Menü Schließen

Haus im Waldviertel

Die bewertungsgegenständliche Haus liegt in der zur Stadtgemeinde Gmünd gehörigen Katastralgemeinde Kleineibenstein im Waldviertel. Die bewertungsgegenständliche Liegenschaft grenzt unmittelbar östlich an das öffentliche Gut (Kleineibensteiner Straße) an, von der auch die Erschließung der Liegenschaft erfolgt. Die nördlich, südlich und westlich unmittelbar angrenzenden bzw. in der näheren Umgebung liegenden Grundstücke sind jeweils als Bauland-Wohngebiet gewidmet und überwiegend mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut. Die östlich unmittelbar angrenzenden sowie östlich in der näheren Umgebung gelegenen Grundstücke sind jeweils als Grünland Land- und Forstwirtschaft gewidmet und sind zum Bewertungsstichtag land- und forstwirtschaftlich genutzt. Das in der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft inneliegende Grundstück bildet eine annähernde rechteckige Grundrissform mit einem grundbücherlichen Flächenausmaß von 1.729 m². Die Grundstücksfläche ist weitgehend eben und waagrecht sowie niveaugleich mit den angrenzenden Grundstücken. Auf dem bewertungsgegenständlichen Grundstück besteht zum Bewertungsstichtag ein Einfamilienwohnhaus in offener Bauweise. Das in Massivbauweise errichtete Wohnhaus besteht aus Erdgeschoß und nicht ausgebautem Dachgeschoß. Im Erdgeschoß befinden sich ein Vorraum, ein WC, ein Bad, eine Küche, eine Speis, ein Kabinett und zwei Zimmer mit einer Gesamtwohnnutzfläche von ca. 65 m². Dem Zimmer 2 ist eine Terrasse mit ca. 9 m² Nutzfläche vorgelagert. Im östlichen Zubau des Wohnhauses befinden sich eine Garage und zwei Abstellräume mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 49 m². Bauweise: Fundamente: Stampfbeton mit Bruchsteinelementen (Wohnhaus), Stampfbeton (Zubau); Sockelmauerwerk: Granitsteinmauerwerk; aufgehendes Mauerwerk: 30 cm Hohlblocksteinmauerwerk (Wohnhaus); 25 cm Hohlblockmauerwerk (Zubau); Zwischenwände: 25 cm Vollziegelmauerwerk bzw. Düwa-Wände (Wohnbau), 25 cm Hohlblockmauerwerk (Zubau); Decke über EG: Fertigteildecken; Fassade: Vollwärmeschutzfassade (ca. 5 cm Styropor) verputzt (Wohnhaus); Dachstuhl: Satteldach mit Holzsparren und Holzstaffeln; Dacheindeckung: Welleternitplatten; Kamine: Massivziegelkamine mit Blecheinfassung und Blechabdeckung; Regenrinnen: verzinktes Eisenblech lackiert; Fenster: Holzverbundfenster; Hauseingangstüre: Massivholztür; Terrassentüre: Holzverbund-Hubschiebetür; Ausgangstür AR 1: Stahlumfassungszarge mit Türblatt beschichtet; Innentüren: Stahlumfassungszargen mit Türblättern furniert, teilweise mit Glaselementen; Heizung: Warmwasserzentralheizungsanlage; Wärmeerzeugung: Erdgas-Therme; Wärmeabgabesystem: Radiatoren, Fußbodenheizung (Wintergarten im Nebengebäude); zusätzlich Einzelöfen (VR 2 und Zimmer 2); Warmwasseraufbereitung: Elektrowarmwasserspeicher (ca. 100 l Fassungsvermögen).Das Einfamilienwohnhaus mit Zubau befindet sich zum Bewertungsstichtag in einem mäßigen Bau- und Erhaltungszustand. Die Wohnräume im Erdgeschoß verfügen jeweils über einen normalen Ausstattungsstandard, die Nebenräume verfügen jeweils über einen einfachen Ausstattungsstandard.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem bewertungsgegenständlichen Grundstück besteht zum Bewertungsstichtag südlich des Einfamilienwohnhauses mit Zubau weiters ein Nebengebäude in offener Bauweise. Das Nebengebäude wurde ursprünglich gemeinsam mit dem Wohnhaus als Gebäude mit einem Kohlenlagerraum, einem Abstellraum und einer PKW Garage in Massivbauweise errichtet. Erst später wurde dieses Gebäude umgenutzt und ein Vorraum, ein WC und Waschraum, ein Aufenthaltsraum und ein Abstellraum mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 26 m² eingebaut. Im Jahr 2002 wurde südlich an das Nebengebäude ein Wintergarten mit einer Nutzfläche von ca. 26 m² angebaut. Das Nebengebäude und das nördlich davon bestehende Wohnhaus sind durch eine Mauer mit einem Durchgang verbunden. Dem Nebengebäude ist nördlich eine Terrasse mit ca. 9 m² Nutzfläche vorgelagert. Bauweise: Fundamente: Stampfbeton mit Bruchsteinelementen; Sockelmauerwerk: Bruchsteinmauerwerk; aufgehendes Mauerwerk: 30 cm Hohlblocksteinmauerwerk; Zwischenwände: 25 cm Vollziegelmauerwerk bzw. Düwa-Wände; Fassade: Mineralputzfassade (ohne Vollwärmeschutz); Dachstuhl: Satteldach; Dacheindeckung: Welleternitplatten; Dach (Wintergarten): Pultdach; Dacheindeckung: Kunststoffstegplatten; Holzriegelwände mit beiderseitiger Verbretterungen und dazwischenliegender Isolation (Wintergarten); Regenrinnen: verzinktes Eisenblech lackiert; Fenster Vorraum: Holzfenster mit 2-Scheiben-Isolierverglasung; Fenster restl. Gebäude: Holzverbundfenster; Eingangstüre: Massivholztür mit Einfachverglasung; Innentüren: Umfassungszargen mit Türblättern furniert; Heizung: Anschluss an die Warmwasserzentralheizungsanlage im Wohnhaus; Wärmeabgabesystem: Radiatoren, nur im Wintergarten Fußbodenheizung; Warmwasseraufbereitung: Elektrowarmwasserspeicher (ca. 50 l Fassungsvermögen).

 

 

 

 

Das Nebengebäude im Waldviertel befindet sich zum Bewertungsstichtag in einem mäßigen Bau- und Erhaltungszustand. Die Räume im Nebengebäude verfügen jeweils über einen einfachen bis normalen Ausstattungsstandard. In der südöstlichen Ecke des bewertungsgegenständlichen Grundstückes besteht zum Bewertungsstichtag ein Gartenhaus in Holzbauweise. Das Gartenhaus hat eine Nutzfläche von ca. 13 m². Bauweise: Fundamente: Betonfundamente; Sockelmauerwerk: Bruchsteinmauerwerk; Boden: Estrich; Wände: Holzständerkonstruktion mit einfacher Bretterverschalung; Dachstuhl: Pultdach mit Holzsparren und Staffeln; Dacheindeckung: Welleternitplatten; Fenster: Holzfenster mit Einfachverglasung; Hauseingangstüre: Massivholztür. Das Gartenhaus befindet sich zum Bewertungsstichtag in einem mäßigen Bau- und Erhaltungszustand. Der Raum verfügt über einen sehr einfachen Ausstattungsstandard.
Außenanlagen: Zugang: Eingangstor mit Metallgitter, Zugang mit Betonsteinpflaster befestigt; Verbindungsmauer: Massivmauerwerk mit Welleterniteindeckung mit einem Schmiedeeisentor; Hauseingangstreppe: Massivtreppe mit Waschbetonbelag; Überdachung mit Kunststoffstegplatten; Absturzsicherung: Schmiedeeisengeländer; Eingangstreppe Zubau: Granitsteinstufen mit Podest; Vorplatz Garage:mit Waschbetonplatten befestigt; Biotop: mit Folienabdichtung; straßenseitige Einfriedung: Bruchsteinsockel mit Metallgitterzaunelementen; nördliche Einfriedung: Metallsteher mit Drahtgeflechtzaun; südliche und westliche Einfriedung: Säulen mit Waschbetonsteinen und Betonornament-Zaunelementen; Einfahrtstor: zweiflügeliges Metallgittertor; Gehwege: mit Waschbetonplatten befestigt; nicht bebaute und nicht befestigte Flächen: Grünfläche (Wiese mit geringem Strauch- und Baumbestand).

Grundstücksgröße: 1.729 m²
Objektgröße: 123,00 m²

Schätzwert: 99.000,00 EUR
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör
Vadium: 9.900,00 EUR
Geringstes Gebot: 66.000,00 EUR

Sonstige Hinweise:

Interessenten wird empfohlen, Einsicht in das Langgutachten zu nehmen.


Ort und Zeit der Einsichtnahme:

Die sich auf die Liegenschaft beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können beim Bezirksgericht Gmünd in Niederösterreich eingesehen werden. Ablichtungen des gesamten Schätzgutachtens sind gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind aus der Ediktsdatei zu ersehen.

Sonstiges:

Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind vom Ersteher zu übernehmen:
Gebühren- und Abgabenrückstände aufgrund von Bescheiden mit dinglicher Wirkung, wie insbesondere aufgrund von Bescheiden nach NÖ Bauordnung 1996, NÖ Gemeindewasserleistungsgesetz 1978, NÖ Kanalgesetz 1977, NÖ Abfallwirtschaftsgesetz 1992, NÖ Seuchenvorsorgeabgabegesetz 2010, NÖ Gebrauchsabgabegesetz 1973, die mit einer Höhe von EUR 9.000,34 bekannt gegeben und im Schätzwert berücksichtigt wurden.
In Abänderung der gesetzlichen Versteigerungsbedingungen beträgt das geringste Gebot EUR 66.000,00.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 abgegeben.
Das Vadium kann nur in Form von Sparurkunden erlegt werden.
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis sind zur Versteigerung mitzubringen. Vertreter eines Bieters haben die Vertretungsbefugnis durch öffentliche Urkunden oder durch öffentlich beglaubigte Vollmacht nachzuweisen. Gesetzliche Vertreter von Rechtsträgern, die im Firmenbuch eingetragen sind, müssen einen Firmenbuchauszug, Vertreter anderer juristischer Personen eine Bestätigung der zuständigen Behörden über die Vertretungsbefugnis vorlegen.
Der Verpflichtete hat in der Zeit zwischen der Bekanntmachung und der Vornahme der Versteigerung Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft und ihres Zubehörs zu gestatten. Auch Dritte haben die Besichtigung zu dulden.
Rechte an der Liegenschaft, welche die Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Gläubiger, für welche auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, bekannt zu geben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben zu erklären, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind, und überdies spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung die bis dahin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, durch bücherliche Eintragung oder pfandweise Beschreibung noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren anzumelden, widrigens diese letzteren Ansprüche, ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder andere Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Über eine Person, die während des Versteigerungsverfahrens Vereinbarungen in diesem Sinn schließt oder zu schließen versucht, kann eine Ordnungsstrafe bis zu EUR 10.000 verhängt werden. Eine Person, die vor oder während des Versteigerungstermins Vereinbarungen in diesem Sinn schließt oder zu schließen versucht, kann vom Bieten ausgeschlossen werden.


PLZ/Ort:

3950 Gmünd


Veröffentlicht unter bis 100.000 Euro, Einfamilienhaus, Niederösterreich, Österreich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Versteigerungs Katalog aus Österreich