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Stadtzentrum von Liezen

Die Bewertungsliegenschaft befindet sich im südlichen Stadtzentrum von Liezen, direkt an der Landesstraße. Im Süden grenzt der Bahndamm der ÖBB Hochleistungsstrecke Selzthal-Bischofshofen direkt an, im Westen schließen schrebergartenartig strukturierte Kleingartenflächen unmittelbar an das Bewertungsgrundstück an. Die Ostgrenze wird im Wesentlichen von der vorbeiführenden Döllacherstraße bestimmt, wobei der südöstliche Grundstückszipfel durch einen schmalen Gerinnestreifen, welcher sich im Besitz der Stadtgemeinde Liezen befindet, eingefasst ist.
Grundstücksbeschaffenheit und Grundstücksnutzung:
Die beiden längegestreckten riemenartigen Grundstücksflächen sind annähernd eben und bis auf die dort befindlichen Garagen unbebaut. Diese Wellblechgaragen sind noch Restbestände einer seinerzeitigen größeren Garagenanlage, damals mit ca. 60 verpachteten Einzelgaragenobjekten. Am Befundstichtag konnten noch acht Wellblechgaragen in unterschiedlichen Bauzuständen sowie die nach dem Abbruch verbliebenen betonierten Stellflächen der ehemaligen Garagen festgestellt werden. Die restlichen Grundflächen bestehen aus den ehemals geschotterten Fahrstreifen und sonstigen Grünflächen mit vereinzelten busch- und baumartigen Bewuchs. Zum nordseitig angrenzenden Straßenkörper der B  besteht ein vertieft ausgebildeter Straßengraben, an dem sich straßenbegleitend solitär stehende Laubbäume und sonstiges Buschwerk befinden.
Da die entlang der Südgrenze vorbeiführende Bahntrasse ca. tiefer als das Niveau der Bewertungsflächen liegt, ergibt sich hier eine grenznahe Böschung mit anschließendem Wassergraben. Es kann angenommen werden, dass große Teile der beiden Bewertungsgrundstücke seinerzeit auf das derzeitige Niveau angeschüttet wurden.
Die Grundstücke haben, sofern erkennbar, keinen Wasser-, Strom- oder Kanalanschluss.
Laut gültigem Flächenwidmungsplan liegen die beiden Grundstücke der Bewertungsliegenschaft im Industriegebiet J1 mit einer zulässigen Dichte von 0,2-0,5 und der Zusatzausweisung Sanierungsgebiet Lärm.
Wegen der äußerst geringen Grundstückstiefe ergibt sich rechnerisch nur eine eingeschränkt baulich verwertbare anrechenbare Grundstückstiefe. Die Situationsgebundenheit führt dazu, dass schon kleine Bebauungen in den Beschränkungs- bzw. Bauverbotsbereich fallen und wahrscheinlich nur unter entsprechenden Auflagen bewilligbar sind. Das Maß der baulichen Nutzung und Verwertung dieser Grundstücke muss sich daher nach den Beschränkungsvorgaben ausrichten. Dieser Umstand ist bei der Bewertung zu berücksichtigen.
Bebauung:

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