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Immobilienkredite- jetzt über Forwarddarlehen nachdenken

Nach wie vor bewegen sich die Bauzinsen auf einem historischen Tiefststand. Immer mehr Mieter nutzen diesen Umstand, um sich endlich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Kapitalanleger sind auf der Suche nach lukrativen Objekten und kaufen in einigen Regionen den Markt regelrecht leer. Getreu dem Motto „wer hat noch nicht, wer will noch mal“ geben die Banken Baukredite mit zehnjähriger Festschreibung für unter zwei Prozent effektiven Jahreszinses heraus. Wie stellt sich aber die Situation für diejenigen dar, die bereits ein Hypothekendarlehen bedienen und in drei, vier oder fünf Jahren eine Anschlussfinanzierung benötigen?

 

Indizien sprechen für Trendwende bei Bauzinsen

Experten erwarten in den USA noch für das Jahr 2015 eine Anhebung des Leitzinses durch die amerikanische Notenbank. Mario Draghi verkündete, dass die Wirtschaftsprognosen für die Eurozone um 0,2 Prozent nach oben korrigiert wurden. Von Mitte April bis Anfang Mai 2015 stiegen die durchschnittlichen Bauzinsen je nach Festschreibungsdauer zwischen 0,05 und 0,2 Prozentpunkte an. Es sind dies alles keine Beweise, aber zumindest Indizien, dass es zu einer Trendwende auf dem Markt für Hypothekenzinsen kommen kann. Damit es für diejenigen, die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Anschlussfinanzierung benötigen, nicht zu einem bösen Erwachen kommt, sollten sie sich heute schon die historisch niedrigen Zinsen auch für die nächste Festschreibungsperiode sichern. Der Schlüssel dazu liegt in Forward-Darlehen begründet.

 

Was ist ein Forward-Darlehen?

Diese Form des Darlehens wird zu einem deutlich früheren Zeitpunkt abgeschlossen, als es benötigt wird, und dient der Zinssicherung. Die maximale Vorlaufzeit beträgt je nach Bank zwischen 36 und 60 Monaten. Für diese Zinsgarantie verlangen die Kreditinstitute natürlich eine Entschädigung in Form eines höheren Zinssatzes. Der Zinsaufschlag richtet sich nach der Dauer der Vorlaufzeit bis zum Inkrafttreten des Darlehens, fällt aber so marginal aus, dass er kaum in das Gewicht fällt. Je niedriger der Zinssatz ist, umso niedriger fällt die Tilgungsleistung aus. Wer über einen niedrigen Zinssatz finanzierte und auch nur eine niedrige Tilgung nutzte, läuft Gefahr, dass die monatliche Rate der Anschlussfinanzierung trotz geleisteter Tilgung am Ende höher ausläuft als die aktuelle Rate. Forward-Darlehen helfen, eine teurere Anschlussfinanzierung zu umgehen. Wie hoch die Zinsaufschläge ausfallen, lässt sich am Besten über einen Vergleichsrechner, beispielsweise auf dem Fachportal Kredittestsieger.org, in Erfahrung bringen. Es macht durchaus Sinn, sich bereits drei, vier oder fünf Jahre vor Ablauf der derzeitigen Zinsbindung um eine neue Finanzierung zu kümmern. Dabei muss das Forward-Darlehen nicht über die aktuelle Bank gezeichnet werden, eine Umschuldung zu einem anderen Institut ist natürlich ebenfalls möglich.

 

 

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