Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich
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Hypo Alpe Adria Verwertung

Dem Blick der Öffentlichkeit weitgehend verborgen und verständlicher Weise nicht groß beworben findet man im Netz die Abverkaufs Plattform der Hypo Alpe Adria Bank. Die genaue Bezeichnung der seit Sommer 2013 verfügbaren Webseite lautet “Alpe Adria Asset Platform” kurz AAA Platform. Obwohl laut Impressum alle Österreicher zu 100% Eigentümer sind, es bei dem ganzen Desaster um Milliarden geht, darf man von der Webseite nicht zu viel erwarten. Es wird auf der Startseite viel von Service und Kundenzufriedenheit gesprochen ob das tatsächlich der Fall ist zeigt der folgende Test:

 

Design

Die Website ist im schlichten schwarz aber modernen Design gehalten. Schwarz passt auch gut zur derzeitigen Situation der Bank. Ein erster negativ Punkt sind die fehlenden Übersetzungen auf Deutsch. Das könnte man als österreichischer Steuerzahler mit 100% Beteiligung schon erwarten. Sobald man tiefer in die Menüs rein sieht sollte man Englisch oder eine osteuropäische Sprache beherrschen.

 

Sofort Kaufen ein Fehlschlag

Groß Mündig wird versprochen das es nur einen Klick bis zum Kauf ist. (Zitat: Ihr gewünschter Kauf ist vielleicht nur einen Klick entfernt….) Ein durchschnittlicher Internetnutzer der Amazon oder Ebay gewönnt ist meint jetzt wahrscheinlich: Auswählen-Warenkorb-Bezahlung-Abholen. Leider wird man dabei bitter enttäuscht und muss feststellen, es ist nur ein einfacher Katalog wo nur die Konkursartikel gelistet sind.

Richtig lustig wird es wenn man sich die groß angelegte Informationsseite zum Kaufablauf ansieht:

Unter dem Hauptmenüpunkt “WIE FUNKTIONIERT ES” wird der Ablauf des Kaufs dann genauestens beschrieben. Aber wie schon oben beschrieben nur auf Englisch auch wenn man eine andere der 11 Sprachen über das Drop Down Feld eingestellt hat. Also der 1 KLick kauf stellt sich laut HAA so dar: Sich Informieren lassen-Aussuchen-Email schreiben oder Anrufen-Glücklich sein. (Zitat zum letzten Punkt: “Forth, Buy your item or package – and be happy with it”)

 

Kategorien und Auswahlhypo-asset

Die Hauptkategorien sind Fahrzeuge, LKW, Maschinen, Schiffe. Derzeit sind ungefähr 400 Objekte in die Datenbank eingepflegt. Verteilt auf ganz Osteuropa nicht wirklich viele. Die Sortierung und Filterfunktion kann man als gut bezeichnen, dabei findet man sich schnell zu recht. Aber wo sind die vielen Immobilien der Bank ? Zumal der meiste Schaden durch wahnwitzigen Immobilien Projekte entstanden ist.

 

Objekt und Asset Beschreibung

Geradezu ironisch zu sehen sind, im Hinblick des Hypo Desasters die Symbolischen Markierungen in den Objektbeschreibung. Da gibt es das Lupensymbol was bedeutet: Das Objekt entspricht unseren Qualitätskriterien und wurde geprüft. Da bleibt nur zu hoffen das sich die Kriterien seit der Verstaatlichung gebessert haben. Leider ist das bei nicht mal 10% der Artikel der Fall. Aber Vorsicht, in der Artikelbeschreibung müssen die Symbole farbig sein um gültig zu sein. (Ein witziges Symbol ist auch das das Feuer Symbol was auf Brandheiße Objekte hinweisen soll. Im Zusammenhang mit mutmaßlichen Kriminellen Machenschaften wie Mafia und ähnliches in der Vergangenheit könnte man dabei fast Angst bekommen. Die Porträts der Ansprechpersonen hätte man, zumindest in der Kategorie Fahrzeugverkauf, eher weglassen sollen. Sie erinnern eher an Autohändler wo man lieber noch eine zweite Person zur Besichtigung mitnimmt. Ansonsten sind die Asset Beschreibungen mit mit vielen Fotos und vielen Technischen Daten der Verkaufsobjekte ausgestattet. aaa

 

Preise

Ob man hier wirklich ein Schnäppchen ergattern kann, ist schwierig zu beurteilen, den eine Besichtigung ist bei Autos und Maschinen unumgänglich zumal sich der Verkauf im osteuropäischen Raum abspielt. Den Aufwand für Anfahrt und Besichtigung eingerechnet werden für Österreicher eher hochpreisigen Objekten wie Yachten und Maschinen in Frage kommen. Auffällig ist das manche Angebote Cent genau und auf 2 Kommastellen angegeben werden.

 

Newsletter Anmeldung

Komischerweise abonniert man dabei nicht den Newsletter der AAA Verwertungsplattform sondern den der Hypo Alpe Adria Bank. Glaube daher das die News zu Abverkäufen ausbleiben werden. Trotzdem bleibe ich mal angemeldet und hoffe das mich die Kredit und Zins News nicht überrennen.

 

Blog und News
Bei den wenigen Artikel geht es überwiegend um Versteigerungen von Maschinen und Anlagen im Osteuropäischen Raum. Für Verwunderung sorgt ein Blogeitrag über eine Sales Promotion mit einer großen Österreichischen Möbelhauskette in Serbien.

 

Technisches zur Website

Überraschend positiv fällt das Urteil über die gut funktionierende Mobile Version (getestet mit Android Firefox) aus. Weiters ist die Website komplett über https Verschlüsselung erreichbar was Aufgrund der erhoben Daten falls man ein Kundenkonto eröffnet auch nötig ist. Vorbildlich wurde ist auch die Erlaubnis abfrage zur Cookie Benutzung. Hervorzuheben ist auch die gute Google Maps Integration.

 

Benutzerkonto

Nachdem man sämtliche Seiten durchgestöbert hat und man realisiert hat das es nur ein Verkauf Katalog ist fragt man sich: Für was brauche ich noch ein Benutzerkonto ? Die Testregistrierung bringt dann erstaunliche neue Erkenntnisse. Zuerst muss Name, Geburtsdatum und Geschlecht angeben werden. Es ist zwar kein Muss Feld aber man soll auch seinen Wohn Kontinent angeben (?). Ich habe viele Benutzerkonten aber den Kontinent wollte noch keine Web Firma wissen. Im übrigen ist das Anmeldeformular komplett in Deutsch. Weiter unten im Registrierformular erschließt sich dann der Vorteil der Anmeldung. Damit ist es nämlich möglich zu vorher angewählten Themen interessensbezogene Angebote zu bekommen. Ein weitere Vorteil ist die Merkliste obwohl, da es keine automatisierte Verkaufsabwicklung gibt, auch die Favoritenfunktion im Browser genügen sollten. Der Anmeldeprozess geht ganz flott über die Bühne nur die erste Anmeldung, nach dem Klick auf den Link in der Bestätigungsmail, ist verwirrend. Soweit ich das Verstehen konnte ist er Account jetzt nur 24h aktiv es sei denn ich gebe ein Passwort ein.

 

Fazit

Wer ein günstiges Auto, ein Boot oder ein Yacht an der Adria sucht kann auf der AAA Plattform eventuell ein geeignetes Schnäppchen finden. Vielleicht bietet sich auch der Sommerurlaub an um das eine oder andere Objekt zu besichtigen. Die Adressen sind jedenfalls mit der Google Maps Funktion gut zu finden. Ärgerlich ist sind die fehlende Übersetzungen in den Unterseiten bzw im Blog. Prominent platziert ist immer wieder der Link zur Finanzierung. Sowohl im Hauptmenü als auch bei den Konkurs Objekten Seiten führt dieser ins Leere. Aus Steuerzahler Sicht und in Anbetracht des finanziellen Desasters in der Vergangenheit wahrscheinlich das beste…

 

weiter zur AAA Plattform: www.aaaplatform.com

Der Artikel wurde am 17.02.2014 verfasst.

Bildquellen: Screenshot AAA Platform

 

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