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Aktueller ZVI: 30

Datenbasis 22.07.21
Zeitraum: seit Februar 2021
Anzahl Immobilien im Index: 30
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Neue Versteigerung !

Die Wohnung ist baulich mit der W9 zusammengelegt.
Versteigert wird daher nur der Miteigentumsanteil betreffend W10.
Beschreibung der Liegenschaft:
Die unter C-LNr 8a angemerkte Vereinbarung über die Aufteilung der
Aufwendungen beinhaltet im Wesentlichen, dass die Betriebskosten
(einschließlich der öffentlichen Abgaben) von den Wohnungseigentümern
jener Stiege, auf die sie entfallen, im Verhältnis der Nutzflächen der
jeweiligen Wohnungen dieser Stiege getragen werden.
Die Kosten von Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten sind von den
Wohnungseigentümern jener Stiege zu tragen, auf die die Arbeiten entfallen.
Beschreibung des Gebäudes:
Mehrgeschossiges Wohnhaus ursprünglich aus 1905, bestehend aus Keller,
Erdgeschoss, 3 Stockwerken und Dachboden. Das Gebäude hat jeweils
eine Straßenfront in die Anton-Scharff-Gasse und in die Arndtstraße. Dort
befindet sich auch der Hauseingang Nr. 6.
Beschreibung der Wohnung W 10 (baulich zusammengelegt mit W 9):
Die bewertungsgegenständliche Wohnung W 10 wurde von Herrn Mag.
H. mit der angrenzenden Wohnung W 9 durch diverse
Baumaßnahmen zusammengelegt und dadurch entstand die am
Bewertungsstichtag tatsächlich vorhandene Wohnung (W 9 + W 10).
Es wird darauf hingewiesen, dass für diese Baumaßnahme weder ein
Einreichplan, noch ein Bauansuchen und eine Fertigstellungsanzeige mit
den notwendigen Befunden im Bauakt der MA 37/12 aufliegen. Es bestehen
zahlreiche bauliche Abweichungen zum Baukonsens.
Mit Kaufvertrag vom 11.03.2013 wurde diese zusammengelegte Wohnung
an G. verkauft.
Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurde im Grundbuch aber nur das
Eigentumsrecht an der Wohnung W 9 für Herrn G. unter TZ
901/2013 einverleibt. Eigentümer der W 10 war zum Bewertungsstichtag
nach wie vor H.
Es besteht somit zum Bewertungsstichtag Miteigentum verschiedener
Personen, nämlich des Verpflichteten zu 45 % und G. zu 55 %
an einer real existierenden Wohnung (W9+W10).
Die Wohnung W9+W10 ist straßenseitig (in südlicher Richtung in die
Arndstraße) im 1. Stock gelegen und besteht zum Bewertungsstichtag aus
einem Zimmer, einem Kabinett, einem Vorraum mit integrierter Küchenzeile,
einem Bad und einem WC.
Die real existierende Wohnung W9+W10 befand sich bei der Befundaufnahme
durch den SV in einem ordentlichen und brauchbaren Allgemeinzustand.
Die Nutzfläche der zusammengelegten Wohnung W9+W10, welche für die
folgende Bewertung herangezogen wird, beträgt laut bewilligtem
Einreichplan vom 20.05.1905, insgesamt 47,36 m² (W 9 = 27,71 m² und
W 10 = 19,65 m²).
Die im Grundbuch eingetragenen Anteile entsprechend der Entscheidung
der MA 50 vom 17.02.1984 betragen für die W9 = 369/22946 Anteile und für
die W10 = 324/22946 Anteile.
Auf die W9 entfallen somit 55% und auf die W 10 entfallen 45% des
gesamten Anteils der zusammengelegten Wohnung W9+W10.
Die anteiligen monatlichen Kosten für die W10 betragen EUR 81,26 brutto.
Die bewertungsgegenständliche W 10 ist gemeinsam mit der W 9 zum
Bewertungsstichtag um EUR 414,62 unbefristet vermietet.

 

 

 

 

Grundstücksgröße: 581 m²

Objektgröße: 19,65 m²


Schätzwert: 44.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 4.400,00 EUR

Geringstes Gebot:22.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:Da die Wohnungen 9 (B-LNr 52) und 10 (B-LNr 53), Arndtstraße 6, Stiege 1 (EZ 331, KG 01303) zu einer Wohnung zusammengelegt sind, ist davon auszugehen, dass die Selbständigkeit beider Wohnungen verloren gegangen ist. Rechtlich ist es zu dem vom WEG verpönten Paradoxon gekommen, dass an einer real bestehenden Wohnung Miteigentum verschiedener Personen, nämlich des Verpflichteten zu 45 % und G. zu 55 % besteht, wenn auch unter grundbuchsmäßiger Aufrechterhaltung der Zuordnung
bestimmter Räume zu diesen Miteigentumsanteilen.
Wegen der Komplexität des Sachverhaltes wird für weitere Details den Interessenten das Studium des gesamten Gutachtens empfohlen.


Langgutachten: Langgutachten (pdf) (5841 KB)

Foto(s):Küchenzeile (86 KB) Außenansicht Arndtstr 6 (149 KB) Bad (74 KB) Zimmer (102 KB)

 

 

Gericht:BG Meidling
Aktenzeichen:081 10 E 96/20s
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:14.07.2021
Versteigerungstermin:am 08.10.2021 um 11:00 Uhr
Versteigerungsort:1120 Wien, Schönbrunner Straße 222-228/3/5/Saal B, Eingang Ruckergasse
Telefonkontakt:01/815 80 20 DW 722
Besichtigungszeit:Von Amts wegen wird gemäß § 176 Abs 2 EO die Besichtigung des zur Versteigerung gelangenden Objektes auf den 1.10.2021, 17.00 – 18.00 Uhr festgesetzt.
Die Verpflichtete sowie Dritte (Mieter und andere Nutzungsberechtigte) haben die Besichtigung der Wohnung jedem Interessierten zu gestatten bzw. zu dulden (§ 176 Abs 1 EO). Wird die Besichtigung verweigert, so kann sie mit Hilfe des Gerichtsvollziehers durch kostenpflichtige zwangsweise Öffnung der Wohnung erfolgen.
Ort und Zeit der Einsichtnahme:1120 Wien, Schönbrunner Straße 222-228/3/5/Zimmer 27;
Mo – Fr 8.00 – 12.00 Uhr
Sonstiges:Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
– Vereinbarung über die Aufteilung von Aufwendungen, CLNR 8a.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs 1 Z 9 UStG abgegeben.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Gemäß § 179 EO kann das Vadium nur in Form von Sparurkunden erlegt werden.
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis, gegebenenfalls ein Firmenbuchauszug bzw. eine Spezialvollmacht sind mitzubringen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kaufinteressenten in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der Geschäftsstunden eingesehen werden.
Bei dem umstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Unter der Adresse www.edikte.justiz.gv.at kann in ein Kurzgutachten eingesehen werden.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen0
öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldner zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilung berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Es droht eine Ordnungsstrafe bis € 10.000,– sowie der Ausschluss vom Bieten.

Grundbuch:01303 Gaudenzdorf
EZ:331
Grundstücksnr.:.130/18
BLNr:53
Liegenschaftsadresse:Arndtstraße 6
PLZ/Ort:1120 Wien

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