Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich

Wien Kempelengasse Wohnung

Die Wohnanlage besteht aus einem Straßen- und einem Hoftrakt (Haus 2) Die Gebäude bestehen jeweils aus Keller, Erdgeschoss, 6 Obergeschossen und einem zurückversetzten Terrassengeschoss.
Die Wohnung ist hofseitig im 2.Stock (mit Lift) gelegen und ist wie folgt angeordnet.
Die beiden Zimmer sind hofseitig nach Osten hin ausgerichtet. Die Kochnische, das Bad, das WC und der Vorraum sind ohne Fenster in der Wohnungsmitte angeordnet.
Bei der Befundaufnahme wurden augenscheinlich folgende Abweichungen zum bewilligten Bestandsplan (Baukonsens) festgestellt.
• Im Zimmer 2 wurde im hinteren Bereich mit einer Trennwand in Leichtbauweise ein kleiner Abstellraum geschaffen. Dieser ist durch die vorhandene Türe vom Vorraum aus begehbar.
• Das Zimmer 2 ist durch einen neu geschaffenen Türdurchbruch vom Zimmer 1 aus begehbar.
• Die planmäßig zum Wohnzimmer hin offene Kochnische wurde durch eine Trennwand in Leichtbauweise mit einer kreisförmigen Belichtungsöffnung abgetrennt.
• Der Zugang zur Kochnische erfolgt nun durch einen neu geschaffenen Mauerdurchbruch vom Vorzimmer aus.
Die monatlichen Vorschreibungen betragen inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer EUR 203,97

Objektgröße: 51,93 m²


Schätzwert: 74.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 7.400,00 EUR

Geringstes Gebot: 37.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:Die gegenständliche Eigentumswohnung W 5, Haus 2 wurde vom Eigentümer Herr K. mit einem sogenannten „Mietkaufvertrag“ an A.  (Vertrag vom 28.04.2010) vergeben. Dieser Vertrag wurde bis zum Bewertungsstichtag nicht verbüchert.
Herr K. wurde von Frau A  auf Zuhaltung zum Vertrag bereits geklagt. Laut Urteil des LG-Korneuburg vom 06.05.2013 wurde der Verkäufer K. verpflichtet, gegen Bezahlung des offenen Restkaufpreises in Höhe von EUR 25.600,– eine grundbuchsfähige Löschungserklärung für das eingetragenen Pfandrecht zu Gunsten der Raika-Wolkersdorf auszufolgen und eine grundbuchsfähige Aufsandungserklärung abzugeben.
Aufgrund des am 17.11.2015 eröffneten Schuldenregulierungsverfahren gegen K. war diesem eine Lastenfreistellung des Kaufobjektes nicht möglich. Obiger „Mietkaufvertrag“ wurde somit von der Verkäuferseite bis zum Bewertungsstichtag nicht erfüllt.
Obiger „Mietkaufvertrag“ wurde dem SV von Frau A. gezeigt und bei der Befundaufnahme abfotografiert.
Eine Einsichtnahme in das bei Gericht aufliegende Gutachten mit allen relevanten Beilagen wird empfohlen.

Gericht:BG Favoriten
Aktenzeichen:011 13 E 69/15d
wegen:Zwangsversteigerung eines Liegenschaftsanteils
Letzte Änderung:08.08.2017
Versteigerungstermin:am 20.09.2017 um 11:30 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Favoriten, 3.Stock, Saal VII
Telefonkontakt:01/60148 DW 307620
Ort und Zeit der Einsichtnahme:Mo bis Fr. 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr
2.Stock, Zimmer 226 mit einem gültigen Lichtbildausweis
Sonstiges:Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
1. die sich aus dem Wohnungseigentum ergebenden Beschränkungen (§ 11 Abs 3 WEG),
2. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen der Wohnungseigentümergemeinschaft oder eines Miteigentümers soweit diese dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 27 Abs 3 WEG),
3. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen eines Mieters soweit diese dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 42a MRG),
4. die unter CLNR 1 einverleibte Reallast zur Übergabe gem Pkt 2 Dekret 1892-03-05 und Herstellung des richtigen Niveaus für Gemeinde Wien.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt EUR 7.400,-. Als Vadium kommen nur Sparurkunden in Betracht.
Hingewiesen wird darauf, dass mit einer Forderungsanmeldung auch eine Bankverbindung samt Kontonummer für allfällige Zuweisungen aus dem Meistbot bekannt zu geben ist.
Bei dieser Versteigerung wird nicht von den gesetzlichen Versteigerungsbedingungen abgewichen.
Die verpflichtete Partei hat nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet.
Zum Bieten werden gemäß dem Wiener Ausländergrunderwerbsgesetz 1998, LGBl. 11/1998 idF 33/2013, nur Personen zugelassen, die insbesondere durch einen Staatsbürgerschaftsnachweis, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften mit dem satzungsgemäßen Sitz im Inland durch eine Erklärung im Sinne des § 5 Abs 3 dieses Gesetzes, nachweisen, dass sie nicht Ausländer nach § 2 dieses Gesetzes bzw. mit Inländern gleichgestellt sind oder die im § 1 Abs 2 dieses Gesetzes erwähnte Genehmigung oder Negativbestätigung vorlegen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden.
Bei dem vorstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind in der Ediktsdatei zu ersehen.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigens diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung bei Superädifikaten
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche binnen 14 Tagen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Grundbuch:01101 01101
EZ:2399
Grundstücksnr.:1424/10
1424/21
BLNr:91
Liegenschaftsadresse:Kempelengasse 12
PLZ/Ort:1100 Wien


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