Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich
Immobilien Suche
Blogverzeichnis Bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Kleines Haus im Waldviertel mit großem Grund

Die bewertungsgegenständliche Haus liegt in der politischen Gemeinde Eggern im Waldviertel. Die in der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft inneliegenden Grundstücke bilden drei getrennte Grundstücksflächen. Die Grundstücke 57 und 59 bilden ein zusammenhängende Grundstücksfläche im grundbücherlichen Gesamtflächenausmaß von 725 m². Diese Grundstücksfläche befindet sich im Ortskern der Ortschaft Eggern und ist mit einem Wohngebäude und einem Garagengebäude bebaut. Die Grundstücksfläche ist weitgehend eben und weist ein Gefälle von Norden nach Süden auf. Die unmittelbar an die Grundstücke 57 und 59 angrenzenden Grundstücke sind jeweils als Bauland-Agrargebiet gewidmet und mit Wohnhäusern und Nebengebäuden bebaut. Das Grundstück 195/3 mit einer grundbücherlichen Fläche von 25 m² liegt am nordöstlichen Ortsrand der Ortschaft. Die ebenfalls in der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft EZ 4 inneliegenden Grundstücke 124 und 125 bilden eine zusammenhängende Fläche mit einem grundbücherlichen Gesamtflächenausmaß von 4.876 m². Diese Grundstücksfläche liegt ca. 700 m nördlich außerhalb der Ortschaft Eggern (Waldviertel).Kleines Haus im Waldviertel mit großem Grund

 

Auf dem Grundstück 59 besteht zum Bewertungsstichtag ein Einfamilienwohnhaus, welches in offener Bauweise und im Abstand von ca. 0,7 m von der östlichen Grundstücksgrenze errichtet ist. Das in Massivbauweise errichtete Wohnhaus besteht aus Erdgeschoß und nicht ausgebautem Dachboden. Im Erdgeschoß befindet sich eine Wohneinheit mit Wohnküche, Vorraum, Bad, WC, Speis, Wohnzimmer und Zimmer mit einer Wohnnutzfläche von ca. 64 m². Weiters befindet sich im Erdgeschoß ein Heizraum mit einer Nutzfläche von ca. 8 m². Von außen begehbar direkt an das Wohngebäude angebaut befindet sich ein Abstellraum unter der Dachbodenaufstiegstreppe mit ca. 4 m² Nutzfläche. Bauweise: Fundamente: Streifenfundamente aus Stampfbeton; Sockelmauerwerk: Schalungssteine mit Stampfbeton; Mauerwerk: Hohllochziegel; Decke über Erdgeschoß: Stahlbetonfertigteildecke, großteils mit Dachbodendämmelementen; Fassade: Mineralputzfassade (Nordfassade); Vollwärmeschutzfassade (5 cm Styropor, verputzt, Süd-,West- und Ostfassade); Dachstuhl: Satteldach mit Holzsparren und Holzstaffeln; Dacheindeckung: Welleternitplatten; Kamin: vorgesetzter Außenwand-Edelstahlkamin; Fenster: Holzfenster mit 2-Scheiben-Isolierverglasung, Glasbausteinelemente (Bad und WC); Hauseingangstür: Holztür mit Gussverglasung; Innentüren: Stahlumfassungszargen mit Türblättern furniert; Eingangstür Abstellraum: verzinkte Blechtüre mit Stahleckzarge; Heizung: Warmwasserzentralheizungs-anlage; Wärmeerzeugungssystem: Holz-Stückgut-Heizkessel; Wärmeabgabesystem: Radiatoren; Warmwasseraufbereitung: Elektrowarmwasserspeicher (ca. 100 l Fassungsvermögen). Das Wohnhaus befindet sich zum Bewertungsstichtag in einem mäßigen Bau- und Erhaltungszustand. Die Wohnräume im Erdgeschoß verfügen über einen einfachen bis normalen Ausstattungsstandard.

 

Auf dem Grundstück 57 befindet sich weiters ein Doppelgaragengebäude im Rohbauzustand mit einer Nutzfläche von ca. 48 m² im Erdgeschoß. Der Dachboden ist nicht ausgebaut. Bauweise: Fundament: Betonstreifenfundamente; Bodenplatte: Rollierung, PAE-Folie, Unterbeton; Wände: Hohllochziegelmauerwerk; Decke über EG: Betonfertigteildecke mit Aufbeton; Eingangstür: Stahlblechtür mit Stahleckzarge; Tore: 2 zweiflügelige Stahlblechtore mit Netzglaselementen; Dach: Satteldach mit Holzsparren, Vollschalung, Lattung und Konterlattung; Dacheindeckung: Bramac Alpendachstein; Fenster: ein Kunststofffenster mit 2-Scheiben-Isolierverglasung; Das Garagengebäude ist zum Bewertungsstichtag nicht fertiggestellt.

 

Außenanlagen:
Grundstück 57 und 59: Einfahrtstor und Einfahrt: zwei Säulen mit Betonsockeln, zweiflügeliges Holztor mit Holzrahmen und Holzsichtschutzelementen; Hauseingang: Betontreppe mit Waschbetonplattenbelag; Metallgeländer; Aufgang Dachboden: Holztreppe mit Tritt- und Setzstufen und Massivholzgeländer; überdachter Lagerplatz: nordseitig an das Wohngebäude angebaut, 2-seitig mit Holzlatten verkleidet, Pultdach mit Holzsparren und OSB-Platten, Schwarzdeckung, Größe ca. 3×3 m; Einfriedung: Holzplankenzaun (Nordseite), Betonsteinsockel mit Holzlattenzaun (Südseite); nicht bebaute und nicht befestigte Flächen: Grünfläche (Wiese) mit geringem Baum- und Strauchbestand; Garagenvorplatz und Einfahrt: Grünfläche (Wiese); 2 Fahrspuren mit Grädermaterial befestigt zur Toreinfahrt.
Grundstück 195/3: Dieses Grundstück hat ein grundbücherliches Flächenausmaß von 25 m² mit einer dreieckigen Grundrissform. Das Grundstück stellt überwiegend eine Böschung zum westlich unmittelbar angrenzenden Weg dar. Der Niveauunterschied beträgt ca. 1,5 – 2 m. Auf dem Grundstück befindet sich eine Eberesche und ein geringen Strauchbestand. Das Grundstück ist für sich landwirtschaftlich nicht sinnvoll nutzbar. Die unmittelbar angrenzenden Grundstücke sind Acker- bzw. Wiesenflächen und werden zum Bewertungsstichtag landwirtschaftlich genutzt. Das Grundstück ist über einen geschotterten Güterweg erschließbar.
Grundstücke 124 und 125: Diese Grundstücke bilden eine zusammenhängende Grundstücksfläche mit einem grundbücherlichen Gesamtflächenausmaß von insgesamt 4.876 m². Die Grundstücksfläche grenzt unmittelbar westlich an die Hofstadtstraße an und ist somit von dieser erschließbar. Das Grundstück 124 ist weitgehend eben und waagrecht und weist ein geringfügiges Gefälle von Osten nach Westen auf. Das Grundstück besteht zum Bewertungsstichtag als Ackerfläche. Das Grundstück 125 stellt ein steiles Böschungsgrundstück zum westlich unmittelbar angrenzenden Mühlteich dar und weist einen lückigen Baum- und Strauchbestand aus Naturverjüngung auf.

 

Grundstücksgröße: 5.626 m²

 

Objektgröße: 76,00 m²


Schätzwert: 63.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 6.300,00 EUR

Geringstes Gebot: 31.500,00 EUR


Sonstige Hinweise:Interessenten wird empfohlen, Einsicht in das Langgutachten zu nehmen.


Langgutachten (pdf) (5536 KB)   Gesamtansicht (604 KB)

Gericht:BG Gmünd in Niederösterreich
Aktenzeichen:070 1 E 749/20x
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:26.02.2021
Versteigerungstermin:am 22.04.2021 um 09:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Gmünd, 2. Stock, Verhandlungssaal 2
Telefonkontakt:02852 522 91 48
Sonstiges:Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind vom Ersteher zu übernehmen:
Gebühren- und Abgabenrückstände aufgrund von Bescheiden mit dinglicher Wirkung, wie insbesondere aufgrund von Bescheiden nach NÖ Bauordnung 1996, NÖ Gemeindewasserleistungsgesetz 1978, NÖ Kanalgesetz 1977, NÖ Abfallwirtschaftsgesetz 1992, NÖ Seuchenvorsorgeabgabegesetz 2010, NÖ Gebrauchsabgabegesetz 1973, die mit einer Höhe von EUR 6.001,70 im Schätzwert zum Bewertungsstichtag 16.9.2020 berücksichtigt wurden.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 abgegeben.
Das Vadium kann nur in Form von Sparurkunden erlegt werden, wobei ein Namenssparbuch empfohlen wird.
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis sind zur Versteigerung mitzubringen. Vertreter eines Bieters haben die Vertretungsbefugnis durch öffentliche Urkunden oder durch öffentlich beglaubigte Vollmacht nachzuweisen. Gesetzliche Vertreter von Rechtsträgern, die im Firmenbuch eingetragen sind, müssen einen Firmenbuchauszug, Vertreter anderer juristischer Personen eine Bestätigung der zuständigen Behörden über die Vertretungsbefugnis vorlegen.
Der Verpflichtete hat in der Zeit zwischen der Bekanntmachung und der Vornahme der Versteigerung Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft und ihres Zubehörs zu gestatten. Auch Dritte haben die Besichtigung zu dulden.
Rechte an der Liegenschaft, welche die Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Gläubiger, für welche auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, bekannt zu geben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben zu erklären, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind, und überdies spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung die bis dahin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, durch bücherliche Eintragung oder pfandweise Beschreibung noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren anzumelden, widrigens diese letzteren Ansprüche, ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder andere Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Über eine Person, die während des Versteigerungsverfahrens Vereinbarungen in diesem Sinn schließt oder zu schließen versucht, kann eine Ordnungsstrafe bis zu EUR 10.000 verhängt werden. Eine Person, die vor oder während des Versteigerungstermins Vereinbarungen in diesem Sinn schließt oder zu schließen versucht, kann vom Bieten ausgeschlossen werden.
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie gelten im gesamten Gerichtsgebäude die von der Bundesregierung erlassenen Schutzvorschriften und Hygieneregeln. Zu anderen Personen ist daher ein Sicherheitsabstand von zumindest zwei Metern einzuhalten und es ist auf die Handhygiene zu achten.
Im Gerichtsgebäude besteht die Pflicht, eine Schutzmaske (FFP2) zu tragen, wobei Sie ersucht werden, Ihre eigene Schutzmaske mitzubringen. Das Abnehmen der Schutzmaske darf nur erfolgen, wenn die/der Richter/in oder die/der Rechtspfleger/in, die/der die Verhandlung oder Vernehmung leitet, die Abnahme der Schutzmaske gestattet oder anordnet.
Den Anweisungen des Sicherheitspersonals bei den Zutrittskontrollen ist unbedingt Folge zu leisten. Diese Maßnahmen dienen auch Ihrem eigenen Schutz. Kommen Sie unter Berücksichtigung dieser Maßnahmen so rechtzeitig zu Gericht, dass sie an der Versteigerung teilnehmen können.

Grundbuch:07104 Eggern
EZ:4
Grundstücksnr.:57, 59, 124, 125, 195/3
BLNr:1
Liegenschaftsadresse:Marktplatz 7
PLZ/Ort:3861 Eggern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

drei × zwei =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Jetzt Newsletter Anmelden !