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Wien Meidling Wohnung

Die Wohnung in Wien Meidling liegt in einem mehrgeschossigen Wohnhaus mit einem Straßen- und Hoftrakt aus 1900, bestehend aus Keller, Erdgeschoss, drei Stockwerken und Dachboden. Mit Bescheid vom 12.3.1992 wurden diverse bauliche Änderungen bewilligt (bspw. Einbeziehung von Gangteilen). Die ursprüngliche Wohnungseigentumsbegründung erfolgte im Jahr 1994. Der Kellerbereich entspricht dem Baualter des Gebäudes. Die übrigen allgemeinen Teile des Hauses befinden sich in gutem Zustand.
Die Wohnung W 26 ist straßen- und hofseitig im 3. Stock gelegen und besteht laut dem im Bauakt aufliegenden Einreichplan aus zwei Zimmern, einem Vorraum, einem Vorraum mit Anschluss für Kochgelegenheit und einem Bad+WC. Bei der Befundaufnahme wurde vom SV festgestellt, dass das hofseitige Zimmer tatsächlich als Küche genutzt wird.

Die Beheizung der gesamten Wohnung in Meidling erfolgt mittels mehrerer Infrarot-Paneele. Die Warmwasseraufbereitung erfolgt mittels eines Elektroboilers. Die Nutzfläche laut bewilligtem Einreichplan vom 30.10.2000 beträgt 41,02 m². Auf die geringfügige Abweichung der Nutzfläche im Nutzwertgutachten (40,60 m²) und im Einreichplan wird hingewiesen.

Die Kellerabteile des Hauses befinden sich im gemeinsamen Eigentum. Laut Auskunft des Mieters steht der Wohnung kein Kellerabteil zur Verfügung. Die Wohnung befand sich zum Bewertungsstichtag in einem ordentlichen und brauchbaren Allgemeinzustand. Auf einen Verbesserungsbedarf bei der Elektroanlage und einen teilweisen Renovierungsbedarf wird hingewiesen.
Die monatlichen Kosten für die Wohnung W 26 betragen zum Bewertungsstichtag Brutto EUR 283,22.

Per April 2019 war eine Reparaturrücklage in Höhe von ca. EUR 108.630,– angespart. Die zweite Hoffassade ist noch unsaniert. Die Sanierung wird mittelfristig notwendig. Auf die Feuchtigkeitsproblematik in Top 1A wird hingewiesen. Der Aufteilungsschlüssel für die Liftbetriebskosten erfolgt nach der Anzahl der Top Nummern und nicht nach m².
Die Wohnung W 26 war zum Bewertungsstichtag auf drei Jahre befristet vermietet. Laut dem Mietvertrag begann das Mietverhältnis am 2.3.2018 und endet daher durch Zeitablauf am 1.3.2021. Der zum Bewertungsstichtag laut aktueller Mietvorschreibung bezahlte Hauptmietzins beträgt monatlich EUR 315,– zuzüglich Betriebskosten und 10 % USt. Dieser verlangte Mietzins liegt über dem gesetzlich geregelten Mietzins.
Lasten: Zum Bewertungsstichtag waren keine für den Verkehrswert relevanten, dinglichen Rechte oder Lasten im Grundbuch eingetragen. Außerbücherliche Rechte oder Lasten wurden dem Sachverständigen nicht bekannt gegeben.

Grundstücksgröße: 644 m²

Objektgröße: 41,02 m²


Schätzwert: 101.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 10.100,00 EUR

Geringstes Gebot: 50.500,00 EUR

 

Gericht: BG Meidling
Aktenzeichen: 081 28 E 1/19a
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung: 05.02.2020
Versteigerungstermin: am 18.03.2020 um 09:00 Uhr
Versteigerungsort: 1120 Wien, Schönbrunner Straße 222-228/3/5/Saal C, Eingang Ruckergasse
Telefonkontakt: 01/815 80 20 DW 722
Besichtigungszeit: Von Amts wegen wird gemäß § 176 Abs 2 EO die Besichtigung der zur Versteigerung gelangenden Objekte auf den 24.2.2020, 16 bis 19 Uhr festgesetzt.
Die Verpflichtete sowie Dritte (Mieter und andere Nutzungsberechtigte) haben die Besichtigung der Wohnung jedem Interessierten zu gestatten bzw. zu dulden (§ 176 Abs 1 EO). Wird die Besichtigung verweigert, so kann sie mit Hilfe des Gerichtsvollziehers durch kostenpflichtige zwangsweise Öffnung der Wohnung erfolgen.
Ort und Zeit der Einsichtnahme: 1120 Wien, Schönbrunner Straße 222-228/3/5/Zimmer 27; Mo – Fr 8.00 – 12.00 Uhr
Sonstiges: Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs 1 Z 9 lit. a UStG abgegeben.
Anmerkungen:
Gemäß § 147 EO kann das Vadium nur in Form von Sparurkunden erlegt werden.
Ein amtlicher Lichtbildausweis (REISEPASS! Führerschein genügt nicht) und ein Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug bzw. eine Spezialvollmacht sind mitzubringen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kaufinteressenten in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der Geschäftsstunden eingesehen werden.
Bei dem umstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Unter der Adresse www.edikte.justiz.gv.at kann in ein Kurzgutachten eingesehen werden.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen
öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldner zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilung berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Grundbuch: 01305 Meidling
EZ: 870
Grundstücksnr.: 198/1, .908
BLNr: 37
Liegenschaftsadresse: Ruckergasse 51
PLZ/Ort: 1120 Wien


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