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Haus im Kleinwalsertal

Gericht:BG Bezau
Aktenzeichen:910 6 E 701/19v
wegen:Versteigerung einer gemeinschaftlichen Liegenschaft
Letzte Änderung:05.05.2021

Die Liegenschaft(en) Grundbuch
91012 Mittelberg EZ 58
Grundstücksnr. 3685/4; BLNr. 6 Anteil: 1/3, 11 Anteil: 1/3 und 12 Anteil: 1/3
samt dem im Schätzungsprotokoll verzeichneten Zubehör wird/werden dem Meistbietenden auf Grund der Versteigerungsbedingungen um das Meistbot von 920.000,00 EUR zugeschlagen.

Der Zuschlag kann nicht durch ein Überbot unwirksam gemacht werden.

 

 

Das gegenständliche Haus befindet sich in der Republik Österreich, im Bezirk Bregenz, in der Talschaft Kleinwalsertal, im Gerichtsbezirk Bezau, in der Katastralgemeinde und Ortschaft Mittelberg, im Ortsteil Höfle, unweit dem Skilift Wildental.
Die Entfernung in das Ortszentrum von Mittelberg beträgt auf dem Straßenweg ca. 3,50 km, fußläufig ca. 1,70 km bzw. 20 Gehminuten, die Entfernung zum Gemeindeamt in Riezlern ca. 7,50 km. Im Ortszentrum befindet sich auch die Talstation der Walmendingerhornbahn.
Auf Gst. 3685/4 besteht die Bebauung durch ein behördlich bewilligtes Einfamilienwohnhaus mit der Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung. Der vertikale Geschossaufbau zeigt sich mit einem Keller-/ Untergeschoss, einem Erdgeschoss und einem nicht ausgebauten Dachboden.

Grundstücksgröße: 1.384 m²

Objektgröße: 188,00 m²


Ausrufpreis: 650.000,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:im Kellergeschoss, Vorkeller: ein Garerobenverbau, ein achttüriger einfacher Lagerschrank;
im Erdgeschoss: Küche: zweizeilige einfache Einbauküche mit Herdanlage (Backrohr und Vierplatten-Cerankochfeld), eine kleine Waschmaschine, ein Geschirrspüler;
das Zubehör ist überaltert, praktisch und faktisch wertlos.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 0,00 EUR

Vadium: 65.000,00 EUR

Geringstes Gebot: 650.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:

  1. Dingliche Rechte gemäß A2-Blatt:
    »1a Stand 1951 Grunddienstbarkeit der Trink- und Nutzwasserfassung auf Gst 3737 in EZ 59 für
    Gst 3685/4« – in der Bewertung enthalten;
    »2 a Stand 1951 Miteigentumsrecht zu 1/8-Anteil an EZ 302 für Gst 3685/4« – Barwert € 359,00, praktisch und faktisch jedoch ohne Wertbeeinflussung;
  2. Sonstige, dingliche Rechte und Lasten
    Geh- und Fahrrecht über Gst. 3685/12 als dingliches Recht – in der Bewertung (Erschließung) bereits enthalten;
    Nutzungsrecht als Fruchtegnussrecht am Gst. 3685/12 – Barwert rund € 4.200,00, rechtlich nicht gesichert, in der Bewertung nicht enthalten;
    Bestand Wasserverteilerschaft als Last – praktisch und faktisch keine weitere Wertbeeinflussung;
    Kirchenwegerecht als dingliche Last – nicht näher in Lage, Umfang und tatsächlicher Existenz nachvollziehbar definiert – auf eine Bewertung wird in Ermangelung an den erforderlichen Grundlagen abgesehen;

 

  1. Objektgröße (approximatives Naturmaß):
    Gesamtnutzfläche rund 188 m²,
    hiervon Wohn- und Nebenflächen rund 129 m²,
    zzgl. Überdachung, Dachboden und Balkon;

 

  1. Vollinhaltlicher Verweis auf das Originalgutachten mit Beilagen;
    Die Liegenschaft steht in familiärer Nutzung, ein sonstiges Bestandverhältnis wurde nicht bekannt gegeben. Beim Verkehrswert wird von einem bestandfreien Objekt ausgegangen.
    Es wird vom Bestehen eines offenkundigen Geh- und Fahrrechts als dingliches Recht über den nordöstlichen Grundstücksbereich von GST 3685/12 aus EZ 1165 zur Erschließung der zu versteigernden Liegenschaft ausgegangen. Die Erschließung der Liegenschaft EZ 58 und somit der Barwert des dinglichen Rechtes ist im Verkehrswert enthalten. Allfällige damit in Zusammenhang stehende Unklarheiten können im Exekutionsverfahren nicht geklärt werden und wären im Zivilrechtsweg zu klären.
    In dem Kaufvertrag vom 02.02.1968, verbüchert in Gzl. 821/68, ist unter II. Bedingungen auch der Bestand einer Wasserverteilerschaft unweit der südöstlichen Ecke des Wohnhauses als dingliche Last beschrieben (im Detail siehe Gutachtensbeilage 6) – Zitat: „Die Wasserversorgung des kaufgegenständlichen Hauses mit Trink- und Nutzwasser für den eigenen Bedarf erfolgt durch die Wasserleitung einer Wasserrechtsgemeinschaft, an welcher ….. beteiligt sind. Die Verkäufer verpflichteten sich für sich und ihre Rechtsnachfolger im Eigentum der Kaufsliegenschaft vom Kauftage an zu den Kosten der Instandhaltung dieser Wasserleitung verhältnismäßig beizutragen und den auf der kaufsgegenständlichen Gp. 3685/4 unweit der südöstlichen Ecke des Wohnhauses befindlichen Wasserverteilerschaft, von welchem aus das Wasser zum Wohnhaus Nr. 170 der Verkäufer weitergeleitet wird, unverändert auf der Kaufsliegenschaft zu belassen“. Betreffend vorhergehenden Vertragswortlaut ist davon auszugehen, dass die Wendung „Die Verkäufer verpflichten sich“ fälschlicherweise statt „Die Käufer verpflichten sich“ verwendet wurde.
    Durch den Bestand einer Wasserverteilerschaft als dingliche Last ergibt sich beim gegebenen Wissenstand keine weitere Wertbeeinflussung.
    Seitens der Gemeinde Mittelberg wird darauf aufmerksam gemacht, dass ein Kirchenwegrecht als dingliche Last existieren könnte (im Detail siehe Gutachtensbeilage 3). Seitens der derzeitigen Eigentümer ist ein solches Recht nicht bekannt. Ein offenkundiger Weg oder ein Trampelpfad über die gegenständliche Liegenschaft ist augenscheinlich derzeit nicht erkennbar. Möglicherweise handelt es sich jedoch um einen Übergang über das angeblich zugepachtete GST 3685/12. Von einer weiteren Beurteilung wird in Ermangelung an den erforderlichen Grundlagen abgesehen. Eine endgültige Klärung müsste im Streitfall auf dem Zivilrechtsweg erfolgen.
    Grundsätzlich bleiben bei dieser Versteigerung sämtliche Lasten unberührt. Sie müssen ohne Anrechnung auf das Meistbot übernommen werden!
    Soweit derzeit erkennbar , gilt dies für:

 

1) allenfalls den Bestand einer Wasserverteilerschaft laut Kaufvertrag vom 02.02.1968; es wird darauf hingewiesen, dass die Dienstbarkeit bisher nicht verbüchert ist;
2) allenfalls ein ebenfalls bisher nicht verbüchertes Kirchenwegrecht.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.

 

Das Vadium ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde (KEIN BARGELD!) zu erlegen.
Die verpflichteten Parteien haben dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gem. § 6 Abs. 1 Z. 9 lit. a UStG verzichten.
Ein amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass oder Personalausweis), gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug und – sofern für eine andere Person ersteigert wird – eine öffentliche bzw. öffentlich beglaubigte (Spezial-)Vollmacht sind mitzubringen.
Die Liegenschaft unterliegt dem Vorarlberger Grundverkehrsgesetz.

Gericht:BG Bezau
Aktenzeichen:910 6 E 701/19v
wegen:Versteigerung einer gemeinschaftlichen Liegenschaft
Letzte Änderung:20.01.2021
Versteigerungstermin:am 22.03.2021 um 13:30 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Bezau, Verhandlungssaal 8
Telefonkontakt:05 76014 3482 07
Besichtigungszeit:Die Besichtigung der Liegenschaft findet am 17.03.2021 um 11:00 Uhr statt.
Ort und Zeit der Einsichtnahme:Bezirksgericht Bezau, Zimmer Nr. 7
Montag bis Freitag: 07:30 bis 12:00 Uhr
Sonstiges:Es wird darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Versteigerung davon abhängig ist, dass zum Zeitpunkt des Termins allenfalls anwendbare COVID-19-Vorschriften eingehalten werden können. Es wird darauf hingewiesen, dass für alle Anwesenden die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht.

Grundbuch:91012 Mittelberg
EZ:58
Grundstücksnr.:3685/4
BLNr:6 Anteil: 1/3, 11 Anteil: 1/3 und 12 Anteil: 1/3
Liegenschaftsadresse:Höfle 21
PLZ/Ort:6993 Mittelberg

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