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Red Milan Sportwagen Insolvenz

Mit dem Red Milan ist ein ambitioniertes Sportwagenprojekt vorerst gescheitert. Der Autobauer und ehemalige Rennfahrer Markus Fux muss nicht nur die Insolvenz verdauen, sondern sieht sich strafbewehrten Betrugsvorwürfen ausgesetzt. Seit Februar 2019 sitzt er in Untersuchungshaft. Ob der rote Milan noch gebaut wird, ist unsicher. Einige Gläubiger sind an einem Sanierungsplan für den 1325 PS starken Boliden interessiert.

Anzeige führt zu Insolvenz und Untersuchungshaft

Das erst im März 2017 eingetragene Unternehmen Red Milan finden Sie zwei Jahre später seit Ende März 2019 in der Ediktdatei des Justizministeriums. Das vom Anwalt des 38-jährigen Unternehmers auf den Weg gebrachte Insolvenzverfahren soll dem Eigenschutz der Gläubiger dienen. Höhe und Umfang der Außenstände sind noch nicht bekannt, da die Ermittlungen andauern. Als nächster Haftprüfungstermin für Fux ist der 13. Mai anberaumt. Der von Fux als Investor und Partner benannte ehemalige Magna-Manager und Aufsichtsrat in mehreren Großunternehmen Siegfried Wolf brachte das Verfahren mit einer Anzeige selber auf den Weg.

Auf das Luxussegment zugeschnittenes Auto

Mit dem Red Milan ist ein außergewöhnliches Fahrzeug vorläufig vom Markt verschwunden. Der mit 1325 PS wollte mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h in das Segment der schnellsten Autos weltweit eindringen. Geplant waren 99 Exemplare mit einem Einzelverkaufspreis von etwa zwei Millionen Euro. Eine eigene Champagnermarke und ein mehrjähriger internationaler Pannenservice unterstrichen den luxuriösen Anspruch der Marke. Das Schaumodell ohne Motor, bisher am Wiener Ring ausgestellt, wurde von einem Speditionsunternehmen einbehalten. Es transportierte das Modell zu diversen Schauveranstaltungen und blieb auf offenen Rechnungen sitzen. Auch die mutmaßlich 18 bereits gefundenen Käufer ändern nichts an der prekären Situation.

Österreichische Spitzentechnologie

Die niederösterreichische Autoschmiede erzeugt mit ihren ehrgeizigen Plänen Aufsehen. Der Red Milan sollte seine Kernelemente aus heimischer Produktion beziehen. Zur Stabilisierung Karbonträger und die Karosserie aus laminierter Kohlefaser sollten vier Turbolader tragen. Als Beschleunigung von null aus hundert waren 2,47 Sekunden anvisiert. Ab 2020 war der Beginn der Herstellung geplant. Die Leistung des Ottomotors mit acht Brennkammern und 6,2 Litern Hubraum sollte mit einer Karbon-Keramikbremse kontrollierbar bleiben. Front- und Heckspoiler sollten in einer sich dynamisch anpassenden Höhenregulierung für den erforderlichen Anpressdruck sorgen. Vorläufig hat erst einmal nur die Justiz Druck aufgebaut.

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