Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich

Rohbau in der Donnersbachtal

Gegenstand der Bewertung ist der 1/1 Anteil an der Liegenschaft EZ 190 mit dem Grundstück Nr. 80/8 im Ausmaß von 1199 m² und der Liegenschaftsadresse:
Erlsberg 118, 8953 Irdning-Donnersbachtal
Bewertungsstichtag:
Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 25.10.2017
Lage und Erschließung:
Das Bewertungsgrundstück befindet sich in der sog. „Rüschersiedlung“ am Fuße des Erlsberges im Ortsteil Donnersbach der Marktgemeinde Irdning-Donnersbachtal, in erhöhter sonniger Lage über der dieses Tal erschließenden Glattjoch Straße.
Zum Zentrum des Ortsteils Donnersbach sind es ca. 2 km, nach Irdning ca. 5 km.
Die Erschließung erfolgt abzweigend von der Landesstraße B75 Glattjoch Straße über den öffentlichen Rüschersiedlungsweg auf Grstk. Nr. 83/2.
Ob das Bewertungsobjekt den behördlichen Vorschriften entsprechend an den öffentlichen Kanal angeschlossen ist, konnte nicht abschließend geklärt werden, zumindest ein prov. Anschluss besteht.
Ein Anschluss an das Stromversorgungsnetz der Energie Steiermark und ein Wasseranschluss an die kommunale Versorgungsanlage bestehen. Ob alle dafür anfallenden Gebühren beglichen sind, wurde nicht erhoben. Eine öffentliche
Bußhaltestelle ist in ca. 1 km Entfernung vorhanden

Grundstücksbeschaffenheit u. Grundstücksnutzung:

Die Bewertungsliegenschaft ist eine rechteckige, nach Südwesten annähernd 10 m abfallende Hangparzelle, die durch die Baumaßnahme im Wohnhausbereich einen Geländeeinschnitt und im vorgelagerten Zufahrtsbereich eine Aufschüttung aufweist. Die Anschüttungen im südwestlichen Randbereich befindet sich im Rohzustand-allfällige zus. Stützmaßnahmen könnten noch erforderlich werden.

Flächenwidmung:

Lt. Flächenwidmungsplan der Marktgemeinde Irdning-Donnersbachtal befindet sich das Grundstück im Allgemeinen Wohngebiet, Dichte zulässig 0,2 – 0,5. Der nordöstliche Grundstücksbereich ist von der Gelben Gefahrenzone des Gasselbaches betroffen. Eine entsprechende Stellungnahme mit Bauauflagen der zuständigen Wildbachbörde ist in der Baubewilligung angeführt. Die dadurch erforderlichen Baumaßnahmen sind aufgrund des unfertigen Bauzustandes noch nicht zur Gänze ausgeführt.

Baubehörde:

Für das Wohnhaus ist eine Baubewilligung aus dem Jahre 2015 vorhanden.
Aufgrund des unfertigen Bauzustandes sind viele der behördlichen Auflagen noch nicht umfassend umgesetzt.

Grundstücksabtretung für öffentlichen Fußweg:

Im Baubewilligungsbescheid auf Seite 4 Pkt. „Feststellungen und weitere Auflagen der Baubehörde und des bautechnischen Sachverständigen“ und auch im Auflagepunkt 6 Seite 6 des Baubescheides ist angeführt, dass zugunsten eines siedlungsinternen Gehrechtes an einem Gehweg beim gegenständlichen Grundstück an der Ostseite, also entlang der gemeinsamen Grundstücksgrenze zum Nachbargrundstück Nr. 80/7, eine Grundstücksabtrennung für einen derartigen Gehweg noch zu erfolgen hat. Diese Wegfläche ist entlang dieser Grenze auf dem Bewertungsgrundstück mit einer Breite von 1,20 m lt. Angabe der Gemeinde abzutreten.*)
In dieser Bewertung ist dieser Grundstücksstreifen von ca. 23 m² nicht mehr wertmäßig berücksichtigt.
Jedem potentiellen Interessenten wird dringend empfohlen, sich hinsichtlich der behördlichen Auflagen und Gehwegabtretung mit dem Bauamt der Marktgemeinde Irdning Donnersbachtal in Verbindung zu setzen.
*) Diese baubehördliche Auflage der Grundstücksabtretung ist im Sinne der Exekutionsordnung als öffentlich-rechtliche-Last anzusehen und geht auf einen Ersteher von Rechts wegen über. Der Wert dieser Belastung ist in der Bodenwertermittlung angeführt und im Schätzwert berücksichtigt.

Grundbuch:

Im Grundbuch der EZ 190 sind keine bewertungsrelevanten Eintragungen vorhanden.
Bodenkontaminierung
Bundesland: Steiermark
Bezirk: Liezen
Gemeinde: Irdning-Donnersbachtal (61257) Katastralgemeinde: Erlsberg (67305) Grundstücksnummer: 80/8
Information: Dieses Grundstück ist nicht im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas verzeichnet.

Gebäudebeschreibung

Das in den Hang hineingebaute Wohnhaus hat ein Erdgeschoß und ein Dachgeschoß sowie ein aufgrund der Hangneigung geschoßhoch im Südwesten hervortretendes Kellergeschoß. In diesem Kellergeschoß befindet sich neben den allgemeinen Kellerräumen auch eine Doppelgarage.
Am Befundtag bestand die Baulichkeit als sog. „Edelrohbau“ mit:
Wänden, Decken, Dachstuhl
Kamin
Rohtreppe zwischen Kellergeschoß und Erdgeschoß
fertiggestelltes Dach
Detailbeschreibung vom vorhandenen Bauzustand:
im Gebäude
Kellergeschoß:
raumseitig verputzte Wände
Elektrorohinstallation mit eingezogenen Drähten und Hauptverteilerkasten ohne Einbauten
Sanitärrohinstallation
Heizestrich mit versetzten Heizungsverteilern pro Geschoß
Fenster ohne Außenfensterbänke
Wasseranschlüsse für Fußbodenheizung und Anschlüsse für eine Erdwärmeheizung vorhanden
Erdgeschoß:
raumseitig verputzte Wände
Holztramdecke zu Dachgeschoß, in Teilbereichen mit Gipskartonplatten verkleidet
Elektrorohinstallation mit eingezogenen Drähten
Sanitärrohinstallation
Heizestrich
Fenster mit Sprossenteilung und Außenrollos ohne Außenfensterbänke
Folienabdeckung bei Terrasse
Dachgeschoß:
Dachgeschoß raumseits nur über ein Holzleiterprovisorium erreichbar
Wände in Holzriegelbauweise und raumseitig teilweise mit Gipskartonplatten verkleidet
Tramlage zu Spitzboden ohne Dämmung
Dachschrägen in Trockenbauausführung mit Gipskartonplatten überwiegend verkleidet
Elektrorohinstallation mit eingezogenen Drähten
Sanitärrohinstallation
beheizte Sitznische im Bad im Rohzustand
Heizestrich mit Wandverteiler
Fenster mit Sprossenteilung und Außenrollos
Kamin nicht verputzt
Folienabdeckung bei Balkon
Fassade:
Rohbauzustand im EG und im sichtbaren KG Bereich
Dachgeschoß fertig mit Holz verkleidet
Fensterbänke fehlen
Dacheindeckung:
Eindeckung mit Dachziegel und Dachrinnen vorhanden
Dachabläufe nur prov. hergestellt
Außenanlagen:
geschotterter Zufahrtsbereich
Böschungen im Rohzustand
Dachwasserableitung samt Regenwassersinkkästen vorhanden, der weitere Verlauf der Wasserableitung ist nicht bekannt
Wohnhaus:
Nutzflächen:
UG: 95,72 m² incl. Garagenraum
EG: 69,86 m² Dachterrasse 35,16 m²
Dachgeschoß 75,69 m²
Raumaufteilung:
Erdgeschoß:
Windfang mit Flur, Wohnraum, Küche, Abstellraum, Büro, WC und
Hauswirtschaftsraum
Dachgeschoß:
Flur mit Stiegenaufgang, 3 Zimmer, davon 2 Zimmer mit Balkonzugang, 1 Bad,
1 WC
Kellergeschoß:
Garagenraum, Werkstätte, Kellerraum, Heizraum, Duschraum mit WC, Hauszugang mit Flur und Stiegenaufgang.
Der Werkstättenraum war am Befundtag versperrt und konnte nicht eingesehen werden.
Es wird ein dem Kellerausbau ähnlicher Ausbauzustand in diesem Gutachten angenommen.
Bauausführung:
Außen- und Innenwände: gebrannte Ziegel im EG u.DG
KG in Stahlbeton bzw. Betonblockmauerwerk
Decken: Stahlbetondecke über Kellergeschoß, Holztramdecke über
Erdgeschoß
Stiege: Betontreppe im Rohzustand in das Erdgeschoß
Dachstuhl/Dachdeckung: Satteldach mit Kreuzgiebel/Ziegeldeckung
Fußböden: Heizestriche vorhanden
Heizung / Warmwasser: vereinzelte Bodenleitungen vorhanden
Fehlende Fertigstellungsarbeiten:
keine Treppe ins DG, Treppe ins EG nur im Rohzustand
keine Innentüren, keine Eingangstüren, kein Garagentor
fehlender Innenausbau wie: Verfliesungen, Geländerungen, Malerarbeiten
keine Bodenbeläge, keine begehbaren Terrassenbeläge
keine Sanitär- oder Elektro- u. Heizungskomplettierung, nur Rohinstallationen vorhanden
keine Wärmepumpe zur Speisung der Fußbodenheizung
kein Außenputz im EG und UG
keine Schutzgeländer bei Stiegenhaus und Balkonen
keine fertiggestellte Außenanlagengestaltung
keine Außentreppe zur Hauseingangstüre
Von den Gesamtkosten eines üblichen Wohnhauses haben die nachfolgenden Gewerke folgende %-Anteile an den Gesamtbaukosten (Quelle: Kranewitter 7. Auflage)
Dachabfallrohre 0,5 %
Türen, Tore 6,0 %
Verfliesungen 3,5 %
Maler 2,0 %
Sanitär/Heizung/Elektro 9,0 %
Trockenausbau 1,0 % geringerer Ansatz, da schon Teilfl. vorhanden
Schlosserarbeiten 2,5 %
Außenputz 5,0 % geringerer Ansatz, da DG schon vorhanden
Böden 4,0 %
Stiegen 1,5 % geringerer Ansatz, da Rohtreppe ins EG schon da
Außenanlagen 3,0 %
Gesamt 38,0 %

Da gemäß Befund die oben angeführten Gewerke nicht oder nur teilweise
ausgeführt sind, ist der in der Bewertung angesetzte Herstellungswert mit einer Abminderung von -38 % rechenmethodisch zu korrigieren.
Baulicher Zustand u. Brauchbarkeit:
Das gegenständliche Wohnhaus ist ein Rohbau mit Teilausbaukomponenten wie z.B. Innenputz, Estrich, Fenster, Trockenbauflächen, Fassadenschalungen im DG und dgl.
Das Objekt hat zeitgemäße Raumzuschnitte und liegt in einer gut besonnten Hanglage.
Der Gutachter setzte bei der Beschreibung und Schätzung der Liegenschaft voraus, dass alle ihm übergebenen Unterlagen und die eingeholten Informationen, welche die Grundlage für die Erstellung des Gutachtens bilden, korrekt sind und erklärt, dass er für diese Information keine Haftung übernimmt.
Ebenso muss darauf hingewiesen werden, dass aufgrund der winterlichen Jahreszeit und des unbeheizten Objektzustandes allenfalls wasserbefüllte Installationen einen Schaden genommen haben.
In diesem Gutachten wird ein bauordnungsgemäßer und im Wesentlichen mängelfreier Bau- und Installationszustand angenommen. Sollte dies nicht zutreffen, ist die Wertaussage des Gutachtens, welches die Grundlage für das erlassene Versteigerungsedikt darstellt, zu überarbeiten.

Hinweis:

Am Befundtag waren im Gebäude lagernd:
Dämmaterialien in Form von Platten und Rollen,
orginalverpackte Küchengeräte wie z.B. E Herd, Küchenspüle, Mikrowelle usw.
Es handelt sich dabei um keine umfassende Aufstellung.Es handelt sich um ein im sog. “Edelrohbau” steckengebliebenes Einfamilienwohnhaus in einer Hanglage im Ortsteil Donnersbach der Marktgemeinde Irdning Donnersbachtal. Das in Ziegelbauweise ausgeführte Gebäude ist im Rohbau überwiegend fertig gestellt, ebenso sind Teilkomponenten des Ausbaues schon vorhanden.
Als Beheizung ist eine Fußbodenheizung geplant, die Fenster mit Sprossenteilung und Außenrollos sind ebenfalls schon versetzt. Die gesamte konstruktive DG Ausbildung ist in Holzbauweise ausgeführt und fast fertig verkleidet bzw. raumseitig mit Gipsbauplatten beplankt. Nähere Angaben dazu siehe Langgutachten. Das umgebende Gelände ist nur grob planiert.

Grundstücksgröße: 1.199 m²

Objektgröße: 145,00 m²


Schätzwert: 162.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 16.200,00 EUR

Geringstes Gebot: 81.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:

1. Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör:
2. Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Im Grundbuch der EZ 190 sind keine bewertungsrelevanten Eintragungen vorhanden.
Siehe jedoch bei „Bezeichnung der Liegenschaft“ unter Punkt: „Grundstücksabtretung für öffentlichen Fußweg:“ (Gehwegabtretung).
3. Bestandverhältnisse sind nicht bekannt.
4. Versteigerungsbedingungen:
Der Schätzwert der Liegenschaft GB 67305 Erlsberg EZ 190, 1/1-Anteil, B-LNr. 3, beträgt € 162.000,–. Das Vadium beträgt € 16.200,–. Das geringste Gebot beträgt die Hälfte des Schätzwertes und beläuft sich daher auf € 81.000,–.
Das Vadium kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.
5. Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden
Aufforderungen:

Allgemeine Aufforderung:

Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.

Aufforderung an Pfandgläubiger:

Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.

Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:

Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtig. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Gericht:BG Liezen
Aktenzeichen:671 14 E 24/17p
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:15.03.2018
Versteigerungstermin:am 24.04.2018 um 10:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Liezen, Saal E.14 (Erdgeschoss)
Telefonkontakt:03612/22455

Grundbuch:67305 Erlsberg
EZ:190
Grundstücksnr.:80/8
BLNr:3
Liegenschaftsadresse:Erlsberg 118
PLZ/Ort:8953  Irdning-Donnersbachtal


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