Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich

Wohnung in Gratwein

GSt Nr 474/4 im Ausmaß von 1033 m², davon 243 m² Baufl. (10) und 790 m² Gärten (10), hievon 54/357-Anteile der Verpflichteten B-LNR 5 mit der Wohnung top D im Gebäude Judendorfer Gasse 1, 8112 Gratwein, mit Vorraum, WC, Bad, Abstellraum, Wohnzimmer mit Kochnische und Zimmer mit einer Nutzfläche laut Parifizierungsgutachten Zimmer von 46,65 m².
Die Wohnung top D befindet sich im ersten Obergeschoß. Die Wohnung wird über die Warmwasserzentralheizungsanlage des Wohnhauses, welche mit Ferngas befeuert wird, beheizt; zur Raumheizung sind Radiatoren vorhanden.
Die Sanitärausstattung in Bad und WC ist als veraltet und teilweise devastiert zu bezeichnen, die Funktionsfähigkeit der Sanitärgeräte kann nicht beurteilt werden.
Die Böden in der Wohnung haben zumeist stärker abgenutzte Klebeparkettbeläge, teilweise sind Fliesenbeläge vorhanden.
Die Jalousien der Fenster erscheinen defekt, die Fenster waren zum Zeitpunkt der Befundaufnahme abgedeckt bzw verklebt und konnten daher nicht besichtigt werden; die gesamte Befundaufnahme konnte nur bei den dadurch bewirkten schlechten Lichtverhältnissen durchgeführt werden. Das Mehrfamilienhaus wurde aufgrund einer Baubewilligung vom 3.12.1996 errichtet.
Der Wohnung ist ein Kellerabteil zugeordnet, nach Information eines Wohnungsnachbarn soll es sich um das Kellerabteil 2 laut Parifizierungsplan mit einer Nutzfläche von 5,94 m² handeln; zudem verfügt die Wohnung über einen Balkon mit einer Nutzfläche von 6,25 m²; beim zugeordneten Pkw-Abstellplatz soll es sich laut Information eines Wohnungsnachbarn um den unmittelbar westlich des Wohnhauses gelegenen handeln.
Der Bau- und Erhaltungszustand des Hauses kann augenscheinlich als dem Baualter entsprechend und normal bezeichnet werden. Der Bau- und Erhaltungszustand im Wohnungsinneren ist als renovierungsbedürftig zu klassifizieren.
Das in der Wohnung befindliche Inventar ist augenscheinlich wertlos, die gesamte Wohnung ist mit diversem Unrat und Müll vollgeräumt, der zu entsorgen wäre.
Die monatliche Vorschreibung der Hausverwaltung für die Wohnung beträgt
€ 140,73. Davon beträgt die monatliche Heizkostenvorschreibung allerdings nur € 35,27, was p.a. € 423,24 entspricht, die Heizkosten für das Jahr 2015 haben aber € 997,24 betragen.
Der Stand der Reparaturrücklage beträgt zum Stichtag 20.6.2016 rund € 8.000,-.
Es sind derzeit keine vorzunehmenden Instandhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten oder sonstige bauliche Maßnahmen bekannt.
Der Verbotsberechtigte J. B. ist laut im Akt erliegender Sterbeurkunde des Magistrats Graz vom 10.2.2016 (Zahl 006168/2016) am 12.2.20103 verstorben
Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.
Das Gericht beabsichtigt, dem gegenständlichen Verfahren die gesetzlichen Versteigerungsbedingungen zu Grunde zu legen.

Grundstücksgröße: 1.033 m²

Objektgröße: 46,65 m²


Schätzwert: 65.600,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 6.560,00 EUR

Geringstes Gebot: 32.800,00 EUR


Sonstige Hinweise:Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt: EUR 6.560,- und ist ausschließlich in Form einer Sparurkunde zum Versteigerungstermin zu erlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert!
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Rechtsmittelbelehrung zum Beschluss
Rekurs Sie können diesen Beschluss mit Rekurs bekämpfen. Der Rekurs hat keine aufschiebende Wirkung; der Beschluss kann daher auch dann, wenn gegen ihn Rekurs erhoben wird, vollstreckt werden. Richtet sich der Rekurs gegen die Entscheidung über die Kosten, so ist er nur zulässig, wenn der Betrag, dessen Zuspruch oder Aberkennung beantragt wird, 50 EUR übersteigt.
Frist Der Rekurs ist binnen 14 Tagen nach Zustellung dieses Beschlusses bei dem Gericht einzubringen, das den Beschluss gefasst hat; erheben Sie jedoch einen Rekurs gegen einen Endbeschluss im Besitzstörungsverfahren, so beträgt die Frist vier Wochen.
Form Der Rekurs ist schriftlich einzubringen; er muss von einer Rechtsanwältin/einem Rechtsanwalt unterschrieben sein. Wenn Sie einen Beschluss über die Verfahrenshilfe bekämpfen wollen, müssen Sie nicht durch eine Rechtsanwältin/einen Rechtsanwalt vertreten sein. Sie können den Rekurs in diesem Fall schriftlich einbringen oder mündlich zu Protokoll erklären. Das gleiche gilt, wenn Sie als Zeugin/Zeuge oder Sachverständige/Sachverständiger einen Beschluss bekämpfen wollen.
Zur Nachricht:
Die Versteigerungsbedingungen, die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden. Bei dem umstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich.
Eine Kurzfassung und die Langfassung des Schätzgutachtens sind aus der Ediktsdatei (Abfragemöglichkeit unter: www.edikte.justiz.gv.at oder bei Gericht) zu ersehen.
Der Verpflichtete hat dem Gericht nicht mitgeteilt, dass er auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 verzichtet.
Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger:
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch der Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigens diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mit­zu­bieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Ge­schen­ke oder andere Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Der Richter kann über eine Person, die während des Verstei­gerungs­verfahrens derartige Vereinbarungen schließt oder zu schließen versucht, eine Ordnungsstrafe bis zu 10 000 Euro verhängen. Der Richter kann eine Person vom Bieten ausschließen, die vor oder während des Versteigerungstermins derartige Vereinbarungen schließt oder zu schließen versucht.

Gericht:BG Graz-West
Aktenzeichen:641 311 E 7/16g
wegen:Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Letzte Änderung:09.12.2016
Versteigerungstermin:am 19.1.2017 um 10:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Graz-West, Grieskai 88, 8020 Graz, Saal D/Parterre
Telefonkontakt:0316/8074-6117

Grundbuch:63223 Gratwein
EZ:1037
Grundstücksnr.:474/4
BLNr:5 (54/357 Anteile verbunden mit WE an W top D)
Liegenschaftsadresse:Judendorfer Gasse 1
PLZ/Ort:8112 Gratwein


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