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Aktueller ZVI: 30

Datenbasis 22.07.21
Zeitraum: seit Februar 2021
Anzahl Immobilien im Index: 30
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Pferdestall mit Mistplatz

Die Grundstücke 79/1, 79/4 und 87 mit dem darauf befindlichen Wohngebäude, Wirtschaftsgebäude, Wirtschaftshalle mit integrierter Wohnung sowie Pferdestall liegen außerhalb vom Ortsbereich von Klausen-Leopoldsdorf in der KG. Kleinmariazellerforst. Die Entfernung zum Ortskern beträgt ca. 5 km. Die Lage der Grundstücke ist zum Gebäude hin leicht geneigt, der südseitige Bereich der Grundstücke hat Nordhanglage zur Straße hin. Die Zufahrt zu den Gebäuden erfolgt von der asphaltierten Straße. Die Zufahrt zum Hof ist ausschließlich geschottert. Der vor den Objekten befindliche Bereich wird als Mähwiese genutzt und findet das Futter für die Pferdehaltung Verwendung. Im rückwärtigen Bereich vorhanden ist eine Koppel, wo Pferde gehalten werden. Diese Koppel ist mit einer einfachen Umzäunung abgegrenzt.

 

Infrastruktur:
Öffentliche Haltestellen, Gaststätten, Kindergarten, Volksschule und Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Gebrauch sind in Klausen-Leopoldsdorf vorhanden. Die größeren infrastrukturellen Gegebenheiten befinden sich der Bezirksvorstadt Baden.
Gebäudebeschreibung:

 

Pferdestall:
Dieser Pferdestall ist an der Rückseite des alten Wirtschaftsgebäudes angebaut und liegen weder Pläne noch Bescheide vor. Dieser ist jüngeren Baujahres, das genaue Alter konnte nicht angegeben werden. Dieser Pferdestall mit Auslauf ist in Holzriegelbauweise errichtet und der Hauptteil mit einem Satteldach mit Quaderdeckung versehen. Der angebaute Auslauf besitzt eine Pultdachkonstruktion mit Trapezblecheindeckung, gleichfalls angebaut ist eine Pultdachkonstruktion mit Eterniteindeckung an der Südseite. Dieser Stall mit Pferdeunterstand besitzt keinen Fußboden. Der Stall / Unterstand ist großteils offen, sodass die Pferde ungehinderten Ein- und Auslauf haben. Der Zustand ist als gleichfalls eher schlecht zu bezeichnen. Anschlüsse, abgesehen von einfachen Provisorien aus Strom sind keine eingeleitet.

 

 

 

 

Wohngebäude:
Dieses Wohnhaus mit rechteckiger Figuration wurde, lt. Angabe der Anwesenden und soweit bekannt, um das Jahr 1650 errichtet. Pläne und Bescheide liegen keine vor. Das Haus ist eingeschossig in Massivbauweise hergestellt und besitzt keine Unterkellerung.
An Räumlichkeiten bestehen im Wohnhaus Schlafzimmer, Wohnküche, Speis mit Aufgang zum Dachboden, Abstellraum, Vorraum und Gangflächen, Kabinett, Badezimmer, WC und Zimmer. Im Dachgeschoss hergestellt ist ein Mansardenzimmer mit einem Ab-stellraum. Der restliche Bereich stellt ausschließlich einen Dachbodenraum dar, welcher für Lagerzwecke Verwendung findet.
Die Aufschließung und Erreichung erfolgt von der asphaltierten Straße Untergrödl, die Zufahrt zum Haus über einen geschotterten Weg. Der Eingang in das Haus erfolgt von der Nordseite, der Aufgang zum Mansardenzimmer über eine außenliegende, an das Gebäude angebaute Stiege mit einem kleinen Vordach im Bereich der Eingangstür.

 

Wirtschaftsgebäude:
Dieses kaum mehr genutzte Wirtschafsgebäude schließt mit L-förmigen Grundriss an das Wohngebäude an und dürfte vom Aussehen und Stil gleichaltrig sein. Pläne und Bescheide liegen keine vor. Es ist eingeschossig massiv errichtet.
An Räumlichkeiten vorhanden sind Durchgang zum Pferdestall, Scheune, Tenne – Schuppen, Schweinestall, Waschküche, Keller und Einstellraum.
Die Aufschließung und Erreichung erfolgt analog dem Wohnhaus. Der Zugang sowie das Zufahren sind umlaufend vom Grundstück 79/1 möglich.
Hallengebäude (ehemaliger Stall mit Hocheinfahrt für Futterlagerzwecke):
Dieses Hallengebäude wurde, soweit dem Baubescheid entnehmend, 1971 errichtet. Benützungsbewilligungsbescheide liegen mir nicht vor. Das Objekt ist massiv erbaut.
Im Erd-/Untergeschoss vorhanden ist eine Durchfahrt mit Futterlager sowie eine ehemalige Milchkammer. Der restliche Bereich des ehemaligen Stalles wurde in einen Woh-nungsbereich umfunktioniert und bestehen Wohnzimmer, Küche, Waschraum/Badezimmer, WC und Garderobe. Diesem Wohnbereich ist zur Straßenseite / Ost-seite eine großflächige Terrasse angeschlossen.
Die Durchfahrt mit dem Futterlager ist von der Hofseite aus erreichbar. Der Eingang in den Wohnbereich erfolgt von der Südseite. Von der Terrasse besteht eine Stiege zum angeschlossenen Garten / Wiesengelände. Der über der Halle mit der ausgebauten Wohnung befindliche ehemalige Dachraumbereich, für Futterlagerzwecke in Verwendung, ist über eine Leiter erreichbar.

 

 

Grundstücksgröße: 59.315 m²

Objektgröße: 698,21 m²


Schätzwert: 527.752,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:Traktor Steyr 8060

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 4.500,00 EUR

Vadium: 52.775,20 EUR

Geringstes Gebot: 263.876,00 EUR


Sonstige Hinweise:Wohnungsrechte:
€ 21.843,00
€ 48.216,00
€ 33.114,00
VKW abzüglich der Wohnungsrechte: € 386.827,00
Zum Gutsbestand der Stammsitzliegenschaft gehören 1/51 Anteile am Gemeinschaftsbesitz EZ. 18 des Grundbuchs 04016 Klausenleopolsdorf.
€ 6.000,00


 

Langgutachten (pdf) (973 KB)
Ergänzende Stellungnahme (100 KB)
Beilage zu Stellungnahme (370 KB)

 

Foto(s):Wohngebäude (66 KB) WG: EG: Schlafzimmer (60 KB) WG: EG: Küche (56 KB) WG: EG: Kabinett (57 KB) WG: EG: Badezimmer (61 KB) Wirtschaftsgebäude (66 KB) WiGeb.: Scheune (67 KB) WiGeb.: Waschküche (65 KB) Hallengebäude m. Wohnung (64 KB) Halle: Milchkammer (68 KB) Halle:Wohnb.: Wohnzimmer (64 KB) Halle:Wohnber.: Küche (59 KB) Halle:Wohnber.: Waschraum (64 KB) Pferdestall (62 KB) Pferdestall: Innenaufnahme (61 KB) Hütte (77 KB) Hütte (74 KB)

Gericht:BG Baden
Aktenzeichen:040 5 E 16/20v
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:14.09.2021
Versteigerungstermin:am 27.10.2021 um 08:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Baden, Conrad v.Hötzendorf Pl. 6, 2500 Baden, im Innenhof
Sonstiges:Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
1 a TZ eines anderen Gerichtes 294/1898 900/1933 2497/1988 7685/2016
DIENSTBARKEIT der Holzablagerung, Aufstockung, Holzabfuhr und Schwemme hins Gst 40/2 für EZ 78
Zu den übrigen Lasten (C-LNr. 9 und 10) wird auf folgendes hingewiesen: Angesichts des Vorranges der C-LNr. 12 vor der C-LNr. 9 war – ungeachtet dessen, dass derzeit eine Zustimmung der Zwischenberechtigten (zu C-LNr. 10) nicht aktenkundig ist (eine solche könnte noch bis zur Meistbotsverteilungstagsatzung nachgereicht bzw. erklärt werden) – für die Zwecke der Schätzwertbekanntgabe wie auch in weiterer Folge für die Erstellung des Edikts der Vorrang zu berücksichtigen und die weiteren Dienstbarkeiten (C-LNr. 9 und 10) nicht als ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen anzuführen. Der im Gutachten vorgenomme Abzug für das Wohnrecht hatte daher für die Bekanntgabe des Schätzwertes zu unterbleiben. Ebenso war der Abzug, der für die Dienstbarkeit C-LNr. 10 vorgenommen wurde, wieder herauszurechnen. Die Interessenten werden jedoch auf § 150a EO idF BGBl I Nr. 59/2000 hingewiesen, dass Im Fall einer nur relativ wirksamen Vorrangseinräumung im Sinne des § 30 Abs. 3 GBG bei der Meistbotsverteilung das vortretende Recht an seiner ursprünglichen Stelle zu berücksichtigen ist, wenn das Recht, das nach seinem ursprünglichen Rang vom Ersteher ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen ist, zurücktritt und ein seiner Natur nach verschiedenes Recht vortritt. Sofern der Zwischenbereichtigte daher nicht noch seine Zustimmung erteilt, ist davon auszugehen, dass die Dienstbarkeit C-LNr. 10 unabhängig davon, ob sie im Meistbot Deckung findet oder nicht, vom Ersteher zu übernehmen sein wird. Sofern der Wert des Wohnrechtes C-LNr. 9 in dem Rang, der ihm nach den Ergebnissen der Meistbotsverteilung zukommen wird, im Meistbot Deckung findet, wird das Wohnrecht vom Ersteher ebenfalls zu übernehmen sein.
Es wird weiters auf die anzuwendenden grundverkehrsrechtlichen Bestimmungen des Landes Niederösterreich hingewiesen. Der Zuschlag wird daher nur unter Vorbehalt der grundverkehrsbehördlichen Genehmigung erteilt werden können.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Gemäß § 147 EO kann das Vadium ausschließlich in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Die verpflichtete(n) Partei(en) hat(haben) nicht bis spätestens 14 Tage nach Bekanntgabe des Schätzwertes dem Exekutionsgericht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung des § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet(n).
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Die verpflichtete(n) Partei(en) haben die Besichtigung der Liegenschaft samt Zubehör durch Kaufinteressenten zu gestatten. Auch Dritte haben die Besichtigung zu dulden.

Grundbuch:04041 Kleinmariazellerforst
EZ:12
Grundstücksnr.:40/2, 76, 79/1, 79/4, 87, 132/3
BLNr:3
Liegenschaftsadresse:Untergrödl 12
PLZ/Ort:2533 Klausen-Leopoldsdorf

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