Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich
Immobilien Suche
Blogverzeichnis Bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Wohnung in Bad Aussee

Die Wohnung in Bad Aussee besteht aus:
Vorraum, Diele, WC, Abstellraum, Bad, Kinderzimmer, Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer mit Loggia
Die gesamte Wohnnutzfläche beträgt lt. vorhandener
Parifizierungsunterlagen: 79,21 m², Loggia: 5,50 m²
Zur Wohneinheit gehören noch ein Kellerabteil und eine PKW-Tiefgarage mit 12,50 m²
Baumängel/ Bauschäden:
• Nutzerspuren bei den Innentüren und der Wandmalerei
• Nutzerspuren in den Hauptgehrichtungen der Fußbodenbeläge
• Risse und Abplatzungen bei Vollwärmeschutzfassade
• Risse im Asphalt bei der Garagenzufahrt
Zustand der Wohnung am Befundtag:
Die Wohnung in Bad Aussee war am Befundtag in einem zum Teil abgewohnten Zustand, Wandanstriche und Fußböden weisen einen entsprechenden Instandhaltungsrückstau auf. Durch die z.T. tiefgezogenen Dachschrägen mit überwiegenden Raumhöhen < 1,50 m besteht in einigen Räumen eine eingeschränkte Raumnutzung.

 

Gegenstand der Bewertung sind die 93/1616 Anteile an der Liegenschaft EZ 790,
bestehend aus den Grundstücken Nr.464/5 und 464/10, verbunden mit dem Wohnungseigentum an W 7 samt Tiefgaragenplatz und der Liegenschaftsadresse: Karl Feldhammer-Weg 101/2/7, 8990 Bad Aussee
Bewertungsstichtag:
Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 18.6.2020.
Lage und Erschließung:
Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im Ortsteil St. Leonhard, östlich des Stadtzentrums von Bad Aussee. Das Wohnhaus mit der zu bewertenden Wohnung W7 ist Teil eines mit mehreren Mehrfamilienwohnhäusern bebauten Siedlungsgebietes. Die Erschließung erfolgt abzweigend von der öffentlichen Gemeindestraße, nächst der St. Leonhard Kirche über den Karl-Feldhammer-Weg und in der Folge über eine siedlungsinterne Erschließungsstraße. Die Versorgung mit den Erfordernissen des täglichen Bedarfs ist im ca. 2 km entfernten Stadtzentrum von Bad Aussee in ausreichendem Maß gegeben.

 

Grundstücksbeschaffenheit u. Grundstücksnutzung:
Die längsgestreckte Parzelle ist leicht nach Süden hin ansteigend und ganzjährig gut besonnt. An drei Seiten grenzen Grundstücke mit ähnlichen Mehrfamilienwohnhäusern an, nur im Norden sind unbebaute landwirtschaftlich genutzte Wiesenflächen vorhanden. Das Grundstück Nr. 464/5 ist mit dem Mehrfamilienwohnhaus mit dazugehöriger Tiefgarage und entsprechenden Außenanlagen bebaut.

 

Flächenwidmung:
Die Grundstücke sind im gültigen Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Bad Aussee als „Allgemeines Wohngebiet“ mit einer zul. Dichte von 0,2 – 0,5 ausgewiesen.
Nach Auskunft bei der Baubehörde liegt das gegenständliche Wohnhaus im Bereich der Beschränkungszone für Zweitwohnsitze.

 

Baubehörde:
Baubewilligung: ZL: 131-95 21/2-83 vom 20.4.1983
Benützungsbewilligung: ZL: 131-95 23/2-84 vom 3.12.1984
Ein Energieausweis ist nicht vorhanden.

 

Grundbuch:
Im Grundbuch sind keine verkehrswertrelevanten Eintragungen vorhanden.
Bodenkontaminierung:
Die Grundstücke Nr. 464/5 und 464/10 in Straßen (67010) sind derzeit nicht im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas verzeichnet.

 

Gebäude.:
Das Mehrfamilienwohnhaus Karl-Feldhammer-Weg Nr. 101 ist ein Doppelwohnhaus mit insgesamt 16 Wohnungen. Das Gebäude ist unterkellert, hat drei voll in Massivbauweise errichtete Wohngeschoße und ein zum Großteil massiv ausgebautes Dachgeschoß. Im Kellergeschoß befinden sich die den Wohnungen zugeordneten Kellerabteile, ein Trockenraum und ein Schutzraum. Die Wohnung Top 7 liegt im Dachgeschoß des Wohnhauseinganges Karl-Feldhammerweg 101/2 und ist nach Süden hin orientiert. Die Wohneinheit besitzt auch einen zugeordneten PKW-Abstellplatz in der angebauten Tiefgarage.
Das Gebäude ist an das kommunale Ver- und Entsorgungsnetz angeschlossen, die Stromversorgung erfolgt durch die Energie AG und die Liegenschaft wird durch die Siedlungsgenossenschaft Rottenmann verwaltet.
Der Gutachter setzt voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt.
Bauausführung:

 

Wohnhaus:
Tragende Bauteile: Ziegelmauerwerk
Zwischenwände: Ziegelmauerwerk
Balkone: Stahlbetonplatten mit Holzgeländerung auf Metallgrundkonstruktion
und Terrazzobelag
Stiegenhaus: Stahlbetontreppenläufe mit Kunststein belegt und Metallgeländerung
Dach: Satteldach mit Schleppgaupen, Eindeckung mit Faserzementplatten
Fassade: Vollwärmeschutzfassade, Giebelflächen mit Holz verkleidet
Wohnungseingangstüre: Doppeltürausbildung
Haustechnik: elektrische Raumheizung mit Nachtstromspeicheröfen und mehreren
Direktheizgeräten, Bäder und WCs mit mechanischer Entlüftung;
Warmwasserbereitung dezentral mittels elektrisch betriebenen
Warmwasserboilern in den einzelnen Wohnungen
Tiefgarage:
Tragende Bauteile: Stahlbeton
Decke: begrünte Stahlbetondecke
Fußboden: Stahlbetonplatte mit Betonestrichbelag
Tor: elektrisch betriebenes Rolltor
Bewertungswohnung W 7:
Lage: im DG
Orientierung: Süd
Innentüren: Echtholzzargen mit Metalltürstöcken
Fenster Rottenmanner Dreischeibenfensterkonstruktion mit
innenliegenden Jalousien
Böden: Fliesenböden in den Nassräumen, Holz- und Korkbeläge
Wände: verputzt und bemalen, keramische Wandbeläge in den Nassräumen
Decken: verputzt und bemalen
Sanitärgegenstände: Badewanne, Brauseanlage mit moderner Regenbrause, Bidet,
Waschtisch, samt der Bauerrichtungszeit entsprechende Armaturen,
Handwaschbecken, Hänge-WC-Anlage
Sonstiges: Kachelofen auf Messingfüßen im Wohnzimmer
Außenanlage:
ortsübliches Gestaltungsgrün mit asphaltierten Zugangswegen zu den einzelnen Stiegenhäusern, einige asphaltierte PKW-Abstellflächen für Besucher
Raumaufteilung:

 

Hinweis:
Es wird darauf hingewiesen, dass nur eine augenscheinliche Besichtigung des Objektes erfolgte.
Ob augenscheinlich nicht erkennbare Ausführungsmängel oder Bauschäden vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Das gegenständliche Gutachten ist kein Bauzustandsgutachten.
In diesem Gutachten werden eventuelle offene Forderungen seitens der Hausgemeinschaft oder der Hausverwaltung gegenüber dem Wohnungsbesitzer nicht berücksichtigt.
(Angaben dazu in Beilage) Es handelt sich um eine Eigentumswohnung mit TG Stellplatz im Ortsteil St. Leonhard der Stadtgemeinde Bad Aussee. Die Wohnung befindet sich im Dachgeschoß eines Mehrfamilienwohnhauses und ist nach Süden hin orientiert. Die Ausstattung der Wohneinheit entspricht dem Baualter von ca.35 Jahren und zeigt Gebrauchspuren. Die Beheizung erfolgt elektrisch mit Speicheröfen und Konvektoren, die Warmwasserbereitung dezentral mit Elektrospeichern in den Wohnungen.
Es sind Holzfenster mit Dreischeibenverglasungen und überwiegend Parkettböden vorhanden. Nähere Angaben siehe Langgutachten

 

Grundstücksgröße: 2.727 m²

Objektgröße: 84,71 m²


Schätzwert: 127.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 12.700,00 EUR

Geringstes Gebot: 63.500,00 EUR


Sonstige Hinweise:1. Zubehör:
Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.
2. Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Keine.
3. Bestandverhältnisse :
Keine.
4. Versteigerungsbedingungen:
Der Schätzwert der zu versteigernden Liegenschaft beläuft sich auf EUR 127.000,00; das geringste Gebot beträgt EUR 63.500,00. Das Vadium beträgt EUR 12.700,00 und kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.
Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden

 

Aufforderungen:
Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Aufforderung an Pfandgläubiger:
Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtig. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Gericht: BG Liezen
Aktenzeichen: 671 14 E 50/19i
wegen: Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Letzte Änderung: 25.09.2020
Versteigerungstermin: am 03.11.2020 um 08:30 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Liezen, Saal III E.14
Telefonkontakt: 03612/22455
Sonstiges: Sofern der Mindestabstand im Verhandlungssaal nicht eingehalten werden kann, findet die Versteigerung am Parkplatz vor dem Gericht statt; bei Schlechtwetter ist entsprechender Regenschutz mitzubringen; auf die im Gerichtsgebäude geltende Maskenpflicht wird hingewiesen

Grundbuch: 67010 Straßen
EZ: 790
Grundstücksnr.: 464/5; 464/10
BLNr: 23
Liegenschaftsadresse: Karl-Feldhammer-Weg 101
PLZ/Ort: 8990 Bad Aussee


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Jetzt Newsletter Anmelden !