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Neue Versteigerung !

Die ggst. Liegenschaft EZ 1140, bestehend aus dem Grundstück Nr. 818/97, ist eine Eckliegenschaft, die annähernd eben gelegen und trapezähnlich ausgestaltet ist. Sie verfügt an der Inzersdorfer Straße über eine Straßenfrontlänge von rd. 22 m, an der Karmarschgasse über eine Straßenfrontlänge von rd. 33 m und insgesamt über eine Fläche gem. Grundbuch von 633 m².
Auf der Liegenschaft befindet sich ein unterkellertes Wohngebäude mit 6 Geschoßen über Niveau (EG, 4 Obergeschoße und ausgebautes DG). Die vertikale Erschließung erfolgt über das Stiegenhaus, ein Aufzug ist nicht vorhanden.
Die ggst. Wohnung befindet sich im Erdgeschoß mit Ausrichtung auf die Inzersdorfer Straße sowie in den Innenhof. Aufgrund der größtenteils straßenseitigen Ausrichtung ist die Wohnung auch von den Straßenlärmimmissionen erfasst. Durchschnittliche Belichtung für die Geschoßlage. Die Lage der Wohnung im Gebäude ist unterdurchschnittlich.
Die Wohnung besteht aus faktisch 2 getrennten Wohnungseinheiten, die durch einen gemeinsamen vorgelagerten Vorraum (Gang), zusammengelegten sind. Die Wohnung verfügt über Gang, 2 Badezimmer, 2 WCs, 3 Zimmer, 1 Wohnküche, 1 Küche sowie 1 Flur. Je nach Nutzung schlechte bzw. durchschnittlich-gute Konfiguration.
Die Wohnung verfügt über alle notwendigen Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Es sind zwei WCs, 2 Badezimmer (mit Dusche) und zwei Küchen (1 Wohnküche) vorhanden. Abhängig von der Nutzung als eine oder 2 Einheiten, ist die (quantitative) Ausstattung überdurchschnittlich bzw. durchschnittlich.
Die ggst. Wohnung befindet sich insgesamt in einem durchschnittlichen bis guten Zustand. Übliche Abnutzungen und ein Wasserfleck in der Wohnküche sind vorhanden. Darüber hinausgehende Baumängel und –schäden wurden im Rahmen der Befundaufnahmen nicht festgestellt.

 

 

 

 

Grundstücksgröße: 633 m²

Objektgröße: 98,92 m²


Schätzwert: 183.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 18.300,00 EUR

Geringstes Gebot: 122.000,00 EUR


Langgutachten: Langgutachten (pdf) (8432 KB)

Foto(s):Fotos1 (200 KB) Fotos6 (133 KB) Fotos3 (144 KB) Fotos7 (160 KB) Fotos8 (42 KB) Fotos4 (147 KB) Fotos2 (172 KB) Fotos5 (134 KB)

Gericht:BG Favoriten
Aktenzeichen:011 24 E 37/16f
wegen:Zwangsversteigerung eines Liegenschaftsanteils
Letzte Änderung:07.06.2021
Versteigerungstermin:am 2.9.2021 um 09:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Favoriten, 4.Stock, Zimmer 408
Telefonkontakt:01/60148 DW 307 620
Besichtigungszeit:Der Termin für die Besichtigung des zur Versteigerung vorgesehenen Objekts
1100 Wien, Karmarschgasse 72/Inzersdorfer Straße 62, W 7/8
(99/1697 Anteilen, B LNR 71 der Liegenschaft Grundbuch 01102 Inzersdorf Stadt, EZ 1140)
wird auf den
19.8.2021, 16 00 bis 17.00 Uhr und
26.8.2021, 16.00 bis 17.00 Uhr
festgelegt.
Für den Fall, dass das Objekt zum Termin 19.8.2021 Termin nicht zugänglich und die Besichtigung daher nicht möglich ist, wird nach entsprechender Mitteilung an das Gericht der Termin 26.8.2021, 16.00 bis 17.00 Uhr unter Beiziehung des Gerichtsvollziehers sowie eines Schlossers zur zwangsweisen Öffnung stattfinden.
Der Verpflichtete wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass das gegenständliche Objekt bzw die gegenständlichen Räumlichkeiten zu diesen Terminen offen sind und von Kaufinteressenten besichtigt werden können.
Begründung:
Gemäß § 176 EO hat der Verpflichtete in der Zeit zwischen der Bekanntmachung und der Vornahme der Versteigerung Kaufinteressenten die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Auch Dritte haben die Besichtigung zu dulden. Wird der Zutritt zu dem versteigernden Objekt verweigert, können verschlossene Haus- und Wohnungstüren zwangsweise geöffnet werden (§ 176 Abs 3 EO).
Ort und Zeit der Einsichtnahme:Mo bis Fr. 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr
2.Stock, Zimmer 226
mit einem gültigen Lichtbildausweis
Sonstiges:Zur diesen Liegenschaftsanteilen gehören als Zubehör zwei Einbauküchen (lt Gutachten wertlos).
In Änderung der gesetzlichen Versteigerungsbedingungen beträgt das geringste Gebot EUR 122.000,00.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt EUR 18.300,00 und kann nur in Form von Sparurkunden erlegt werden. Auch eine Sparurkunde, die durch Losungswort gesichert ist oder die auf den Namen des gemäß § 40 Abs 1 BWG identifizierten Kunden lautet, ist als Sicherheitsleistung geeignet.
Vom Ersteher sind ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen:
→ Die durch das Wohnungseigentum bewirkten Beschränkungen sowie die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen der Eigentümergemeinschaft oder eines Miteigentümers gemäß § 27 WEG.
→ Die Vereinbarung über die Aufteilung der Aufwendungen gem § 19 WEG gem Pkt IV des Wohnungseigentumsvertrages 1993-11-17 (C LNR 17)
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 verzichtet.
Auf das Wiener Ausländergrunderwerbsgesetz wird hingewiesen.
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug bzw eine Spezialvollmacht sind mitzubringen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw können von den Kauflustigen in der vorbezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden. Bei dem vorbezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachten gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind in der Ediktsdatei zu ersehen.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigens diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Versteigerung berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Grundbuch:01102 Inzersdorfer Stadt
EZ:1140
Grundstücksnr.:818/97
BLNr:71
Liegenschaftsadresse:Inzersdorfer Straße 62/ident Karmarschgasse 72
PLZ/Ort:1100 Wien

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