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Offene Immobilienfonds nach der Neuausrichtung

Anteilsbesitzer von offenen Immobilienfonds im Jahr 2005 werden dieses Frühjahr nicht so schnell vergessen. Zu hoch bewertete Immobilien führten dazu, dass der Wert der Anteile nach unten korrigiert werden musste und Anleger Milliarden aus den Fonds abzogen. Die Folge war ein Liquiditätsengpass, der wiederum bedingte, dass sich die Fondsgesellschaften von Objekten trennen mussten. Daraus resultierte ein weiterer Kurseinbruch, die Anteile wurden vom Handel ausgesetzt. Anleger konnten nicht mehr über ihr Erspartes verfügen, rund die Hälfte der in Deutschland aktiven Fonds stellte den Geschäftsbetrieb ein oder befinden sich immer noch in der Abwicklung. Dabei hat es nicht nur kleinere Fonds getroffen, sondern durchaus auch die Schwergewichte der Branche. Einige existieren heute nicht mehr.

Neue Gesetzesregelung soll gegensteuern

Eine Zeit lang war es fraglich, ob offene Immobilienfonds als Anlageklasse ganz vom Markt verschwinden. Die Anleger hatten über viele Jahre das Vertrauen in das einstige Betongold verloren. Durch eine gesetzliche Regelung konnte dies aber verhindert werden, die Fonds verzeichnen seit dem wieder Mittelzuflüsse. Die gesetzliche Regelung, um die es geht, sieht eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren vor. Darüber hinaus muss ein Anleger, der seine Anteile verkaufen möchte, diese ein Jahr vorher bei der Fondsgesellschaft schriftlich kündigen. Die Kündigung kann nicht mehr widerrufen werden. Mit dieser Auflage hat der Gesetzgeber spontanen und unerwarteten Massenverkäufen vorgebeugt. Die Fondsgesellschaften können jetzt sehr gut und langfristig kalkulieren. Damit fehlt offenen Immobilienfonds zwar die frühere Flexibilität. Da sie sich aber sowieso nur für den langfristigen Vermögensaufbau eignen, ist die Schwelle eher gering. Die verbliebenen Fonds zeichnen sich nach wie vor durch ein langsames aber stetiges Wachstum aus. Die Kurse sind weniger volatil als bei Aktien- oder Rentenfonds, zielen damit auf eine langfristige Strategie ab. Das Wertpotenzial der Immobilien wird von einer kontinuierlichen und attraktiven Ausschüttung begleitet, die ihren Beitrag zur Wertsteigerung leistet.

Mit dem richtigen Depot die Rendite noch weiter steigern

Wer von den steigenden Immobilienpreisen durch den Erwerb von offenen Immobilienfonds profitieren möchte, muss dabei aber berücksichtigen, dass die Eröffnung eines Depots bei der Hausbank häufig nur die zweitbeste Lösung darstellt. Der bessere Weg führt über ein Vergleichsportal. Neben dem Vergleich der günstigsten Anbieter gibt es auch noch wissenswerte Tipps oder Informationen zu speziellen Themen, wie beispielsweise auf aktienkaufen.com. Gerade das Thema Immobilien hat in den vergangenen Jahren erheblich an Anlegerinteresse auf sich gezogen. Die kontinuierlich steigenden Preise haben dafür gesorgt, dass immer mehr Anleger auf der Suche nach Investments in Beton sind. Natürlich hat nicht jeder das Vermögen, um eine konkrete Immobilie zu erwerben, sodass die Alternativen, Immobilienaktien oder Fonds, eine gestiegene Nachfrage verzeichnen.

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