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Dachterrassenwohnung

Die Dachterrassenwohnung mit Büro und Dachterrasse befindet sich im 3. und 4. Stock eines Wohn- und Geschäftshauses und die Fenster sind sowohl straßenseitig nach Norden in die Schönbrunnerstraße, als auch hofseitig in südliche Richtung ausgerichtet. Die Wohnung (84,93 m2) besteht im 3. Stock aus Flur / Eingangsbereich, dem als Wohnzimmer genutzten Büro, 1. Bad mit WC und Küche, sowie im 4. Stock aus kleinem Vorraum, 2. Bad mit WC und zwei Zimmern. Die Dachterrasse (46 m²) ist vom Stiegenhaus aus begehbar. Die monatliche Betriebskostenvorschreibung inklusive Reparaturrücklage, Verwaltungskosten und gesetzlicher Umsatzsteuer beträgt EUR 545,00. Die Wohnung wird vom Verpflichteten genutzt, sodass sie als bestandfrei bewertet wurde.
Grundstücksgröße: 191 m²
Objektgröße: 91,83 m²

Schätzwert: 292.000,00 EUR
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör
Vadium: 29.200,00 EUR
Geringstes Gebot: 146.000,00 EUR

Sonstige Hinweise:

Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Die ursprüngliche Wohnungseigentumsbegründung erfolgte 1996 auf Basis des Wohnungseigentumsvertrages vom 11.10.1996. Wegen der zuvor beschriebenen Baumaßnahmen wurde eine Neufestsetzung der Nutzwerte notwendig, die unter TZ 2761/2001 im Grundbuch durchgeführt wurde. Der Wohnungseigentumsvertrag sowie die Neufestsetzung der Nutzwerte befinden sich auszugsweise in der Beilage.
Die Aufteilung der Aufwendungen erfolgt laut Auskunft der Hausverwaltung Martinuzzi GmbH tatsächlich nach Nutzwerten und nicht wie im Grundbuch angemerkt nach Nutzflächen.
Bei der Hausversammlung am 27.10.2004 wurde der Vorschlag zur Anpassung an die gesetzliche Regelung (Abrechnung nach Liegenschaftsanteilen) von der Wohngemeinschaft ohne Gegenstimme angenommen. Um Änderungen im Grundbuch durchzuführen muss eine entsprechende Vereinbarung jedoch von allen Miteigentümern notariell beglaubigt unterschrieben werden.
Sowohl durch die Untätigkeit einiger Wohnungseigentümer, als auch wegen der zwischenzeitlichen Eigentumsübertragungen fehlen nach wie vor einige Unterschriften. Diese wurden bereits von der Hausverwaltung bei den säumigen Miteigentümern urgiert.


Langgutachten:

Langgutachten (pdf) (9446 KB)

Lageplan:

Lageplan (371 KB)

Grundriss(e):

Grundriss (198 KB)
Schnitt (139 KB)

Foto(s):

  

Dienststelle:

BG Meidling (081)

Aktenzeichen:

10 E 66/20d

wegen:

Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum

Bekannt gemacht am:

29.06.2022

Versteigerungstermin:

am 07.10.2022 um 10:30 Uhr

Versteigerungsort:

1120 Wien, Schönbrunner Straße 222-228/3/5/Saal D; Eingang Ruckergasse

Telefonkontakt:

01/815 80 20 DW 722

Besichtigungszeit:

Von Amts wegen wird gemäß § 176 Abs 2 EO die Besichtigung des zur Versteigerung gelangenden Objektes auf den 27.9.2022, 17-19 h, festgesetzt.
Der Verpflichtete sowie Dritte (Mieter und andere Nutzungsberechtigte) haben die Besichtigung der Wohnung jedem Interessierten zu gestatten bzw. zu dulden (§ 176 Abs 1 EO). Wird die Besichtigung verweigert, so kann sie mit Hilfe des Gerichtsvollziehers durch kostenpflichtige zwangsweise Öffnung der Wohnung erfolgen.

Ort und Zeit der Einsichtnahme:

1120 Wien, Schönbrunner Straße 222-228/3/5/Zimmer 27; Montag – Freitag 8.30 Uhr – 12.00 Uhr

Sonstiges:

Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
Allenfalls nicht in der Versteigerungsmasse Deckung findende und durch ein Vorzugspfandrecht nach § 27 WEG besicherte Forderungen und die Vereinbarung über die Aufteilung von Aufwendungen, CLNr. 4a, 40a, 43a, 44a, 45a, 46a und 49a.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs 1 Z 9 lit. a UStG abgegeben.
Anmerkungen:
Gemäß § 179 EO kann das Vadium nur in Form von Sparurkunden erlegt werden.
Ein amtlicher Lichtbildausweis (REISEPASS! Führerschein genügt nicht) und ein Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug bzw eine öffentlich beglaubigte Spezialvollmacht sind mitzubringen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw können von den Kaufinteressenten in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der Geschäftsstunden eingesehen werden.
Bei dem umstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Unter der Adresse www.edikte.justiz.gv.at kann in ein Kurzgutachten eingesehen werden.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen
öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldner zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilung berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.
Der Richter kann über eine Person, die während des Versteigerungsverfahrens solche Vereinbarungen auch nur zur schließen versucht, eine Ordnungsstrafe bis zu € 10.000,- verhängen und sie vom Bieten ausschließen.


Grundbuch:

01303 Gaudenzdorf

EZ:

15

Grundstücksnr.:

.15

BLNr:

12

Liegenschaftsadresse:

Schönbrunner Straße 227

PLZ/Ort:

1120 Wien


Veröffentlicht unter bis 500.000 Euro, Eigentumswohnung, Österreich, Wien

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