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EFH in Köflach

Die Liegenschaft EZ 421 KG 63351 Pichling bei Köflach umfasst das Grundstück 32/11, liegt in der Stadtgemeinde Köflach, ist unter der Orientierungsnummer „Gerstenbergerweg 7“ situiert und liegt ca. 1,1 km vom Rathausplatz Köflach entfernt.
Die Wohnlage kann als gut bezeichnet werden, die Verkehrslage kann als durchschnittlich bis gut beschrieben werden.
Die verkehrstechnische Erschließung erfolgt über den asphaltierten Gerstenbergerweg, Grundstück 122/4 – öffentliches Gut.
Die üblichen Nahversorger sind in der näheren Umgebung fußläufig erreichbar.
Laut Grundbuchauszug weist die Liegenschaft ein Gesamtausmaß von 834 m² auf. Das Grundstück hat eine annähernd trapezförmige Grundstücksform und befindet sich in einer leichten Hanglage von Süden nach Norden. Die durchschnittliche Länge des Grundstückes beträgt rund 34m und die maximale Breite beläuft sich auf etwa 24m.
Auf der Liegenschaft wurde ein Einfamilienwohnhaus mit einem überdachten Abstellplatz errichtet. Das in Massivbauweise erbaute Gebäude ist zur Gänze unterkellert und umfasst ein Erdgeschoss sowie ein Dachgeschoss. Die Zufahrt zur Liegenschaft erfolgt über den öffentlichen asphaltierten Gerstenbergerweg – Grundstück 122/4. Am eigenen Grundstück ist eine gepflasterte Zufahrt vorhanden.
Aufschließung

Die Liegenschaft verfügt über einen Stromanschluss, sowie über einen Anschluss an das öffentliche Wasser- und Kanalnetz.

Flächenwidmung
Gemäß derzeit gültigem Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Köflach ist das Bewertungsgrundstück 32/11 als Reines Wohngebiet (WR) mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,4 ausgewiesen. Darüber hinaus befindet sich die Liegenschaft im Bergbaugebiet.

Sonstige Feststellungen
Gemäß Mitteilung seitens der Stadtgemeinde Köflach besteht per 27.2.2020 ein Abgabenrückstand in der Höhe von € 107,85.

 

Beschreibung Einfamilienwohnhaus „Gerstenbergerweg 7“ mit überdachtem Abstellplatz:
Von der Baubehörde Stadtgemeinde Köflach wurde im Jahr 2012 die Baufreistellung für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit überdachtem Abstellplatz erteilt. Die Benützungsbewilligung wurde im Jahr 2013 ausgestellt. Die behördlich genehmigte Baufreistellung für die Steinschlichtungen wurde nicht ausgeführt.
Das in Massivbauweise errichtete, sowie mit einem Walmdach in Ziegeleindeckung ausgestattete Gebäude ist zur Gänze unterkellert und umfasst ein Erdgeschoss sowie ein Dachgeschoss.
Im Kellergeschoss sind ein Vorraum, ein Technikraum, der Keller 1 und der Keller 2 untergebracht.
Das Erdgeschoss beinhaltet eine Diele, eine Wohnküche, eine Speis, ein WC/Bad, ein Gästezimmer und einen Abstellraum.
Südseitig verfügt das Erdgeschoss über eine gedeckte Terrasse.
Nordseitig befindet sich der überdachte Autoabstellplatz.
Im Dachgeschoss sind ein Vorraum, ein Bad/WC, zwei Kinderzimmer und ein Elternzimmer situiert. Das Dachgeschoss stellt aufgrund der vollen Raumhöhe ein Obergeschoss dar.
Südseitig ist eine Dachterrasse vorhanden.
Die Beheizung des Wohnhauses erfolgt durch eine Zentralheizung mittels Erdwärme über eine Fußbodenheizung. Zusätzlich gibt es in der Wohnküche im Erdgeschoss einen Schwedenofen.

 

Die Zubehörfläche ist nicht eingefriedet und besteht zum wesentlichen Teil aus Grünflächen, gepflasterten bzw. befestigten Flächen und dem überdachten Abstellplatz. Der Abstellplatz wird bei der pauschalen Außenanlagenbewertung mitberücksichtigt.
Der von der Sachverständigen bei der Baubehörde ausgehobene Einreichplan des Einfamilienwohnhauses aus dem Jahr 2012 wurde im Zuge der Befundaufnahme stichprobenartig kontrolliert. Es konnte bis auf kleinere Abweichungen im Innen- und Außenbereich eine nahezu plankonforme Ausführung festgestellt werden. Abweichend zum Einreichplan wurden der Technikraum und der Keller 1 getauscht. Die Terrasse im Erdgeschoss wurde überdacht. Das Carport wurde etwas vergrößert und teilweise geschlossen ausgeführt.

Für die weiterführende Berechnung wurden die im Einreichplan aus dem Jahr 2012 angeführten Werte und Flächen herangezogen.
Die Grundrissdarstellungen des Einfamilienwohnhauses mit überdachtem Abstellplatz sind den Beilagen des Gutachtens zu entnehmen.
Zusammenfassende Aufstellung zum Einfamilienwohnhaus_
Baujahr: 2012

 

Gesamtnutzungsdauer: 70 Jahre, Restnutzungsdauer: 62 Jahre
Instandhaltung/Sanierung: neuwertig
Nettonutzflächen (laut Einreichplan aus dem Jahr 2012):
ca. 61,61m² (KG)
ca. 61,55m² (EG)
ca. 52,47m² (DG)
Gesamtwohnnutzfläche: ca. 114,02m² (EG + DG)
Heizung: Zentralheizung mittels Erdwärme | Fußbodenheizung
Zusätzlich: Schwedenofen in der Wohnküche
Baufreistellung: GZ: BA 131-91-117 S 76/2 – 2012 NN/Pa/Js
vom 05.06.2012
Benützungsbewilligung: GZ: BA 131-91-117 S 16/2 – 2013 NN/Js vom 12.02.2013
Zustandsnote für die Bewertung: Note 1,5 (von 1,0 – 5,0)

 

Ausstattung
Sämtliche Räume sind verputzt und gestrichen. In allen Wohnräumen befinden sich elektrische Installationen. Die Wohnräume verfügen über Laminatböden, die Küche ist mit einem Granitboden belegt. Die Diele im Erdgeschoss sowie die Sanitärräume sind verfliest. Die Innentüren sind als einfache Holztüren ausgeführt. Die Fensterkonstruktionen bestehen aus Kunststoff und sind teils mit manuell zu bedienenden Rollos bzw. teilweise mit elektrischen Außenjalousien ausgestattet. Weiters sind die Fenster mit einem Insektenschutz versehen.
Beheizt wird das Wohnhaus mittels Erdwärme über eine Fußbodenheizung. In der Wohnküche gibt es zusätzlich einen Schwedenofen. Darüber hinaus wurde im Wohnhaus eine elektrische Wohnraumlüftung installiert. Auf dem Dach des Gebäudes wurden drei Sonnenkollektoren montiert.
Die Sanitärausstattung im Erdgeschoss beinhaltet eine Dusche und ein WC. Das Bad im Dachgeschoss umfasst eine Badewanne, eine Dusche, einen Doppelwaschtisch und ein WC. Der Waschmaschinenanschluss ist im Technikraum im Kellergeschoss situiert.
Die Ausstattung des Wohnhauses kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden.
Bau- und Instandhaltungszustand
Der Bau- und Instandhaltungszustand kann im Bereich des gesamten Objektes als neuwertig bezeichnet werden.
Mängel/Schäden/fehlende Arbeiten – Anmerkungen:
An den Innenwänden sind fallweise Malerarbeiten erforderlich. Bei der Dachterrasse fehlen der Bodenbelag und das Geländer. Darüber hinaus sind augenscheinlich keine Mängel und Schäden erkennbar.

 

Der Instandhaltungsrückstau wird durch die Zustandsnote im Bereich der Sachwertermittlung berücksichtigt. In der Ertragswertberechnung findet der Instandhaltungsrückstau in den erhöhten Bewirtschaftungskosten seinen Niederschlag.
Es erfolgte lediglich eine augenscheinliche Besichtigung des Wohngebäudes und keine weitere bauliche Untersuchung, sodass das Vorliegen von durch den Augenschein nicht erkennbaren Bauschäden nicht ausgeschlossen werden kann.
Als Gesamtzustandsnote nach E. Heideck wurde die Note 1,5 für die Bewertung festgesetzt.
Energieausweis

 

Es wurde der Sachverständigen kein Energieausweis laut Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG) übermittelt.
Nutzung, Sonstiges
Eigennutzung – die Bewertung erfolgt bestandsfrei.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen ist die in C-LNr. 12 a einverleibte DIENSTBARKEIT Schadensverzicht gem Pkt VIII. Kaufvertrag 2012-03-30 zugunsten GKB-Bergbau GmbH (FN 170306a) im Wert von EUR 0,–.
Zur Liegenschaft gehört als Zubehör eine Einbauküche mit Unter- und Oberschränken inkl. E-Geräten,
(Baujahr 2012, Neupreis ca. EUR 14.000,–) im Wert von EUR 4.200,–

 

Grundstücksgröße: 834 m²

Objektgröße: 114,02 m²


 

Schätzwert: 314.000,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:Küche inkl. E-Geräte

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 4.200,00 EUR

Vadium: 31.820,00 EUR

Geringstes Gebot: 238.650,00 EUR


Sonstige Hinweise:siehe Langgutachten

Gericht: BG Voitsberg
Aktenzeichen: 633 7 E 51/19y
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung: 22.05.2020
Versteigerungstermin: am 7.7.2020 um 9:00 Uhr
Versteigerungsort: Saal 55, 2. Stock
Telefonkontakt: 03142/21665-75
Besichtigungszeit: Die Anberaumung eines Besichtigungstermins kann bis spätestens 14 Tage vor dem Termin beantragt werden.
Ort und Zeit der Einsichtnahme: Zi 7/EG, zwischen 8.00 und 12.00 Uhr
Sonstiges: BESCHLUSS
1) Die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen für die Versteigerung der Liegenschaft EZ 421 GB 63351 Pichling bei Köflach werden über Antrag der betreibenden Partei mit Zustimmung (Nichtäußerung) der Buchberechtigten wie folgt abgeändert:
Das geringste Gebot beträgt EUR 238.650,–.
2) Die Kosten der betreibenden Partei für den Antrag auf Abänderung der Versteigerungsbedingungen werden mit EUR 990,54 (inkl. EUR 165,09 USt) bestimmt und sind weitere Exekutionskosten.
B e g r ü n d u n g:
Die Verpflichteten und die sonstigen Buchberechtigten wurden aufgefordert, sich zum Antrag auf Abänderung der gesetzlichen Versteigerungsbedingungen zu äußern. Es ist keine Äußerung eingelangt, sodass von Zustimmung auszugehen ist (§ 56 Abs. 2 EO). Die Kostenentscheidung gründet sich auf § 74 EO.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Langgutachten ist in der Ediktsdatei zu ersehen.
Es wird empfohlen, auch in das schriftliche Langgutachten bei Gericht Einsicht zu nehmen.
Die Verpflichteten haben keine Mitteilung nach § 6 Abs. 1 Z. 9 lit. a UStG 1994 erstattet.
Das Vadium kann nur in Form von Sparurkunden erlegt werden.
Bieter haben einen Lichtbildausweis mitzubringen!
„Wichtiger Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie gelten im gesamten Gerichtsgebäude die von der Bundesregierung erlassenen Schutzvorschriften und Hygieneregeln. Zu anderen Personen ist daher ein Sicherheitsabstand von zumindest 1 m (empfohlen werden aber 1,5 bis 2 m) einzuhalten und es ist auf die Handhygiene zu achten.
Im Gerichtsgebäude besteht die Pflicht, eine Schutzmaske zu tragen, wobei Sie ersucht werden, Ihre eigene Schutzmaske mitzubringen. Das Abnehmen der Schutzmaske darf nur erfolgen, wenn die Richterin/der Richter, die/der die Verhandlung leitet, die Abnahme der Schutzmaske gestattet oder anordnet.
Bitte betreten Sie das Gerichtsgebäude frühestens 15 Minuten vor dem Zeitpunkt, zu dem Sie geladen worden sind.
Allerdings ist zu beachten, dass es bei der Sicherheitskontrolle im Eingangsbereich zu Wartezeiten kommen kann.
Den Anweisungen des Sicherheitspersonals bei den Zutrittskontrollen ist unbedingt Folge zu leisten.
Diese Maßnahmen dienen auch Ihrem eigenen Schutz.
Danke für Ihr Verständnis.“

Grundbuch: 63351 Pichling bei Köflach
EZ: 421
Grundstücksnr.: 32/11
BLNr: 2 und 3
Liegenschaftsadresse: Gerstenbergerweg 7
PLZ/Ort: 8580 Köflach


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