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Landl Haus

Zuschlag ohne Überbot – Wohnhaus
Gericht:BG Liezen
Aktenzeichen:671 14 E 1/20k
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:02.02.2021

Die Liegenschaft(en) Grundbuch
67106 Landl EZ 41
Grundstücksnr. 998; BLNr. 4
samt dem im Schätzungsprotokoll verzeichneten Zubehör wird/werden dem Meistbietenden auf Grund der Versteigerungsbedingungen um das Meistbot von 49.000,00 EUR zugeschlagen.

Der Zuschlag kann nicht durch ein Überbot unwirksam gemacht werden.

 

Das gegenständliche Objekt ist ein eingeschossiges Wohnhaus mit einem ausgebauten Dachgeschoß, das auf einer von einem Altobjekt stammenden Kellerbauwerk aufgesetzt ist. Der alte Kellerteil ist im Norden und Westen direkt an nachbarliche Objekte angebaut und nur an der Ostseite aufgrund des Bodengefälles als Vollgeschoß sichtbar. Die Südseite dieser Unterkellerung ist in den Hang gebaut. Im Kellerbereich erkennt man deutlich diesen Altbestand mit einer Kappendecke und den vor ca. 34 Jahren um ca. 1m aufgesetzten Terrassenbereich. Durch diese Bauweise ist zwischen den beiden Decken eine Art nicht nutzbaren „Schliefkeller“ mit ca. 1m Höhe vorhanden. Das Objekt ist an das öffentliche Kanal- und Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Landl und an das Stromversorgungsnetz der Energie Steiermark angeschlossen.
Bruttorauminhalt:
mangels Planunterlage aus Angaben einer Gemeindeerhebung bzw. Luftbild entnommen,
daher nur Ca.-Angaben
Kellergeschoß: 240 m³
Erdgeschoß: 220 m³
Dachgeschoß: 177 m³
Dachterrasse: 39,32 m² Grundfläche
Raumaufteilung:
Erdgeschoß:
1 Flur mit Stiegenhaus
3 Zimmer
1 Bad mit WC
Dachgeschoß:
Vorraum mit Stiegenabgang
3 Zimmer
Kellergeschoß:
Lagerräume
Heiz- und Tankraum

 

Bauausführung:
Tragendes Mauerwerk: im Wohnbereich Betonhohlblock,
im Kellergeschoß Mischmauerwerk (Stein/Ziegel)
……………… Außenwände raumseitig mit HWL-Platten verkleidet
Dachgeschoß: Ausbau in überwiegend verputzter Leichtbauweise
Fassade: Putzfassade
Decken : Massivdecken über Kellergeschoß und Erdgeschoß
Dach/Dachdeckung: Satteldach mit Faserzementdeckung und Blechsaum an den Traufen
Stiegen: Massivtreppe mit Holz belegt, Metallgeländer
Fenster: Holzverbundfenster, im DG Kunststofffenster
Innentüren: Pfostenstocktüren mit einfachen Türblättern, teilw. mit Glasauschnitten
Haustüre: Sicherheitstüre mit Mehrfachverriegelung
Fußböden: Holz-, Laminat-, Teppich- und Wischbeläge
Wände: verputzt und bemalen
Heizung / Warmwasser:
ölbefeuerte Zentralheizung, ein Kaminofen im Wohnzimmer dezentraler Warmwasserboiler im Bad
alter Kaminofen mit z.T. gesprungenem Schamott
Nassgruppenausstattung:
Einfache Ausstattung mit Waschtischen, Eckbadewanne, Stand-WC-Anlagen, verflieste Boden- und Wandflächen
Carport für 2 PKWs:
einfache Holzkonstruktion mit Satteldach und Bitumenschindeldeckung,
asphaltierte Stellfläche
Bauzustand:
sanierungsbedürftig, Geländerung nicht entsprechend fertiggestellt, Dachwässer werden auf Fremdgrund abgeleitet, Dachdeckung im Dachsaumbereich schadhaft
Außenanlagen:
Stützmauer aus Stein und Beton, betonierte Freitreppe bei ostseitigem Kellerzugang, Einzäunung mit Holzzaun an der Südseite
Instandhaltungsrückstau / Bauschäden nicht disponibel
• Frostschäden an der Dachterrassenverfliesung, nicht disponibel
• Schimmelansatz bei Dachflächenfensterrahmen
• z.T. abgenutzte Bodenbeläge
• angerostetes Terrassengeländer, nicht disponibel
• Putzrisse bei der Giebelfassade
• Glasverkittung bei den Holzfenstern mangelhaft, nicht disponibel
• feuchte Wandbereiche bei Kellerabgangstreppe
• Ölflecken am Boden des Tankraums, nicht disponibel
• Putzrisse bei den innenliegenden Fensterlaibungen
• Frostschäden an der Hauseingangstreppe und der Gartenbrüstung, nicht disponibel
• keine zeitgemäße Wärmedämmung des Außenmauerwerks
• schadhafte Dachdeckung im Dachsaumbereich des Carports
• Geländerung bei Carport nicht baugesetzmäßig- es besteht Absturzgefahr!, nicht disponibel
Es wird darauf hingewiesen, dass nur eine augenscheinliche Besichtigung des Objekts erfolgte.
Ob augenscheinlich nicht erkennbare Ausführungsmängel oder Bauschäden insbesonders im Bereich der Holzbauteile vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Dazu wird ergänzend angemerkt, dass der möblierte Zustand keine umfassende Befundung aller Boden- und Wandflächen zugelassen hat. Der Sachverständige gibt diesbezüglich einen Haftungsausschluss bekannt.
Das gegenständliche Gutachten ist kein Bauzustandsgutachten.

 

Baulicher Zustand u. Brauchbarkeit:
Das gegenständliche Objekt ist eigentlich ein auf einem wesentlich älteren Kellerbauwerk aufgesetzter Wohntrakt mit einem äußerst geringen Freiflächenanteil und faktisch keiner vernünftigen baulichen Erweiterungsfähigkeit. Umgeben von meist wesentlich großvolumigeren Häusern und eingefasst von Nebengebäuden und Stützmauern verbleiben nur wenige und sehr schmal geschnittene Grünflächenbereiche. Die Südseite die Liegenschaft wird von der langgezogenen mächtigen Straßenstützmauer der B115 dominiert und muss dadurch eine entsprechend eingeschränkte Besonnung sowie auch ein Straßenverkehrslärm geduldet werden.
Der Gutachter setzt voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt. Es handelt sich um eine Liegenschaft mit einem
Wohnhaus mit einem geringen Freiflächenanteil. Das eher schmal geschnittene Gebäude hat ein Erdgeschoss, ein ausgebautes Dachgeschoss und eine aufgrund der Hanglage nur von Außen erreichbare Unterkellerung. Die zum Wohnhaus gehörige Dachterrasse bildet zugleich die Dachdecke eines nicht zum Wohnhaus gehörigen direkt angebauten kellerartigen Lagerraums. An nutzbaren Freiflächen sind nur ein schmaler Grünstreifen beim Hauseingang mit einer umwehrten kleinen Terrassenfläche und ein überdachtes Doppelcarport vorhanden. Die Wegfläche im Nordosten ist mit einem nachbarlichen Wegerecht belastet. Nähere Angaben zur Bauausführung und zu den die Liegenschaft belasteten Servituten siehe Langgutachten. Auf die besondere Lage der Liegenschaft mit den knapp anstehenden Nachbarobjekten und der hohen rückwertigen Straßenstützmauer wird, wie im Langgutachten angeführt, hingewiesen.

 

Gegenstand der Bewertung ist die Liegenschaft EZ 41 mit dem Grundstück Nr. 998 im Ausmaß von 210 m² und der Liegenschaftsadresse: Großreifling 26, 8931 Landl
Bewertungsstichtag:
Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 16.6.2020

 

Lage und Erschließung:
Die Bewertungsliegenschaft befindet sich am Rand des historischen Ortskerns von Großreifling, unterhalb der im Süden vorbeiführenden Eisenbundesstraße B115. Die Erschließung erfolgt direkt abzweigend von dieser Straße über einen kurzen Stichweg. Die Versorgung mit den Erfordernissen des täglichen Bedarfes ist im Nahbereich nur eingeschränkt, ansonsten im Ortsteil Kirchlandl in ausreichendem Ausmaß gegeben.
Grundstücksbeschaffenheit u. Grundstücksnutzung:
Die Grundfläche hat einen vieleckigen, längsgestreckten Zuschnitt und steigt deutlich von Norden nach Süden hin an. Das in den Hang hineingebaute Wohngebäude, Großreifling Nr. 26 ist Teil einer altbestehenden, weitgehend zusammen-gebauten Gebäudezeile. Die unverbauten Freiflächen im Süden werden durch tiefliegende, vorgestellte Objekte bzw. in Teilbereichen durch eine Stützmauern zur Nachbargrenze hin abgestützt. Nur zum östlichen Nachbargrundstück (Bfl. .54/3) besteht ein schmaler unverbauter Bereich. Auf dem Bewertungsgrundstück befindet sich das Wohnhaus, umgeben im südlichen Bereich von einer bescheidenen Grünanlage und einer befestigten und mit einem Flugdach überdeckten PKW-Abstellfläche.

 

Flächenwidmung:
Das Bewertungsgrundstück ist im Flächenwidmungsplan der Gemeinde Landl als allgemeines Wohngebiet mit einer Dichte von 0,2 – 0,6 ausgewiesen.
Baubehörde:
Kellergeschoß > 100 Jahre
keine weiteren Angaben vom Aufbau des EG und DG am Bauamt vorhanden.

 

Grundbuch:
Im Grundbuch der EZ 41 sind folgende Eintragungen vorhanden:
Urkunde TZ 136/1986
LFNr. 1a Grunddienstbarkeit der Errichtung, Erhaltung und Benützung einer Terrasse am direkt anschließenden Nachbargrundstück Bfl. .54/4:
Für den Besitzer der Bewertungsliegenschaft ist es demnach erlaubt, einen Terrassenanbau auf dem nachbarlichen Objekt in der Form auszuführen, dass auf der obersten Decke des direkt angrenzenden Nachbar-grundstückes mittels eines Überbaues eine Dachterrasse hergestellt und genutzt werden kann. Dieser Terrassenaufbau besteht derzeit in Form einer 39,32 m² großen in Massivbauweise hergestellten Freiterrasse mit dreiseitiger Geländerung.
Urkunde TZ 110/1930
LfNr. 2a Grunddienstbarkeit der Duldung eines Fußsteiges.
Der SV konnte die betreffende Urkunde am BG Liezen erheben, der Inhalt war jedoch für die Bewertung nicht verwendbar. In der Folgeurkunde, TZ 1608/1978 ist ein Lageplan beigelegt, der die heutige südliche Grundgrenze der Bewertungsliegenschaft darstellen dürfte. Demnach fällt dieser Geh- und Fahrweg heute dem öffentlichen Gut (Grstk. 1351/1) bzw. weiter östlich dem Grstk. Nr 1349/4 der EZ 392, Eigentümer: Frau Andrea Schneiber zu.
Die gegenständliche Dienstbarkeit im C-Blatt kann unter dieser Annahme als nicht mehr bewertungsrelevante Eintragung angesehen werden.
TZ 15/1939
LfNr. 3a Grunddienstbarkeit der Duldung eines Fußsteiges.
Der SV konnte die betreffende Urkunde am BG Liezen erheben. Darin ist im § 13 das immerwährende unentgeltliche Recht angeführt, von der Westmauer des Hauses am Grstk. .54/3 in einem Abstand von 1,5m am Bewertungsgrundstück gehen zu können. In einem der Urkunde beiliegenden Vermessungsplan ist diese Gehwegtrasse im Detail angeführt.
Dieses Gehrecht verhindert grundsätzlich nicht die bauliche Verwertung der Freiflächen zwischen den beiden Häusern. Es muss nur dem Nachbarn ein Zugangsrecht im Rahmen der Flächenvorgaben dieser Urkunde gewährt werden. Da jedoch ein baulicher Lückenschuss in diesem Bereich wegen der dortigen Fenster-und Türöffnungen in den beiden benachbarten Objekten und wegen der baugesetzlichen Brandabschnitts-erfordernisse sehr aufwändig auszuführen wäre, erscheint diese bauliche Verwertung dieser Freiflächen für Anbauten wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Für die gegenständliche, unverbaute Grünfläche hat das Gehrecht in einem Abstand von 1,5m von dessen Hausmauer keinen verkehrswertrelevanten Einfluss.

 

Bodenkontaminierung:
Das Grundstück 998 in Landl (67106) ist derzeit nicht im Verdachtsflächenkataster oder
Altlastenatlas verzeichnet

 

Grundstücksgröße:210 m²

Objektgröße:130,00 m²


Schätzwert: 48.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 4.800,00 EUR

Geringstes Gebot: 32.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:1. Zubehör:
Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.
2. Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Im C-Blatt ob der genannten Liegenschaft finden sich keine bewertungsrelevanten Belastungen.
3. Bestandverhältnisse :
Sind nicht bekannt.
4. Versteigerungsbedingungen:
Der Schätzwert der zu versteigernden Liegenschaft Grundbuch 67106 Landl, EZ 41, 1/1-Anteil, C-LNR 4 beträgt EUR 48.000,00; das geringste Gebot beträgt laut hg Beschluss vom 09. November 2020 EUR 32.000,00. Das Vadium beträgt EUR 4.800,00 und kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.

 

Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.

 

Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden
Aufforderungen:
Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Aufforderung an Pfandgläubiger:
Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:

 

Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtig. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Gericht:BG Liezen
Aktenzeichen:671 14 E 1/20k
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:23.12.2020
Versteigerungstermin:am 02.02.2021 um 08:30 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Liezen, Saal III E.14
Telefonkontakt:03612/22455
Sonstiges:Sofern der Mindestabstand im Verhandlungssaal nicht eingehalten werden kann, findet die Versteigerung am Parkplatz vor dem Gericht statt; bei Schlechtwetter ist entsprechender Regenschutz mitzubringen; auf die im Gerichtsgebäude geltende Maskenpflicht wird hingewiesen

Grundbuch:67106 Landl
EZ:41
Grundstücksnr.:998
BLNr:4
Liegenschaftsadresse:Großreifling Nr. 26
PLZ/Ort:8931 Landl

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