Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich

Bad Aussee Wohnung

Gegenstand der Bewertung sind die 50/30248- Anteile und die 300/30248-Anteile an der Liegenschaft EZ 163, bestehend aus den Grundstücken Nr.185/2; .195 und .198, sowie verbunden mit dem Wohnungseigentum an W 218 und dem KFZ Abstellplatz Nr. 9 mit der Liegenschaftsadresse: 8990 Bad Aussee, Hauptstraße Nr.152.
Bewertungsstichtag:
Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 9.1.2018.
Lage und Erschließung:
Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im Stadtzentrum von Bad Aussee, direkt gegenüber dem Stadtamt; zum zentral gelegenen Kurpark sind es ca. 200 m.
Die Erschließung erfolgt abzweigend von der L 703 Grundlseerstraße über die öffentliche Parkgasse. Die unmittelbare Umgebung besteht aufgrund der zentralen Lage aus einem Mix aus Wohn- und Geschäftsobjekten in unterschiedlicher Größe und Ausrichtung. Im Süden grenzt das Areal des Kurparks direkt an.
Aufgrund der zentralen Lage sind eine ausreichende Infrastruktur und eine entsprechende Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs gegeben.
Grundstücksbeschaffenheit und
Grundstücksnutzung:
Die längsgestreckte Grundstücksfläche ist annähernd eben und dreiseitig von öffentlichen Straßen umgeben. Auf den Bewertungsgrundstücken befindet sich das Wohn- und Geschäftshaus Hauptstraße 151 u. 152 mit Geschäftslokalen im Erdgeschoß und Wohnungen in den beiden Oberschossen.
Die dazugehörigen asphaltierten PKW Abstellflächen befinden sich im südseitig gelegenen Hofbereich, der zugleich der Hauptzugang zum obergeschossigen Wohnungstrakt ist. Die verbleibenden Grundflächen sind einfach gärtnerisch gestaltet.
Flächenwidmung:
Die Grundflächen der EZ 163 sind im gültigen Flächenwidmungsplan der Stadt-gemeinde Bad Aussee als „Kerngebiet” mit einer Dichte von 0,3 -2,5 ausgewiesen.
Baubehörde:
Altbestand – ehemaliges Hotel „Kaiser v. Österreich“- im Kern > 200 Jahre
Umbau in ein Wohn- u. Geschäftshaus um 1971.
Ein Energieausweis für den Objektbereich Wohnungen mit einem HWB ref. von 123 kWh/m²a liegt vor.
Grundbuch:
Es sind keine den Verkehrswert der Bewertungseinheit beeinflussende Eintragungen im Grundbuch vorhanden.
Bodenkontaminierung:
Bundesland: Steiermark
Bezirk: Liezen Gemeinde: Bad Aussee (61207) Katastralgemeinde: Bad Aussee (67002) Grundstücksnummern: .198; .195; 185/2 Information: Diese Grundstücke sind nicht im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas verzeichnet.
Gebäude:
Der winkelförmig geschnittene Baublock der ehemaligen Hotelanlage „Kaiser von Österreich“, welche vor ca. 40 Jahren zu einem Geschäfts- und Wohnhaus umgebaut wurde, beherbergt eine Gewerbezone im Erdgeschoß und einen Wohnbereich in den beiden Obergeschoßen. Die Erschließung der drei Geschäftseinheiten erfolgt von der im Norden direkt vorbeiführenden Landesstraße L 702 Grundlseerstraße aus; die Wohngeschoße erreicht man nur über ein im südlichen Gebäudetrakt bestehendes Stiegenhaus mit daran anschließenden langen und meist gering belichteten innenliegenden Gängen. Der vorhandene großvolumige Dachboden ist nicht ausgebaut, eine Unterkellerung besteht lt. Angabe nicht. Im Hofbereich befindet sich ein eingeschossiger Heizraumzubau, der als Abstellraum u. Müllraum genutzt wird.
Die Bewertungseinheit W 218 liegt im 2. Obergeschoß und am Ende eines dort endenden Stichganges. Die Wohnung ist ausschließlich nach Norden hin zur Grundlseerstraße orientiert. Zu dieser Kleinwohnung gehören noch ein Nordbalkon und der Stellplatz Nr. 9 im Hofbereich.
Das Objekt ist an das kommunale Ver- u. Entsorgungsnetz angeschlossen, der Strom wird vom E-Werk Bad Aussee bezogen, die Fernwärmversorgung erfolgt durch die Steirische Gas-Wärme GmbH, wobei angeführt wird, das die Bewertungseinheit selbst mit Strom beheizt wird.
Die Liegenschaft wird von der Haus- und Liegenschaftsverwaltung Gerhard Grill, Thörl 91, 8983 Bad Mitterndorf verwaltet.
Bauausführung:
Tragende Außen- u. Innenwände: Ziegelmauerwerk
Geschoßdecken: verputzte Holztramdecken, einzelne Gewölbedecken im EG
Balkone: Gusseisenkonstruktion mit Riffelblechbelag
Zwischenwände: Ziegelmauerwerk
Stiegenhaus: Einstemmtreppen, teilw. mit PVC belegt, Metallgeländer
Dach: Satteldach mit Faserzementeindeckung
Fassade: Putzfassade mit straßenseitig ausgeführten zusätzlichen
Zierputzelementen
Haustechnik: Fernwärme eingeleitet
zentrale Warmwasserbereitung
Außenanlagen: asphaltierte Zugänge und PKW Abstellflächen
einfaches Gestaltungsgrün im Südwesten
Ausstattung der Wohnung W 218:
Innentüren: Holztüren lackiert bzw. furniert
Wohnungseingangstüre ohne Schallschutz – u. Einbruchschutzanforderungen
Böden: Fliesenboden im Bad
sonst Laminatbeläge
Wände: verputzt und bemalt
Fenster: Kastenstockfenster mit Einfachverglasung
Fensterläden
Decken: verputzt und bemalen
Sanitärgegenstände: einfache und schon veralterte Einrichtung mit Waschtisch,
Dusche, Zweigriffarmaturen, Stand-WC-Anlage
Raumaufteilung:
Die nachstehend angeführten Flächen sind den übergebenen Plänen entnommen und wurden vor Ort nicht mehr überprüft. Aufgrund der o.a. Planunterlagen und des Lokalaugenscheines besteht die Wohnung aus:
Vorraum, Wohnraum mit Balkon, nachträglich durch eine Zwischenwand zusätzlich abgeteilt
Bad mit WC.
Die gesamte Wohnnutzfläche beträgt lt. vorhandener Unterlagen: 29,68 m²
Zur Wohneinheit gehört noch: Balkon und ein PKW Abstellplatz Nr. 9 im Hofbereich
Baulicher Zustand und Brauchbarkeit:
Die gegenständliche Einzimmerwohnung bedarf im Bereich der Sanitäreinheit und der Wohnungseingangstüre einer zeitgemäßen Adaptierung, ebenso muss, lt. von der HV eingeholtem Gutachten, die Dachdeckung umgehend erneuert werden und die Dachkonstruktion statisch verstärkt werden (siehe dazu Protokoll der Eigentümerversammlung vom 15.4.2017, welches dem SV vorliegt).
Die ausschließliche Orientierung der Wohnung zur stark frequentierten Grundlseerstraße lässt eine entsprechende Verkehrslärmbelastung vermuten.
Hinweis:
Der bauliche Zustand der nicht einsehbaren Bereiche von Wänden, Decken und Fußböden, sowie die durch Mobiliar und sonstige Gerätschaften verstellte Objektbereiche konnten nicht befundet werden; es wird ein dem Baualter entsprechender Zustand ohne gröbere Mängel in dieser Bewertung angenommen.
Rückgestaute Instandhaltung indisponibel
 vereinzelte Putzrisse an Wänden und Decken
 einzelne offene Fugen bei der Sanitärraumverfliesung
 Risse im Außenputzbereich bei Fensteröffnungen und Sockel
 Schäden am Asphaltbelag des Parkplatzes
Bauschaden indisponibel
Sanierung der Dacheindeckung lt. Kostenangabe im Protokoll der Eigentümerversammlung
vom 15.4.2017: Gesamtkosten lt. des im Protokoll angeführten Gutachtens: ca. € 252.000,00
Anteil der Bewertungswohnung 1,16% = ca. € 2.923,20 ger. € 3.000,00
Bestandsverhältnisse:
Der Wohnraum wurde durch eine Leichtwand in zwei Räume geteilt
Lt. Auskunft am Meldeamt ist in der Wohnung kein aufrechtes Mietverhältnis gemeldet.
Zubehör:
keines vorhanden
Hinweis:
In diesem Gutachten werden eventuelle offene Forderungen seitens der Hausgemeinschaft oder der Hausverwaltung gegenüber dem Wohnungsbesitzer nicht berücksichtigt.
Der Gutachter setzt voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt.Es handelt sich um eine kleine Eigentumswohnung in einem Altbstand im Stadtzentrum von Bad Aussee samt dazugehörigen PKW Abstellplatz im Hofbereich des Anwesens “Kaiser v. Österreich”
Die Wohnung liegt im 2. OG und ist ausschließlich zur vorbeiführenden Landesstraße L 702 Grundlseerstraße orientiert. Die Wohnung hat durch einen nachträglichen Trennwandeinbau2 Zimmer, eine Nassgruppe und eine Kochnische, ebenso besteht ein Nordbalkon. Die Beheizung erfolgt elektrisch, die Warmwasserbereitung zentral. Es besteht ein genereller Sanierungs- bzw. Modernisierungsbedarf, auch muss das gesamte Dach des Objektes umgehend erneuert werden. Nähere Angaben dazu siehe Langgutachten. Zur Wohneinheit gehört ach noch der PKW Abstellplatz Nr. 9 im Hofbereich der Anlage.

Grundstücksgröße: 2.131 m²

Objektgröße: 29,68 m²


Schätzwert: 37.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 3.700,00 EUR

Geringstes Gebot: 18.500,00 EUR


Sonstige Hinweise:

1. Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.
2. Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Im Lastenblatt der zu versteigernden Liegenschaften befinden sich keine verkehrswertrelevanten Belastungen.
3. Bestandverhältnisse sind nicht bekannt.
4. Versteigerungsbedingungen:
Mit hg. Beschluss vom 04.05.2018 wurden die Versteigerungsbedingungen im Sinne des § 146 Abs 1 Z 3 EO insofern abgeändert, als die Liegenschaften Grundbuch 67002 Bad Aussee EZ 163, 50/30248-Anteil, B-LNr. 9, und 300/30248-Anteil, B-LNr. 25, gemeinsam versteigert werden. Der Schätzwert für die beiden Liegenschaften 67002 Bad Aussee EZ 163, 50/30248-Anteil, B-LNr. 9, und 300/30248-Anteil, B-LNr. 25 beträgt € 37.000,–; das Vadium beläuft sich auf € 3.700,–. Das geringste Gebot beträgt € 18.500,–.
Das Vadium kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.
3. Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden
Aufforderungen:
Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Aufforderung an Pfandgläubiger:
Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtig. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Gericht:BG Liezen
Aktenzeichen:671 14 E 18/17f
wegen:Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Letzte Änderung:15.05.2018
Versteigerungstermin:am 03.07.2018 um 10:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Liezen, Saal E.14 (Erdgeschoss)
Telefonkontakt:03612/22455

Grundbuch:67002 Bad Aussee
EZ:163
Grundstücksnr.:185/2; .195; .198
BLNr:9; 25
Liegenschaftsadresse:Hauptstraße 152
PLZ/Ort:8990 Bad Aussee


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