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Zeitraum: seit Februar 2021
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Am Tabor 1020 Wien

Zuschlag ohne Überbot – Wohnung Top 22
Gericht:BG Leopoldstadt
Aktenzeichen:082 25 E 15/20t
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:23.08.2021

Die Liegenschaft(en) Grundbuch
01657 Leopoldstadt EZ 1146
Grundstücksnr. 651/1; BLNr. 32
samt dem im Schätzungsprotokoll verzeichneten Zubehör wird/werden dem Meistbietenden auf Grund der Versteigerungsbedingungen um das Meistbot von 655.000,00 EUR zugeschlagen.

Der Zuschlag kann nicht durch ein Überbot unwirksam gemacht werden.

 

Das bewertungsgegenständliche Wohnungseigentumsobjekt befindet sich im 1. Dachgeschoß der Liegenschaft, bestehend aus Kellergeschoß, 5 Hauptgeschoßen und einem nachträglich ausgebauten Dachgeschoß mit 2 Ebenen, das ursprünglich in den Jahren um 1891 errichtet wurde. Das Dachgeschoß wurde in den Jahren 1991-2008 ausgebaut. Die Fertigstellungsanzeige stammt aus dem Jahr 2008.
Das Objekt ist im 1. Dachgeschoß situiert und wird vom allgemeinen Gang über eine einflügelige Holztür erschlossen. Weiters ist von der Wohnung die zugeordnete Dachterrasse über einen internen Treppenaufgang erreichbar.
Die Wohnung besteht in der 1. Dachgeschoßebene aus einem Vorraum, einem Abstellraum, einem WC, einem Bad, zwei Zimmern, einem Gang und einer Wohnküche. Über den Vorraum und eine Holztreppe wird der Dachterrassenbereich über eine einflügelige Glastür erschlossen. Die Absturzsicherung der Terrasse ist aus Metall. Ein Querlüften ist aufgrund der Konfiguration der Wohnung bedingt möglich. Das Objekt verfügt über Strom-, Wasser- Gas- und Kanalanschluss. Die Beheizung erfolgt mittels einer in der Küche situierten Gastherme und Radiatoren in allen Räumen.
Über die Zuordnung eines Kellerabteils konnte keine abschließende Information erlangt werden.
Eine Überprüfung der technischen Einrichtungen konnte im Rahmen der Befundaufnahme nicht durchgeführt werden. Über die Haustechnik und deren Funktionsfähigkeit/-tüchtigkeit sowie über die Qualität der Ausführungen im Dachgeschoß kann keine Aussage getroffen werden.

 

 

 

Grundstücksgröße: 771 m²

Objektgröße: 117,17 m²


Schätzwert: 389.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 38.900,00 EUR

Geringstes Gebot: 194.500,00 EUR


Sonstige Hinweise:Es wird empfohlen in das Langgutachten Einsicht zu nehmen.


Langgutachten:

 

Gericht:BG Leopoldstadt
Aktenzeichen:082 25 E 15/20t
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:26.05.2021
Versteigerungstermin:am 10.08.2021 um 13:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Leopoldstadt, Taborstraße 90-92, 1020 Wien, Erdgeschoss, Saal A
Telefonkontakt:+43 1 24527 309 254
Ort und Zeit der Einsichtnahme:Einsichtnahme in das Gutachten nach Terminvereinbarung unter der Nummer +43 1 24527 309 254. Montag bis Freitag 7:30-12 Uhr.
Sonstiges:Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
1. CLNr 26 a 22264/2012 Vereinbarung über die Aufteilung der Aufwendungen gem § 32 WEG 2002;
2. die sich aus dem Wohnungseigentum ergebenden Beschränkungen (§ 11 Abs 3 WEG);
3. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen der Wohnungseigentümergemeinschaft oder eines Miteigentümers soweit diese dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 27 Abs 3 WEG).
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt. Als Vadium kommen nur Sparurkunden in Betracht. Auch eine Sparurkunde, die durch Losungswort gesichert ist oder die auf den Namen des gemäß § 40 Abs 1 BWG identifizierten Kunden lautet, ist als Sicherheitsleistung geeignet.
Hingewiesen wird darauf, dass mit einer Forderungsanmeldung auch eine Bankverbindung samt Kontonummer für allfällige Zuweisungen aus dem Meistbot bekannt zu geben ist.
Bei dieser Versteigerung wird nicht von den gesetzlichen Versteigerungsbedingungen abgewichen.
Die verpflichtete Partei hat nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet.
Zum Bieten werden gemäß dem Wiener Ausländergrunderwerbsgesetz 1998, LGBl. 11/1998 idF 33/2013, nur Personen zugelassen, die insbesondere durch einen Staatsbürgerschaftsnachweis, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften mit dem satzungsgemäßen Sitz im Inland durch eine Erklärung im Sinne des § 5 Abs 3 dieses Gesetzes, nachweisen, dass sie nicht Ausländer nach § 2 dieses Gesetzes bzw. mit Inländern gleichgestellt sind oder die im § 1 Abs 2 dieses Gesetzes erwähnte Genehmigung oder Negativbestätigung vorlegen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden Aufforderungen:
Die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden. Bei dem vorstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind in der Ediktsdatei zu ersehen.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird. Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Grundbuch:01657 Leopoldstadt
EZ:1146
Grundstücksnr.:651/1
BLNr:32
Liegenschaftsadresse:Am Tabor 17
PLZ/Ort:1020 Wien

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