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Insolvenzen Konkurse im Oktober

Die Großinsolvenz der HB Höller GmbH sowie weitere nennenswerte Unternehmenspleiten erinnern beständig daran, dass jeder Unternehmer in die Zahlungsunfähigkeit geraten kann. Die beiden Beispiele der Unternehmen PISTOTNIK Transporte GmbH und der BTE Blechtechnik GmbH machen deutlich, dass die meisten Insolvenzen durch äußere Umstände wie Transportausfälle, Lieferschwierigkeiten von Zulieferern oder Wirtschaftseinbrüche in bestimmten Branchen hervorgerufen werden.

 

HB Höller GmbH – Großinsolvenz

 

Für das über die Stadtgrenzen weit hinaus bekannte Unternehmen HB Höller GmbH wurde aktuell eine Großinsolvenz mit Sanierungsverfahren ohne Eigenverantwortung eingeleitet. Die Passiva betragen EUR 1,97 Mio. Betroffen sind 85 Gläubiger und 10 Angestellte.Die Geschäftsfelder des Unternehmens beziehen sich auf die Baubranche und deckten zudem vormals die Betonsteinerzeugung ab. Hauptgründe für die Zahlungsunfähigkeit sind Zahlungsausfälle des Unternehmens bei eigenen Kundenforderungen sowie eine Gesamtverschlechterung der wirtschaftlichen Lage in der Baubranche.

 

PISTOTNIK Transporte GmbH, 8583 Edelschrott

 

Für das namhafte Transportunternehmen wurde im Oktober 2016 das Konkursverfahren eingeleitet, und zahlreiche Dienstnehmer haben das Nachsehen. Die Passiva betragen EUR 4,56 Mio.Wesentliche Gründe für die Verschuldung werden in der Geschäftsbeziehung zur Paul Kempowski GmbH & Co KG gesehen. Für dieses Unternehmen hat die Schuldnerin Obst- und Gemüsetransporte zu den Lidl-Filialen in Österreich, Slowenien und Kroatien durchgeführt, die im Januar 2016 kurzzeitig wegbrachen. Wegen Umsatzrückgangs von 70 % musste das Dienstverhältnis zu 41 Dienstnehmern beendet werden. Eine Fortführung des Unternehmens wird von der Konkursverwaltung nicht gesehen. Somit droht auch den derzeit weiteren 88 bestehenden Dienstverhältnissen das Aus.

 

SAM Schaltanlagen und Metallverabeitungs GmbH in 7343 Neutal

 

Seit dem 3. November 2016 ist die Großinsolvenz des Unternehmens amtlich. Das Sanierungsverfahren erfolgt ohne Eigenverwaltung. Die Passiva betragen ca. EUR 5,7 Mio. 500 Gläubiger und 70 Dienstnehmer sind betroffen. Die genauen Gründe für die Insolvenz sind der Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Das Unternehmen aus der Sparte Schaltanlagen, Metallverarbeitung und Verkehrstechnik soll weitergeführt werden, damit der Sanierungsplan, der eine 20 %-Quote für die Gläubiger vorsieht, vollzogen werden kann.

 

BTE Blechtechnik GmbH, 8790 Eisenerz – Gescheiterte Sanierung

 

Die BTE Blechtechnik GmbH mit den Gesellschaftern zählt, abgesehen von einigen Großinsolvenzen, mit einer Anzahl von 177 Gläubigern zu den österreichischen Unternehmen mit den meisten betroffenen Gläubigern im Oktober 2016 und Passiva in Höhe von EUR 1,66 Mio. Das Konkursverfahren wurde am 3. November 2016 eröffnet. Unternehmensgegenstand ist die Streckmetall-Produktion, der Bau von Behältern, Stahlbau sowie Laserzuschnitte. Den Grund für die bereits in 2015 eingeleitete und jetzt gescheiterte Sanierung sieht die Schuldnerin darin, dass das Unternehmen die geforderten Insolvenzquoten aus dem operativen Geschäft nicht erfüllen konnte. Die Geschäfte mit Lieferanten aus Slowenien liefen schlecht.

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