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Wien Favoriten

Mehrgeschossiges Wohnhaus ursprünglich aus 1911 (Keller, Erdgeschoss, 4 Stockwerke und Dachboden) in Massivbauweise.
Die Wohnung W 10 ist im 1. Stock (ohne Lift) gelegen und straßenseitig nach Norden zur Klausenburger Straße (Ecke Favoritenstraße) hin ausgerichtet.
Vom Vorraum (im Plan als Küche bezeichnet) aus gelangt man in das WC, ein nachträglich eingebautes Bad sowie in das Wohnzimmer. Vom Wohnzimmer mit integriertem Küchenbereich aus gelangt man in das zweite Zimmer.
Die beiden Zimmer sind straßenseitig gelegen und jeweils mit zwei Fenstern ausgestattet. Der Vorraum, das Bad und das WC sind ohne Fenster im Inneren der Wohnung gelegen.
Mit Einreichplan und Bescheid vom 15.06.2005 wurde das Gang-WC in die Wohnung 10 einbezogen.
Bei der Befundaufnahme wurden vom SV folgende Abweichungen vom bewilligten Einreichplan festgestellt:
•Ein Teil der planmäßigen Trennwand zwischen den beiden Zimmern wurde entfernt und so ein Küchenbereich in das Wohnzimmer integriert.
•Eine neue Trennwand in Leichtbauweise wurde im zweiten Zimmer errichtet um den Küchenbereich abzutrennen.
•Die ehemalige Küche wurde zu einem Vorraum umfunktioniert und dort durch die Errichtung von Trennwänden ein Bad eingebaut.
Für alle diese Umbauarbeiten gab es am Bewertungsstichtag im Bauakt der MA 37/10 weder ein Ansuchen um entsprechende Bewilligung noch einen Einreichplan.
Diese Tatsache, sowie die fehlenden Informationen über die ausführenden Firmen (Haftungs- und Gewährleistungsansprüche) ist in der Bewertung mit einem entsprechenden Preisabschlag für die Beschaffung einer nachträglichen Bewilligung berücksichtigt.
Die Wohnung befand sich am Bewertungsstichtag in einem ordentlichen und gepflegten Zustand.
Die Beheizung der Wohnung sowie die Warmwasseraufbereitung erfolgen mittels einer Gaskombitherme im Bad.
Die monatlichen Vorschreibungen betragen inklusive gesetzlicher USt € 158,07.
Weitere Details siehe Langgutachten.

Grundstücksgröße:493 m²

Objektgröße:52,33 m²


Schätzwert:114.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs:kein Zubehör

Vadium:11.400,00 EUR

Geringstes Gebot:85.500,00 EUR

Gericht: BG Favoriten
Aktenzeichen: 011 13 E 58/14k
wegen: Zwangsversteigerung eines Liegenschaftsanteils
Letzte Änderung: 16.01.2017
Versteigerungstermin: am 06.03.2017 um 10:00 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Favoriten, 3. Stock, Saal VII
Telefonkontakt: 01/60148 DW 307620
Ort und Zeit der Einsichtnahme: Mo. bis. Fr. 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr
2.Stock, Zimmer 226
mit einem gültigen Lichtbildausweis
Sonstiges: Ohne Anrechnung aus dem Meistbot sind zu übernehmen:
1. die sich aus dem Wohnungseigentum ergebenden Beschränkungen (§ 11 Abs 3 WEG),
2. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen der Wohnungseigentümergemeinschaft oder eines Miteigentümers soweit diese dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 27 Abs 3 WEG),
3. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden Forderungen eines Mieters soweit diese dem gesetzlichen Vorzugspfandrecht unterliegen (§ 42a MRG),
4. die in der Verteilungsmasse nicht Deckung findenden pfandrechtlich sichergestellten Forderungen aus Darlehen des Wohnhaus-Wiederaufbaufonds (§ 19 Abs 5 WWG).
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Das Vadium beträgt EUR 11.400,-. Als Vadium kommen nur Sparurkunden in Betracht.
Hingewiesen wird darauf, dass mit einer Forderungsanmeldung auch eine Bankverbindung samt Kontonummer für allfällige Zuweisungen aus dem Meistbot bekannt zu geben ist.
Bei dieser Versteigerung wird gemäß § 146 Abs 1 EO idF EO-Nov 2000 insofern von den gesetzlichen Versteigerungsbedingungen abgewichen, dass das geringste Gebot mit Beschluss vom 6. Dezember 2016 gemäß § 146 Abs 1 Z 5 EO mit EUR 85.500,- (75% des Schätzwerts) festgesetzt wurde.
Die verpflichtete Partei hat nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet.
Zum Bieten werden gemäß dem Wiener Ausländergrunderwerbsgesetz 1998, LGBl. 11/1998 idF 33/2013, nur Personen zugelassen, die insbesondere durch einen Staatsbürgerschaftsnachweis, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften mit dem satzungsgemäßen Sitz im Inland durch eine Erklärung im Sinne des § 5 Abs 3 dieses Gesetzes, nachweisen, dass sie nicht Ausländer nach § 2 dieses Gesetzes bzw. mit Inländern gleichgestellt sind oder die im § 1 Abs 2 dieses Gesetzes erwähnte Genehmigung oder Negativbestätigung vorlegen.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger, zu deren Gunsten eine Höchstbetragshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich der Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die in der folgenden Nachricht enthaltenen Aufforderungen.
Zur Nachricht
Die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können von den Kauflustigen in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der für den Parteienverkehr bestimmten Zeit eingesehen werden.
Bei dem vorstehend bezeichneten Exekutionsgericht sind Ablichtungen des gesamten Schätzungsgutachtens gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind in der Ediktsdatei zu ersehen.
Allgemeine Aufforderung
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Allgemeine Aufforderung an die Pfandgläubiger
Diejenigen Gläubiger, für die auf dieser Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die öffentlichen Organe bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben, die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird.
Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Tagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher und der Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigens diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung bei Superädifikaten
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche binnen 14 Tagen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Grundbuch: 01101 Favoriten
EZ: 2948
Grundstücksnr.: 934/108
BLNr: 19
Liegenschaftsadresse: Favoritenstraße 172
PLZ/Ort: 1100 Wien


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