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Bewertungsgegenstand: Gegenstand der Bewertung sind die je 1/2 Anteile lt. B-LNr. 1 und 2 an der Liegenschaft EZ 1152 mit dem Grundstück Nr. 524 im Ausmaß von 750 m² und der Liegenschaftsadresse 8992 Altaussee, Hopfwiese 182.
Der Gutachter setzt voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt.
Bewertungsstichtag: Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 4.5.2023.
Lage und Erschließung:
Die Bewertungsliegenschaft befindet sich nordwestlich des Ortszentrums von Altaussee, in erhöhter Aussichtslage. Die nähere Umgebung ist im Süden und Osten mit Einfamilienwohnhäusern bebaut, ansonsten grenzen unverbaute Wiesenflächen direkt an. Die Erschließung erfolgt abzweigend von der Ortsdurchfahrt von Altaussee über öffentliche Gemeindewege und zuletzt über einen geschotterten Fahrstreifen, der als Dienstbarkeitsweg ausgewiesen ist. Eine Versorgung mit den Erfordernissen des täglichen Bedarfs ist in fußläufiger Entfernung im Ortszentrum von Altaussee in eingeschränktem Ausmaß, ansonsten im nahen Stadtgebiet von Bad Aussee in ausreichendem Maße gegeben.
Grundstücksbeschaffenheit u. Grundstücksnutzung:
Die Bewertungsliegenschaft hat einen pfeifenförmigen Zuschnitt und fällt annähernd geschoßhoch von Norden nach Süden hin ab. Am Grundstück befindet sich das eingeschossige Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoß und einer Vollunterkellerung, welche aufgrund der Geländeneigung an der Südseite zum Teil als Vollgeschoß hervortritt.
Flächenwidmung:
Allgemeines Wohngebiet mit zulässiger Dichte von 0,2 – 0,5, der südliche grenznahe Grundstücksbereich befindet sich in der Gelben Gefahrenzone des Katzbaches.
Baubehörde:
Baubewilligung: 1.9.1993 Benützungsbewilligung: 13.6.1996
Grundbuch:
Im A2-Blatt des Grundbuches der EZ 1152 ist die Grunddienstbarkeit der Liegenschaftszufahrt über die Grundstücke 522, 523 und 519 eingetragen. Dem Sv wurde anlässlich der Befundaufnahme am 4.5.2023 von Herrn Hans Fuchs in Kopie ein Dienstbarkeitsvertrag*) übergeben, in dem die Überfahrt über das im Privatbesitz befindlichen Grundstück Nr. 515/1, welches sich im Kreuzungsbereich der beiden im Gemeindebesitz befindlichen Straßenflächen Nr. 1746/3 und Nr. 515/2 als Zwischenstück befindet, geregelt ist.
Wichtiger Hinweis:
Lt. Vertragstext*) wird dieses notwendige Überfahrtsrecht nur den damaligen Käufern
F. und deren Kindern gewährt (s. Pkt.2 dieses Dienstbarkeitsvertrags vom 24.5.1993).
Für dieses Gutachten nimmt der Sv an, dass aufgrund des nunmehrigen Zeitlaufes von 30 Jahren eine uneingeschränkte Überfahrtsberechtigung für allfällige Rechtsnachfolger im Eigentum des Bewertungsgrundstücks Nr. 524 besteht und gibt der Sv diesbezüglich einen Haftungsausschluss hinsichtlich dieser Annahme bekannt. Sollte diese Annahme nicht zutreffen, ist die Wertaussage dieses Gutachtens zu überarbeiten.
Es wird daher jedem präsumtiven Käufer angeraten, diese Dienstbarkeitsregelung auf ihren rechtlichen Bestand hin überprüfen zu lassen.
Bodenkontaminierung:
Das Grundstück 524 in Altaussee (67001) ist derzeit nicht im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas verzeichnet.
Gebäudebeschreibung:
Das eingeschossige Wohnhaus ist in Mischbauweise (Ziegel/Holz) errichtet, hat ein Erdgeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoß, sowie eine Vollunterkellerung. Das Gebäude ist an die öffentliche Kanalisation und Wasserversorgung, sowie an das Leitungsnetz der Energie AG angeschlossen.
Nettogrundflächen: aus den vorhandenen Plänen übernommen, ein Nachmaß durch den Sv erfolgte nicht
EG: 99,32 m²
DG: 98,73 m²
KG: 96,77 m²
Raumaufteilung:
Erdgeschoß:
Windfang, Vorraum mit Stiegenaufgang, Wirtschaftsraum, 2 Zimmer, Küche, WC
Dachgeschoß:
Vorraum mit Stiegenabgang, 3 Zimmer, 2 davon mit Verandazugang, Bad und WC
Kellergeschoß:
Vorraum mit Stiegenaufgang, Lagerraum, Heizraum, Tankraum, Hobbyraum, Garage
Bauausführung:
Außen- und Innenwände: Holzriegel im Wohnbereich, Betonstein im KG
Fassade:
Putzfassade, im Dachgeschoß holzverschalt, Zierschnitte bei Verandaverschalung
Decken:
Massivdecke über Keller, sonst Holztramdecken, in einigen Wohnräumen mit Holzzierdecken und Zierträmen zusätzlich verkleidet
DG-Ausbau:
Trockenausbau lt. Angabe mit Gipskartonplatten, raumseitige Holzverschalungen
Stiegen:
Holztreppe in das Dachgeschoß mit einfacher Holzgeländerung Betontreppe fliesenbelegt in das Kellergeschoß mit einfachem Holzgeländer
Dachstuhl/Dachdeckung: Satteldach mit Kreuzgiebel, Kupferblecheindeckung
Fenster:
Holzfenster alubeclipst mit Isolierverglasung und echter Sprossenteilung
Innentüren:
Holzfüllungstüren, teilweise mit Glasausschnitten
Hauseingangstüre:
Holztüre mit Glasausschnitt und Mehrfachverriegelung
Wände:
Verputzt und bemalen, holzverschalt in der Veranda
Fußböden:
Holz-, Kork-, Wisch- und Fliesenbeläge, Beton- und Fliesenbeläge im Keller und Garage
Hauszugangstreppe: Massivtreppe steinbelegt mit Holzgeländerung
Terrasse:
Thermoholzbelag mit Holzgeländerung
Garagentor:
Metallkipptor mit Holzfüllung
Heizung/Warmwasser:
Ölbefeuerte Zentralheizung mit integriertem Warmwasserboiler, Radiatoren in den Räumen
Nassgruppenausstattung:
Zeitgemäße Ausstattung mit Eckbadewanne, Dusche mit Einhausung, Waschtisch, Hänge-WC-Anlagen, raumhohe Wandverfliesung, Zweigriff- und Einhebelmischer, Spots in den Deckenverkleidungen
Sonstiges: Kachelofen mit Ofenbank im Wohnraum Außenanlagen:
Gepflasterte Liegenschafts- und Garagenzufahrt mit zus. Stellplatz, thermoholzbelegte Terrasse, einfaches ortsübliches Gestaltungsgrün mit einzelnen solitär stehenden Bäumen
Instandhaltungsrückstau und Bauschäden:
• Instandhaltungsrückstau bei den Holzfassaden, Balkon- und Terrassengeländerungen
• Holzfensterprofile an der Wetterseite erkennbar gewittert
• Nutzerspuren bei einigen Innentüren und Holzböden in den Hauptgehrichtungen
•Sockelbereiche und Hauszugangstreppe teilweise mit Frostabplatzungen
• Feuchtigkeitseintritt bei der Decke der Abstellnische unter der Hauszugangstreppe
Es wird darauf hingewiesen, dass nur eine augenscheinliche Besichtigung des Objekts erfolgte. Ob augenscheinlich nicht erkennbare Ausführungsmängel oder Bauschäden vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Dazu wird ergänzend angemerkt, dass der möblierte Zustand keine umfassende Befundung aller Boden- und Wandflächen zugelassen hat. Der Sachverständige gibt diesbezüglich einen Haftungsausschluss bekannt. Das gegenständliche Gutachten ist kein Bauzustandsgutachten.
Baulicher Zustand u. Brauchbarkeit:
Es handelt sich um ein ca. 30 Jahre altes Wohnhaus mit zeitgemäßen Raumzuschnitten und einer gediegenen Ausstattung ohne Luxuskomponenten. Im Bereich der Außenbauteile, insbesonders bei den Holzbauteilen besteht ein erkennbarer Instandhaltungsrückstau.
Die äußeren Lagemerkmale sind geprägt von einer Umgebung mit hochwertigen Freizeit- und Wellnesseinrichtungen sowie einem Image, dass der Standort der Immobilie zu den nachgefragten Lagen im Ausseerland gehört.
Diese Umstände sind bei der Bewertung zu berücksichtigen.
Gegenstand der Feilbietung ist ein Einfamilienwohnhaus nordwestlich des Ortszentrums von Altaussee in erhöhter
überwiegend unverbauter Aussichtslage. Das Gebäude ist in Mischbauweise (Ziegel/Holz) hergestellt, hat ein Erd- und ein ausgebautes Dachgeschoß, sowie eine Vollunterkellerung mit dort integrierter PKW Garage. Es bestehen eine ölbefeuerte Zentralheizung mit integrierter Warmwasserbereitung sowie zeitgemäße Sanitäreinrichtungen. Nähere Angaben zur Bauausstattung und zum vorhandenen Instandshaltungs-rückstau, sowie zur Zufahrt über Servitutswege siehe Langgutachten.

Grundstücksgröße: 750 m²
Objektgröße: 198,00 m²

Schätzwert: 1.031.000,00 EUR
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Küchenzeile mit Einbaugeräten
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 800,00 EUR
Vadium: 103.180,00 EUR
Geringstes Gebot: 515.900,00 EUR

Sonstige Hinweise:

1. Zubehör zur Liegenschaft:
Zur Liegenschaft gehört Zubehör, nämlich eine Küchenzeile im Wert von EUR 800,00
2. Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Sind nicht bekannt
3. Bestandverhältnisse:
Sind nicht bekannt
4. Versteigerungsbedingungen:
Der Verkehrswert beträgt EUR 1.031.800,00. Das geringste Gebot beträgt              EUR 515.900,00. Das Vadium beträgt EUR 103.180,00 und kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.
Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden
Aufforderungen:
Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Aufforderung an Pfandgläubiger:
Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder
übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.


Aktenzeichen:

14 E 31/22z

wegen:

Zwangsversteigerung einer Liegenschaft

Bekannt gemacht am:

01.02.2024

Versteigerungstermin:

am 09.04.2024 um 08:30 Uhr

Versteigerungsort:

Bezirksgericht Liezen, Saal III

Telefonkontakt:

03612/22455


Grundbuch:

67001 Altaussee

EZ:

1152

Grundstücksnr.:

524

BLNr:

1;2

Liegenschaftsadresse:

Hopfwiese 182

PLZ/Ort:

8992 Altaussee


Veröffentlicht unter Einfamilienhaus, mehr als 500.000 Euro, Oberösterreich, Österreich, Salzkammergut

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