Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich
Immobilien Suche
Blogverzeichnis Bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Massivbauweise Haus

Die gegenständliche Liegenschaft liegt südwestlich des von Ost nach West verlaufenden Hörgasgrabenweges an einem nach Nordosten abfallenden Hang, und ist mit einem im Lauf der Jahre immer wieder erweiterten Einfamilienhaus in Massivbauweise bebaut. Die Zufahrt erfolgt über den Hörgasgrabenweg, bei dem es sich um eine Gemeindestraße handelt.

Das Gebäude besteht aus KG, EG und ausgebautem DG, wobei die tatsächliche Raumsituation zum Bewertungsstichtag (23.11.2019) mit der baubewilligten Raumkonfiguration laut Planunterlagen in vielen Fällen nicht übereinstimmt. Der im DG befindliche Ausbau ist nicht baubewilligt und die in das DG führende Treppe ist eine Dachbodenstiege, die in ihrer Ausführung nicht bewilligbar wäre. Die Baubewilligung zur Errichtung des Wohnhauses geht bis auf das Jahr 1962 zurück. Bis zum Jahr 1997 fanden immer wieder bauliche Erweiterungen statt.

Die letzte bauliche Veränderung betraf die Errichtung einer Garage im Ausmaß von 22,66m2 und die darüber gelegene Terrasse im Ausmaß von 26,40m2. Der in den Plänen als Kellergeschoß bezeichnete Teil ist südwestseitig in den Hang hinein gebaut und weist drei Garagen und Kellerräume auf. Eine weitere Garage wurde 1997 errichtet. Bei einzelnen hangseitig gelegenen Wänden befinden sich Schimmelstellen. Die Beheizung erfolgt mit Holz, die Wartung der Heizungsanlage war mit 23.10.2019 angesetzt.

Weiters sind nach Angaben der verpflichteten Partei Öltanks vorhanden. Der im Plan mit 34,80m2 bezeichnete Kellerraum wurde geteilt, im linken Bereich des Raumes befindet sich der Heizkeller. Die Bodenausführung besteht aus Beton, mit Ausnahme der 1997 errichteten Garage, des Heizraumes und eines weiteren Kellerraumes, die verfliest sind. Der Zugang zum EG erfolgt über die im Plan mit 24,40m2 ausgewiesene Terrasse, wobei der Zugang über das Zimmer mit 13,80m2 erfolgt und nicht wie im Plan dargestellt. Das EG umfasst die Räume Vorraum, Küche, Schlafzimmer, Bad, WC, Zimmer, Wohnzimmer. Der Fußboden besteht – mit Ausnahme der gefliesten Nassräume – aus Laminat, im Vorraum aus Steinfliesen und aus Estrich mit Linoleum. Stellenweise liegt Schimmelbefall vor. Die Warmwasseraufbereitung erfolgt über einen vor rund zwei Jahren erworbenen Boiler. Die Ausführung der Türen und Fenster ist aus Holz und befindet sich in einem dem Alter des Gebäudes entsprechenden Zustand. Die Zwischenwände sind in Ziegelbauweise errichtet, die Küchengeräte sind älter als zehn Jahre.

Im EG befindet sich über den drei Garagen eine weitere Garage, die über eine eigene Zufahrt erreichbar ist. Der Zugang zum ausgebauten DG erfolgt über die erwähnte Stiege und durch einen Zugang von außen. Im DG liegen Vorraum, Zimmer, Durchgangszimmer, ein weiteres Zimmer sowie ein Vorraum vor Bad und WC. Mit Ausnahme des verfliesten Bodens in der Nasszelle besteht die Fußbodenausführung aus Laminat. Teilweise liegt Schimmelbefall vor. Der Zustand der Türen und Fenster entspricht jenem im EG. Die Außenanlage ist teilweise asphaltiert.

Wichtiger Hinweis: Es liegt ein Erbübereinkommen vom 14. Mai 2004 vor, mit dem der Mutter der Verpflichteten,  B., ein lebenslanges, unentgeltliches Wohnungsgebrauchsrecht im Haus mit der ADresse Hörgas 112 eingeräumt wurde. Dieses unverbücherte Wohnungsgebrauchsrecht genießt den Rang nach dem im C-Blatt unter LNr. 2 eingetragenen Pfandrecht für die BKS Bank AG, FN 91810s und vor dem unter LNr. 7 eingetragenen Pfandrecht für H Brennstoffe GmbH, FN 387645t, und hat einen vom Sachverständigen errechneten Wert von EUR 59.372,17.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen ist:
Die im C-Blatt ausgewiesenen Pfandrechte sind nicht wertbestimmend. Es liegen keine Dienstbarkeiten vor. Das Wohnungsgebrauchsrecht ist im Rang nach C-LNr. 2 in Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen.

Grundstücksgröße: 1.530 m²

Objektgröße: 171,86 m²


Schätzwert: 83.700,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:Zu den Liegenschaftsanteilen gehört kein bewertungsrelevantes Zubehör.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 8.370,00 EUR

Geringstes Gebot: 41.850,00 EUR


Sonstige Hinweise:Gesetzliche Versteigerungsbedingungen:
Das geringste Gebot beträgt die Hälfte des Schätzwertes. Der Zuschlag wird bei dem Gebot erteilt, bei dem insgesamt der höchste Erlös erzielt wird.
Das Vadium kann nur in Form einer Sparurkunde erlegt werden.

Gericht: BG Graz-West
Aktenzeichen: 641 309 E 36/19m
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung: 14.02.2020
Versteigerungstermin: am 25.3.2020 um 9:00 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/EG
Telefonkontakt: 0316 8074 6117

Grundbuch: 63235 Hörgas
EZ: 206
Grundstücksnr.: 171/2
BLNr: 1 (1/1 Anteil)
Liegenschaftsadresse: Hörgas 112
PLZ/Ort: 8103 Rein


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Jetzt Newsletter Anmelden !