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Reihenhaus NÖ

Die bewertungsgegenständliche Liegenschaft liegt etwas südöstlich des Stadtkernes von Schrems (Waldviertel). Das Grundstück grenzt unmittelbar westlich an das öffentliche Gut an, von dem auch die Erschließung der Grundstücksfläche erfolgt. Das in den bewertungsgegenständlichen Liegenschaft inneliegende Grundstück weist eine unregelmäßige Grundrissform auf. Die Grundstücksfläche ist weitgehend eben und waagrecht. Auf dem Grundstück besteht zum Bewertungsstichtag eine Reihenhausanlage bestehend aus 4 Reihenhäusern sowie einem Garagengebäude. Die Reihenhausanlage und das Garagengebäude sind jeweils in Massivbauweise errichtet. Bauweise Reihenhaus: Fundamente: Streifenfundamente; Mauerwerk-KG: 20 cm Dichtbetonmauerwerk; Mauerwerk EG, OG: 25 cm Ziegelhohlblockmauerwerk; Fassaden: Vollwärmeschutzfassade verputzt, ostseitig mit einer Eternit-Verkleidung; Zwischenwände: 20 cm Ziegelhohlblockmauerwerk bzw. 10 cm Düwa-Wände; Decken: Fertigteildecken; Treppe KG/EG: Stahlbetonlaufplatte; Treppe EG/OG: Eisenkonstruktion mit Holzstufen; Dachkonstruktion: Satteldachstuhl; Dacheindeckung: Welleterniteindeckung. Bei dem bewertungsgegenständlichen Reihenhaus Nr. 33 handelt es sich um das östliche Außenhaus der Reihenhausanlage mit insgesamt 4 Reihenhäusern. Die Ausrichtung der Fenster erfolgt nach Norden und nach Süden. Dem bewertungsgegenständlichen Reihenhaus ist im Süden und Osten ein Eigengarten zugeordnet. Der Zugang zum bewertungsgegenständlichen Reihenhaus bzw. die Zufahrt zu der Garage erfolgt über die unmittelbar östlich angrenzende Straße. Das bewertungsgegenständliche Reihenhaus besteht aus Keller-, Erd- und Obergeschoß. Im Kellergeschoß befinden sich ein Vorraum und drei Kellerräume mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 62 m². Im Erdgeschoß befinden sich ein Windfang, eine Diele, ein Abstellraum, ein WC, ein Wohnraum, ein Essraum und eine Küche mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 54 m². Vom Wohnraum begehbar befindet sich noch eine Loggia mit einer Nutzfläche von ca. 6 m². Im Obergeschoß befinden sich ein Vorraum, ein Abstellraum, ein Bad, ein Schlafraum und zwei Kinderzimmer mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 54 m². Vom Schlafraum aus ist eine Loggia mit einer Nutzfläche von ca. 6 m² begehbar. Die Kellerräume, der PKW Einstellraum Nr. 33 und der Eigengarten (Nutzfläche 290 m²) sind laut Nutzwertfestsetzung dem Reihenhaus als Wohnungseigentumszubehör zugeordnet. Das Reihenhaus befindet sich zum Bewertungsstichtag in einem mäßigen Bau- und Erhaltungszustand. Die Räume verfügen jeweils über einen einfachen Ausstattungsstandard. Fenster KG: Metallrahmenfenster mit Netzverglasung; Fenster EG und OG: Holzfenster mit 2-Scheiben-Isolierverglasung; Terrassentüren: Holztür mit 2-Scheiben-Isolierverglasung; Hauseingangstür: Aluminiumtür mit 2-Scheiben-Isolierverglasung; Innentüren KG: Stahlumfassungszargen mit Stahlblechtürblättern; Innentüren EG und OG: Umfassungszargen mit Türblättern furniert; Heizung: Elektroheizung: Elektronachtspeicheröfen bzw. Elektropaneelheiz-körper; zusätzlich 1 Kaminofen für feste Brennstoffe; Warmwasseraufbereitung: Elektrowarmwasserspeicher. Das Garagengebäude befindet sich an der nordöstlichen Grundstücksgrenze des bewertungsgegenständlichen Grundstückes. Das Garagengebäude beinhaltet 4 getrennte PKW-Einstellplätze. Die nördlichste Garage ist dem bewertungsgegenständlichen Reihenhaus Nr. 33 zugeordnet und hat laut Nutzwertgutachten eine Nutzfläche von 15 m². Die Zufahrt erfolgt über die östlich angrenzende Straße. Bauweise Garagengebäude: Fundamente: Streifenfundamente; Mauerwerk: Ziegelmauerwerk; Fassaden: Mineralputz; Decke: Fertigteildecke; Dachkonstruktion: Flachdach; Isolierung: Bitumenbahnen; Tor: Trapezblechkipptor ohne elektrischen Antrieb. Der PKW-Einstellraum verfügt über einen sehr einfachen Ausstattungsstandard. Außenanlagen: Hauszugang: Betonholmtreppe mit Waschbetonplatten; Zugang Keller: einläufige Stahlbetontreppe mit beidseitiger Stützwand; Terrasse: mit Waschbetonplatten befestigt; Einfriedung Garten: teilweise Stützwand aus Betonhohlblöcken, Geländer Metallsteher mit Holzbeplankung; teilweise Betonsteinsockel mit Drahtgeflechtzaun und Naturhecke; Einfahrtstor Garten: ein 2-flügeliges Tor mit Metallrahmen und Holzplanken; nicht befestigte Flächen: Grünfläche (Wiese).

Grundstücksgröße: 1.835 m²

Objektgröße: 183,00 m²


Schätzwert: 75.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 7.500,00 EUR

Geringstes Gebot: .500,00 EUR


Sonstige Hinweise:Schätzwert ohne Aufrechterhaltung der unter CLNR 13 a intabulierten Belastung (Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens) gerundet € 75.000,–
Schätzwert mit Aufrechterhaltung der unter CLNR 13 a intabulierten Belastung (Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens) gerundet € 74.000,–.
Interessenten wird empfohlen, Einsicht in das Langgutachten zu nehmen.

Gericht: BG Gmünd in Niederösterreich
Aktenzeichen: 070 1 E 468/16t
wegen: Zwangsversteigerung von Wohnungseigentum
Letzte Änderung: 13.10.2016
Versteigerungstermin: am 23.11.2016 um 9:00 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Gmünd, Schremser Straße 9, 3950 Gmünd, Saal 2, 2. Stock
Telefonkontakt: 02852/52291-48
Sonstiges: Die sich auf die Liegenschaft beziehenden Urkunden, Schätzungsprotokolle usw. können beim Bezirksgericht Gmünd in Niederösterreich eingesehen werden. Ablichtungen des gesamten Schätzgutachtens sind gegen Kostenersatz erhältlich. Das Gutachten und eine Kurzfassung sind aus der Ediktsdatei zu ersehen.
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind vom Ersteher zu übernehmen:
Gebühren- und Abgabenrückstände aufgrund von Bescheiden mit dinglicher Wirkung, wie insbesondere aufgrund von Bescheiden nach NÖ Bauordnung 1996, NÖ Gemeindewasserleistungsgesetz 1978, NÖ Kanalgesetz 1977, NÖ Abfallwirtschaftsgesetz 1992, NÖ Seuchenvorsorgeabgabegesetz 2010, NÖ Gebrauchsabgabegesetz 1973, die mit einer Höhe von EUR 1.105,16 (Stadtgemeinde Schrems) und EUR 513,64 (Gemeindeverband für den Bezirk Gmünd) bekannt gegeben und im Schätzwert berücksichtigt wurden.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs 1 Z 9 lit a UStG 1994 abgegeben.
Das Vadium kann nur in Form von Sparurkunden erlegt werden, wobei ein Namenssparbuch empfohlen wird.
Ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Staatsbürgerschaftsnachweis sind zur Versteigerung mitzubringen. Vertreter eines Bieters haben die Vertretungsbefugnis durch öffentliche Urkunden oder durch öffentlich beglaubigte Vollmacht nachzuweisen. Gesetzliche Vertreter von Rechtsträgern, die im Firmenbuch eingetragen sind, müssen einen Firmenbuchauszug, Vertreter anderer juristischer Personen eine Bestätigung der zuständigen Behörden über die Vertretungsbefugnis vorlegen.
Der Verpflichtete hat in der Zeit zwischen der Bekanntmachung und der Vornahme der Versteigerung Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft und ihres Zubehörs zu gestatten. Auch Dritte haben die Besichtigung zu dulden.
Rechte an der Liegenschaft, welche die Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Gläubiger, für welche auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften, mit Ausnahme der Gläubiger mit bedingten Forderungen, werden aufgefordert, bekannt zu geben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind.
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben zu erklären, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind, und überdies spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung die bis dahin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, durch bücherliche Eintragung oder pfandweise Beschreibung noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren anzumelden, widrigens diese letzteren Ansprüche, ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder andere Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden. Über eine Person, die während des Versteigerungsverfahrens Vereinbarungen in diesem Sinn schließt oder zu schließen versucht, kann eine Ordnungsstrafe bis zu EUR 10.000 verhängt werden. Eine Person, die vor oder während des Versteigerungstermins Vereinbarungen in diesem Sinn schließt oder zu schließen versucht, kann vom Bieten ausgeschlossen werden.

Grundbuch: 07226 Schrems
EZ: 1804
Grundstücksnr.: 360/47
BLNr: 7, 8; 350/1352 Anteile verbunden mit Wohnungseigentum an Reihenhaus Nr. 33
Liegenschaftsadresse: Siedlung Schönere Zukunft 33
PLZ/Ort: 3943 Schrems

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