Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich

Haus beim Schneeberg

Dieses Grundstück .166/1 mit dem geteilten Grundstück 166/2 samt dem darauf befindlichen Gebäude liegt am Ortsrand von Grünbach, auf einer Anhöhe gelegen, in einer Ruhezone befindlich, mit relativ schönem Fernblick. Die Lage des Grundstückes ist leicht zur Straße hin geneigt, die Figuration ist rechteckig. Das Grundstück ist relativ klein und ist dieses Grundstück mit den umliegenden Grundstücken überwiegend mit Einfamilienhäusern bebaut.
Infrastruktur:
Infrastrukturelle Gegebenheiten sind in Grünbach vorhanden, aufgrund der Randlage fußläufig nur schwer erreichbar. Die größeren infrastrukturellen Gegebenheiten befinden sich in Neunkirchen bzw. Wiener Neustadt, jedoch sind diese Orte/Städte ohne private Fahrzeuge nur schwer erreichbar.
Nutzung:
Das Gebäude war zum Zeitpunkt der Befundaufnahme vermietet.
Gebäudebeschreibung:
Wohngebäude:
Das genaue Baujahr dieser zusammengebauten Objekte 8 und 8a ist exakt nicht bekannt und liegen diesbezüglich weder Pläne noch Bescheide vor. Laut Erhebungen bei der Gemeinde wurden diese Objekte von 1919 bis 1944 vom damaligen Steinkohlenbergbaubetrieb errichtet. Ende 1987 wurde durch eine Grundteilung der Liegenschaft das Gesamtobjekt in ein Wohnhaus Kirschenallee 8 und Kirschenallee 8a geteilt, welche Teilung auch zum Zeitpunkt der Befundaufnahme besteht und wird diesbezüglich auf die beigeschaffte Vermessungsurkunde von DI Gailinger aus dem Jahr 1988 verwiesen. Wie dem Bescheid von 1988 zu entnehmen, wurde eine Ölfeuerungsanlage eingebaut und erfolgte 1989 die baubehördliche Bewilligung für den Zubau und Dachgeschossausbau. Für all diese Einbauten und Ausbauten bestehen ausschließlich Baubewilligungen, jedoch keine Benützungsbewilligungen. Dieses in zwei Bereiche geteilte Haus hat rechteckige, langgestreckte Figuration und ist in Massivbauweise hergestellt und dreigeschossig ausgeführt, bestehend aus Keller-, Erd- und Dachgeschoss.
Der Keller, nicht über die gesamte Grundrissgröße des Erdgeschosses vorhanden, hat 2 Lagerräume, Vorraum, Öltankraum und Heizraum.
Im Erdgeschoss vorhanden Wohnküche, Vorraum, Wohnzimmer und Badezimmer.
Im Dachgeschoss befinden sich 3 Zimmer und Waschraum/Bad.
Die Aufschließung und Erreichung von Grundstück und Gebäude erfolgt von der Kirschenallee aus, sodass Zugang und Zufahrt von dieser Straße aus gegeben sind. Der Eingang in das Wohnhaus erfolgt über eine Vorlegstufe. Die Geschosse sind über eine eingebaute Stiege miteinander verbunden.
Biotop, Terrasse mit Überdachung, Abstellraum und Erdkeller:
Festgehalten wird, dass Biotop, Terrasse mit Überdachung und Abstellraum keinen Verkehrswert – Marktwert besitzen. Das gleiche betrifft auch den Erdkeller. Noch dazu muss festgehalten werden, dass sich dieser Erdkeller nicht am Grundstück des Verpflichteten befindet, sondern am anschließenden Grundstück 165/2.
Außenanlagen und Einfriedungen:
Der Eingang in das Haus erfolgt über eine geflieste Stiege, welche beschädigt ist, mit einer Brüstungsmauer, ohne Geländer. Der Zugang zum Haus ist in Verbundsteinen ausgelegt, die Vorgartenfläche ist begrünt. An der linken Seite besteht eine Natursteinmauer mit Metallzaun, an der rechten Seite ausschließlich ein Metallzaun zum Nachbargrundstück. In welchem Eigentum diese Zäune stehen, konnte nicht eruiert werden. Straßenseitig hergestellt ist ein Sockel- und Pfeilermauerwerk aus Natursteinen mit Niro-Zaun und Niro-Eingangstürl. Ersichtlich ist im Bereich der Zugangsfläche zur Stiege der Kanalanschlussschacht.

Grundstücksgröße: 263 m²

Objektgröße: 59,37 m²


Schätzwert: 84.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 0,00 EUR

Vadium: 42.000,00 EUR

Geringstes Gebot: 59.000,00 EUR

Gericht:BG Neunkirchen
Aktenzeichen:233 9 E 36/17b
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:12.01.2018
Versteigerungstermin:am 22.02.2018 um 10:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht 2620 Neunkirchen, Wiener Str. 23, VHS 1, Zi. 107, 1. Stock
Telefonkontakt:02635-62031-141
Besichtigungszeit:2733 Grünbach/Schn., Kirschenallee 8
16.02.2018, 15-17 Uhr
Sonstiges:Für 16.2.2018, 15:00 – 17:00 Uhr, wird die Besichtigungszeit für die zu versteigernde Liegenschaft festgesetzt und der verpflichteten Partei aufgetragen, den Kauflustigen ungehinderten Zutritt zu gewähren.
Wird die Besichtigung zu Unrecht verweigert, kann sie mit Beiziehung des Gerichtsvollziehers erzwungen werden; darüber hinaus entstehenden gegebenenfalls Schadenersatzansprüche.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen: –
Zum Stichtag der Schätzung lasteten weiters mit dinglicher Wirkung versehene öffentliche Abgaben von € 4.945,53 auf der zu versteigernden Liegenschaft.
Rechte, welche diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigenfalls sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Die auf die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle und das Schätzungsgutachten können von den Interessenten in der oben aus der Geschäftszahl ersichtlichen Gerichtsabteilung während der Geschäftsstunden beim Bezirksgericht Neunkirchen eingesehen werden. Ablichtungen des gesamten Schätzgutachtens sind gegen Kostenersatz erhältlich. Das Vadium ist in Form von Sparurkunden zu erlegen (§ 147 EO).
Diejenigen Gläubiger, für die auf die Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin bekannt zu geben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung aller dieser öffentlichen Abgaben , die auf der oben bezeichneten Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellt sind, die Erklärung abzugeben, ob der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners zugestimmt wird. Wird keine Erklärung abgegeben, wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld in Anrechnung auf das Meistbot durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, die noch nicht pfandrechtlich sichergestellt sind, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigens diese Ansprüche erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.

Grundbuch:23307 Grünbach am Schneeberg
EZ:498
Grundstücksnr.:.166/1
BLNr:5
Liegenschaftsadresse:Kirschenallee 8a
PLZ/Ort:2733 Grünbach am Schneeberg


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