 27 Abs 3 WEG).
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt EUR 7.000,-. Als Vadium kommen nur Sparurkunden in Betracht.
Hingewiesen wird darauf, dass mit einer Forderungsanmeldung auch eine Bankverbindung samt Kontonummer für allfällige Zuweisungen aus dem Meistbot bekannt zu geben ist.
Bei dieser Versteigerung wird gemäß § 146 Abs 1 EO idF EO-Nov 2000 insofern von den gesetzlichen Versteigerungsbedingungen abgewichen, als gemäß des rechtskräftigen Beschlusses des BG Favoriten vom 28.7.2021 (ON 13) die wie folgt bezeichneten Miteigentumsobjekte der verpflichteten Partei:
Anteil
KG
EZ
Bezeichnung der Liegenschaft
Schätzwert
1.
54/652
01101 Favoriten
1187
B LNR 20, verbunden mit Wohnungseigentum an W top 24
Adresse: 1100 Wien, Neilreichgasse 19
Gesamtfläche der Liegenschaft 360 m²
Gst Nr 1733/1, 1733/2
Nutzfläche des Objekts (W top 24): 46,26 m²
EUR 15.000,-
2.
58/652
01101 Favoriten
1187
B LNR 21, verbunden mit Wohnungseigentum an W top 25
Adresse: 1100 Wien, Neilreichgasse 19
Gesamtfläche der Liegenschaft 360 m²
Gst Nr 1733/1, 1733/2
Nutzfläche des Objekts (W top 25): 52,39 m²
EUR 17.000,-
3.
55/652
01101 Favoriten
1187
B LNR 22, verbunden mit Wohnungseigentum an W, top 26
Adresse: 1100 Wien, Neilreichgasse 19
Gesamtfläche der Liegenschaft 360 m²
Gst Nr 1733/1, 1733/2
Nutzfläche des Objekts (W top 26): 47,58 m²
EUR 15.000,-
gem. § 146 Abs 1 Z 2 und 3 EO gemeinsam unter Zugrundelegung des Schätzwertes von EUR 70.000,- versteigert werden.
Die verpflichtete Partei hat nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet.
Zum Bieten werden gemäß dem Wiener Ausländergrunderwerbsgesetz 1998, LGBl. 11/1998 idF 33/2013, nur Personen zugelassen, die insbesondere durch einen Staatsbürgerschaftsnachweis, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften mit dem satzungsgemäßen Sitz im Inland durch eine Erklärung im Sinne des § 5 Abs 3 dieses Gesetzes, nachweisen, dass sie nicht Ausländer nach § 2 dieses Gesetzes bzw. mit Inländern gleichgestellt sind oder die im § 1 Abs 2 dieses Gesetzes erwähnte Genehmigung oder Negativbestätigung vorlegen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden.
Bei dem vorstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind in der Ediktsdatei zu ersehen.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfallss diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung bei Superädifikaten
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche binnen 14 Tagen bei Gericht anzumelden, widrigenfallss auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Grundbuch:01101 Favoriten
EZ:1187
Grundstücksnr.:1733/1, 1733/2
BLNr:20,21,22
Liegenschaftsadresse:Neilreichgasse 19
PLZ/Ort:1100  Wien

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