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Voitsberg

Die Liegenschaft befindet sich etwa 12 km südöstlich von Voitsberg im Bereich einer kleinen Siedlung östlich der L314-Schilcherweinstraße. Lt. Flächenwidmungsplan der Gemeinde Ligist sind die Grundstücke .254, 6536/1 und 6156/2 als „Aufschließungsgebiet“ ausgewiesen. Die Grundstücke 6514/1, 6524/2 und 6515 liegen zur Gänze im Freiland.
Die Liegenschaft weist folgende Ver-u. Entsorgungsanschlüsse auf:
Abwasser: Vollbiologische Kleinkläranlage
Private Wasserversorgung (die Quelle befindet sich lt. Verpflichteten auf dem Fremdgrundstück 6727). Das Wasserbezugsrecht ist nicht bücherlich abgesichert – eine mündliche Vereinbarung besteht jedoch lt. Verpflichteten seit Jahrzehnten. Inwieweit diese Vereinbarung auch für etwaige Rechtsnachfolger Gültigkeit hat, konnte vom Sachverständigen nicht beurteilt werden.
Stromanschluss Stadtwerke Voitsberg:
Dazu wird festgestellt, dass das neue Wohnhaus noch keinen fixen Stromanschluss hat. Die Stromversorgung erfolgt über ein Provisorium (Kabel) vom Zählerkasten des alten Wohnhauses aus. Ein Fixanschluss wird durch das EVU erst hergestellt, wenn die Installationsarbeiten im Neubau abgeschlossen sind und ein entsprechendes Attest eines befugten Elektrounternehmens vorgelegt wird.
Die zur Liegenschaft gehörenden Grundstücke bilden einen arrondierten Komplex, der in seiner Gesamtheit eine unregelmäßige Form aufweist und sich von Norden nach Süden erstreckt. Die Gebäude sind im nördlichen Teil der Liegenschaft situiert. Die Flächen sind überwiegend nach O bis S exponiert und weisen durchwegs Hangneigungen zwischen 12 und 34 Grad auf.
Gebäude: Auf der Liegenschaft befinden sich ein Altbau und ein Neubau eines Wohnhauses.
Das alte Gebäude  wird hauptsächlich zur Lagerung diverser Gegenstände genutzt. Der Bauzustand des Objektes ist teilweise derart desolat, dass an eine ständige Wohnnutzung nicht zu denken ist. U.a. ist der ostseitige Balkon z.T. so stark durchmorscht, dass er nicht mehr begehbar ist. Es liegt kein Bauakt auf. In der Baubeschreibung im Einheitswertakt des FA Voitsberg, ist das Baujahr des gegenständlichen Objektes mit 1850 angegeben. Benützungsbewilligung: nicht vorhanden. Bruttogeschossflächen (Naturmaße): Keller: rd. 87 m², Erdgeschoss: rd. 90 m², Balkon: rd. 6 m². Räumlichkeiten und Ausstattung siehe Seite 671 des Langgutachtens.
Das Gebäude hat das Ende seiner wirtschaftlichen und technischen Nutzungsdauer erreicht und kann als „abbruchreif“ bezeichnet werden. Bauzustand: Sehr schlecht – abbruchreif Zustandsnote: 4,5
Der nicht zur Gänze fertiggestellte Neubau wird von der Familie der Verpflichteten bewohnt.
Neubau (noch ohne Hausnummer): Baubewilligung: 13.01.2003, Zl. 432/2002. Bezüglich des Dachgeschossausbaues liegt keine Baubewilligung vor! Benützungsbewilligung: liegt nicht vor.
Zentralheizung: Etagenheizung von der Küche aus – Festbrennstofffeuerung, Fußbodenheizung; Warmwasserbereitung: 8 m² Solarpaneele.
Allgemeiner Bauzustand: Zustandsnote 2,5; Bauausstattung: mittel
Bruttogeschossflächen: Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss je 155,3 m².
Das Dachgeschoss ist noch nicht fertig ausgebaut, die Außenfassade ist unverputzt. Folgende Fertigstellungsarbeiten sind noch durchzuführen: Außenputz, Traufenpflasterungen, EG: Das geplante Bad ist noch herzustellen OG: Elektrobereich – Schalter u. Steckdosen sind z.T. zu montieren DG: Boden, Wände, Dachschrägen u. Decken sind z.T. noch fertigzustellen, ebenso sind Elektro – und Wasserinstallationen herzustellen.
Räumlichkeiten und Ausstattung siehe Seite 7 des Langgutachtens und Fotos!
Ein Energieausweis gem. Energieausweis-Vorlage- Gesetz (EAVG) 2006 wurde von den Verpflichteten nicht vorgelegt. Bei der Bewertung wird daher vom Standard der Gesamtenergieeffizienz des Errichtungszeitpunktes des gegenständlichen Wohnhauses ausgegangen.
Die lt. FläWPl im Freiland gelegenen Flächen sind durchwegs eingezäunt und werden als Schafweiden extensiv landwirtschaftlich genutzt. Punktuell gibt es auf diesen Grundstücken einige mit Laubgehölzen bestockte Teilflächen. Aufgrund der Steilheit der Flächen ist die Schafhaltung als pflegliche Maßnahme zu sehen, die eine Verwilderung dieser Grundstücke verhindern soll. Zwei Schafställe, die in Holzbauweise errichtet wurden, bieten den Tieren einen entsprechenden Unterstand.
An der östlichen Liegenschaftsgrenze wurde vom Nachbarn eine Thujenhecke ausgepflanzt. Ob diese Hecke genau auf der Grundgrenze steht, konnte aufgrund des Fehlens von Grenzmarken nicht festgestellt werden. Aufgefallen ist, dass die Grenze lt. Kataster eine gerade Linie bildet, in der Natur jedoch die Thujenhecke von dieser Geraden z.T. sehr stark abweicht. Bezüglich der nördlichen, östlichen und südlichen Abgrenzung ist festzuhalten, dass lt. Verpflichteten die errichteten Zäune die Grundstücksgrenzen bilden. Es wird jedoch festgehalten, dass keine Vermarkungen gefunden wurden.

Grundstücksgröße:

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs:

 


Sonstige Hinweise:
Das alte Wohnhaus wird aufgrund des gegeben Bauzustandes und des Baualters nicht bewertet.
Bezüglich des Neubaues wird darauf hingewiesen, dass noch entsprechende Fertigstellungsarbeiten wie z.B. Außenputz, Dachgeschossausbau usw. durchzuführen sind

Gericht:
BG Voitsberg

wegen:
Zwangsversteigerung einer Liegenschaft


 

PLZ/Ort:
8563 Ligist


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