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Einfamilienhaus

Grundstücksgröße: 629 m²
Objektgröße: 204,85 m²

Schätzwert: 501.000,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:

ANMERKUNG ZUM SCHÄTZWERT/VERKEHRSWERT:
Der Verkehrswert der Liegenschaft beträgt bewertet zum Stichtag 8.4.2022, vor Abzug des mitgeteilten Abgabenrückstands in Höhe von € 317,86, gerundet 501.000,00.
Nach Abzug des Abgabenrückstands beträgt der Verkehrswert gerundet 500.000,00.
ZUBEHÖR
Zum Bewertungsstichtag war das Wohngebäude mit Sanitäreinrichtungsgegenständen sowie Küchenmöbeln samt Einbaugeräten ausgestattet. Siehe die diesbezügliche Fotodokumentation im Anhang des Gutachtens.
Die vorhandene Ausstattung in den Sanitärräumen und der Küche ist alters- und zustandsbedingt wertlos und werden diese als Zubehör nicht gesondert bewertet.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 0,00 EUR
Vadium: 50.100,00 EUR
Geringstes Gebot: 250.500,00 EUR

Sonstige Hinweise:

Dieses Gutachten basiert auf den erhaltenen Unterlagen, erteilten Informationen und den getroffenen Annahmen.
Der vorstehende Verkehrswert wurde unter der Voraussetzung ermittelt, dass alle für die Bewertung maßgeblichen Umstände wahrheitsgemäß offengelegt wurden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt EUR 50.100,– und kann nur in Form von Sparurkunden (Sparbüchern) erlegt werden. Bargeld, Scheck oder ähnliches sind nicht zulässig.
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug bzw. eine beglaubigte Spezialvollmacht sind mitzubringen.
Bitte beachten Sie auch den oben in der Mitte anzuklickenden Anhang zum Edikt sowie die unten angeführten „sonstigen Hinweise“.
Dem Sachverständigengutachten vom 20.04.2022 zufolge beruht dieser Schätzwert auf der Annahme der Bestandsfreiheit, der Kontaminationsfreiheit sowie der Annahme der Lastenfreiheit.
Abgabenrückstände bestehen laut Auskunft des Gemeindeamts mit Stand April 2022 iHv EUR 317,86 (Gutachten S. 56). Dieser Betrag ist im Schätzwert nicht berücksichtigt.

 

Der Wert des mitzuversteigernden Zubehörs (Küchenausstattung sowie Sanitärgegenstände) in Höhe von EUR 0,- ist im Gesamtwert inkludiert.
Das Gebäude war zum Zeitpunkt der Befundaufnahme durch die verpflichtete Partei bewohnt und eigengenutzt, Miet- oder Pachtverträge bzw. sonstige Nutzungsverträge mit Dritten sind laut Angaben des Sohnes der verpflichteten Partei zum Bewertungsstichtag jedoch nicht gegeben. Die Bewertung versteht sich somit unter der Annahme der Bestandsfreiheit.
Das Grundstück ist eine Fahnenparzelle (Konfiguration in Form eines Rechteckes und eines Zufahrtstreifens) im Gesamtausmaß von 629 m². Die Liegenschaft ist weitgehend horizontal-eben gelegen. Das Grundstück befindet sich noch nicht im Grenzkataster, weshalb die mit den unmittelbar angrenzenden Grundstücken gemeinsamen Grenzpunkte sowie die vorgenannte Fläche noch nicht grenzverhandelt und rechtsverbindlich sind (Gutachten S. 22 und 40).
Das Grundstück ist laut Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Tullnerbach Stand April 2022 Bauland Wohngebiet (BW). Die Anschlüsse für Gas, Strom, Wasser und Kanal sind laut Angaben des Vertreters der verpflichteten Partei und des Gemeindeamts vorgesehen.
Auf dem Grundstück ist ein Einfamilienhaus, bestehend aus Erdgeschoss und einem ausgebauten Dachgeschoss, errichtet. Das Erdgeschoss ist in Massivbauweise errichtet. Der Dachgeschossausbau erfolgte in Holzbauweise (Holzrahmenfachwerk, Gutachten S. 30). Das Gebäude ist nicht unterkellert. An das Gebäude ist eine Garage angebaut. Ein Energieausweis iSd Energieausweisvorlagegesetzes wurde nicht erstellt.
Die Erschließung des Grundstücks erfolgt über die südlich gelegene öffentliche Adolf-Radl-Gasse und zwar über den auf Eigengrund befindlichen Zufahrtsweg.
Zum Zeitpunkt der Befundaufnahme befand sich das Gebäude in einem durchschnittlich guten baulichen Zustand. Es liegt ua in Hinblick auf Wand-, Decken- und Bodenbelägen sowie Wärmedämmung, Brand- und Feuchtigkeitsschutz Erneuerungsbedarf vor. Insgesamt ist aber von einer üblichen geringen Reparaturbedürftigkeit auszugehen (Gutachten S. 51).
Gemäß der Befundaufnahme durch die Sachverständige sind – soweit durch bloßen Augenschein feststellbar – keine Grenzüberbauten gegeben.
Liegenschaftskäufe sind grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit. Die verpflichtete Partei hat nicht bekanntgegeben, ob sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 verzichtet.

 

 

TEILNAHME AN DER VERSTEIGERUNG: Es empfiehlt sich, bei der Versteigerung persönlich anwesend zu sein. Sollte sich ein Interessent aber vertreten lassen, ist es nötig, dass der Vertreter eine öffentlich beglaubigte Spezialvollmacht vorweist. Eine Vollmachtsurkunde kann bei einem Notar oder Bezirksgericht gebührenpflichtig beglaubigt werden. Ein Vertreter einer juristischen Person wie GmbH, OG etc hat einen aktuellen Firmenbuchauszug vorzuweisen. Ein Lichtbildausweis muss jedenfalls vorgelegt werden.
An ausländische Staatsangehörige wird der Zuschlag vorbehaltlich der Genehmigung durch die Grundverkehrsbehörde erteilt.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die im Anhang zum Edikt (oben in der Mitte anzuklicken) enthaltenen Aufforderungen.
VADIUM: Das Vadium ist eine Sicherheitsleistung, die der Ersteher (Erwerber der Liegenschaft) vor der Erteilung des Zuschlags ausschließlich in Form eines Sparbuches erlegen muss. Andere Formen als Vadium (Bargeld, Scheck etc) sind nicht zulässig. Das Sparbuch muss auf den Ersteher legitimiert sein. Namenssparbücher müssen auf den Bieter lauten. Ab einer Einlage von 15.000,- Euro werden nur Namenssparbücher angenommen. Die Höhe des Vadiums beträgt 10% des Schätzwertes.
ABLAUF DER VERSTEIGERUNG: Nach Aufruf der Sache erteilt der Richter alle nötigen Auskünfte. Anschließend wird zum Bieten aufgefordert. Es muss zumindest das geringste Gebot, das ist in der Regel der halbe Schätzwert, geboten werden. Die Versteigerung wird fortgesetzt, solange höhere Anbote abgeben werden. Wenn ungeachtet einer zweimaligen Aufforderung kein höheres Anbot abgegeben wird, ist die Versteigerung zu schließen. Anschließend wird, sofern das Vadium erlegt und keinem allfällig erhobenen Widerspruch stattgeben wird, der Zuschlag erteilt. Dieser Beschluss wird ausgefertigt und den Parteien des Verfahrens sowie dem Ersteher zugestellt. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist und einer allfälligen 14-tägigen Überbotsfrist, ist die Erteilung des Zuschlags idR rechtskräftig. Ab Rechtskraft läuft die Erlagsfrist für das Meistbot.
ÜBERBOT: Wenn das Meistbot drei Viertel des Schätzwertes nicht erreicht, kann die Versteigerung durch ein Überbot unwirksam werden. Ein Überbot ist zu berücksichtigen, wenn der Überbieter sich bereit erklärt, einen das frühere Meistbot mindestens um ein Viertel übersteigenden Preis zu entrichten. Das Überbot ist innerhalb 14 Tagen nach öffentlicher Bekanntmachung der Zuschlagserteilung beim Exekutionsgericht anzubringen. Der Ersteher kann das höchsten Überbot dadurch entkräften, dass er innerhalb dreier Tage sein Meistbot auf den Betrag des höchsten Überbots erhöht.
KOSTEN: Wird das Meistbot nicht binnen 14 Tagen nach Erteilung des Zuschlags erlegt, so hat der Ersteher das Meistbot, soweit es nicht auf Forderungen und Lasten aufzurechnen ist, vom Tag der Erteilung des Zuschlags bis zum Erlag mit 4% zu verzinsen. Das entsprechende Bankkonto wird dem Ersteher nach der Versteigerung bekannt gegeben. Vom Meistbot kann das erlegte Vadium abgezogen werden. Bei den Zinsen empfiehlt es sich, die Höhe selbstständig auszurechnen und gerundet zu erlegen. Die exakte Höhe der Zinsen ermittelt das Gericht nach vollständiger Berichtigung des Meistbots. Sollte zu viel an Zinsen erlegt werden, bekommt der Ersteher den Überschuss umgehend zurück. Sollte zu wenig an Zinsen bezahlt worden sein, wird der Ersteher aufgefordert, den entsprechenden Betrag nachzuschießen. Es empfiehlt sich, das Meistbot umgehend zu erlegen, um die Zinsenbelastung gering zu halten. Weitere Kosten fallen beispielsweise für die bücherliche Einverleibung des Eigentumsrechtes an.
LASTEN: Die Zwangsversteigerung ist vom Grundsatz geprägt, dass der Ersteher grundsätzlich eine lastenfreie Liegenschaft erwirbt. Das heißt, der Ersteher kann beantragen, dass nach Verteilung des Meistbotes sämtliche Pfandrechte gelöscht werden. Dieser Antrag ist am besten mit dem Antrag auf Einverleibung des Eigentumsrechtes zu stellen. In diesem Fall sollte man sich diesbezüglich an einen Anwalt oder Notar wenden. Auf die oben angeführten ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmenden Lasten wird verwiesen.
ÜBERGABE und GRUNDBUCHSORDNUNG: Wenn dem Ersteher der Zuschlag rechtskräftig erteilt wurde und er das Meistbot samt Zinsen vollständig bezahlt hat, hat er Anspruch, dass ihm die Liegenschaft übergeben wird. Nach rechtskräftiger Verteilung des Meistbots ist der Ersteher verpflichtet, die Herstellung der Grundbuchsordnung zu beantragen. Er muss sich um die Einverleibung seines Eigentumsrechtes und um die Löschung der Lasten kümmern. Auch diesbezüglich empfiehlt sich die Beziehung eines Notars oder Anwalts.
VERBOTENE ABSPRACHEN: Bitte beachten Sie hiezu den oben in der Mitte anzuklickenden Anhang zum Edikt.


Foto(s):

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Dienststelle:

BG Purkersdorf (019)

Aktenzeichen:

5 E 24/21k

wegen:

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft

Bekannt gemacht am:

04.08.2022

Versteigerungstermin:

am 12.09.2022 um 09:00 Uhr

Versteigerungsort:

Bezirksgericht Purkersdorf, 1. Stock, Verhandlungssaal

Besichtigungszeit:

09.09.2022, 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Sonstiges:

Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt EUR 50.100,– und kann nur in Form von Sparurkunden (Sparbüchern) erlegt werden. Bargeld, Scheck oder ähnliches sind nicht zulässig.
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug bzw. eine beglaubigte Spezialvollmacht sind mitzubringen.
Bitte beachten Sie auch den oben in der Mitte anzuklickenden Anhang zum Edikt sowie die unten angeführten „sonstigen Hinweise“.


Grundbuch:

01908 Tullnerbach

EZ:

1060

Grundstücksnr.:

267/29

BLNr:

3

Liegenschaftsadresse:

Adolf-Radl-Gasse 7

PLZ/Ort:

3011 Tullnerbach


Veröffentlicht unter Einfamilienhaus, mehr als 500.000 Euro, Niederösterreich, Österreich

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