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Haus im Bezirk Liezen

LIEGENSCHAFT ALLGEMEIN
Bei der Liegenschaft handelt es sich um eine Parzelle, die sich im Siedlungsraum ( Ortsraum ) der Marktgemeinde Irdning befindet.
Die Liegenschaft besteht aus der Parzelle 161/2 und ist mit einem Kleinwohnhaus bebaut.
LAGE DER LIEGENSCHAFT
Die Liegenschaft befindet sich im Bundesland Steiermark, im Bezirk Liezen, in der Marktgemeinde Irdning. Sie liegt ca. 200 m westlich des Zentrums, direkt an der Falkenburg – Roubalstraße.
BEBAUUNG UND NUTZUNG
Die Liegenschaft ist mit einem vollunterkellertem Kleinwohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoss, welches in Holzriegelbauweise errichtet wurde, sowie mit einer Gartenhütte bebaut.
Zum Zeitpunkt des Ortsaugenscheines wurde die Liegenschaft bebauungskonform genutzt.
GRUNDSTUCKSBESCHREIBUNG
Das Grundstück besteht aus der Parzelle 161/2 mit einer Gesamtfläche von 1.098 m2, wobei 271m² als Baufläche und 827 m² als Garten ausgewiesen sind. Das Grundstück fällt leicht nach Norden hin ab, weist keinen nennenswerten Bewuchs auf und besitzt eine entsprechende Besonnung.
VER- UND ENTSORGUNGEN
Im Zuge der Befundung wurden nachstehende Versorgungen und Entsorgungen der Liegenschaft erhoben :
Zufahrt: Gemeindestrasse
Wasserversorgung: Marktgemeinde Irdning
Fäkalwässerentsorgung: öffentlicher Fäkalkanal
Meteorwässerentsorgung: öffentlicher Ober-flächenwässerkanal
Stromversorqung: Steweag
Telefonversorgung Festnetz: vorhanden
Fernwärme: Biomasse Irdning
FLÄCHENWIDMUNGSPLAN
Die gegenständliche Parzelle ist im derzeitig gültigem Flächenwidmungsplan der Marktgemeinde Irdning als Bauland ausgewiesen. Überwiegend liegt es im WA mit einer Dichte von 0,2 – 0,5 in Teilbereichen liegt es im GG (EZ) mit einer Dichte von 0,5 – 1,4.
GEBÄUDEBESCHREIBUNG
Im Zuge der Befundung und anhand der übergebenen Unterlagen wurden nachstehende Konstruktionen des Gebäudes erhoben:
Art der Gründung: Flachgründung
Art der Fundierung: Plattenfundament mit Frostschürzen
Kellerwandkonstruktionen tragend: Stahlbeton
Kellerzwischenwandkonstruktionen: Holzriegelwände
Obergeschoßwandkonstruktionen:
Holzriegelkonstruktion
Obergeschoßzwischenwandkonstruktionen:
Holzriegelkonstruktion
Kellerdeckenkonstruktion:
Stahlbetondecke
Obergeschoßdeckenkontruktionen: Holztramdecken
Dachstuhlkonstruktion: Pfettendachstuhl
Art der Dacheindeckung: Betondachsteine
Fassadenverblechung: Alu-eloxiert
Fensterkonstruktion: Holzkonstruktion isolierverglast
Portale, Eingangstüren: Kunststoffportale, Sektionsaltor
Kellerfußbodenkonstruktionen: Estrichkonstruktionen
Obergeschoßbodenkonstruktionen: Estrichkonstruktionen
Bodenbeläge: Fliesen, Parkette, Holzdielen
Wandbeläge: Malerei, teilweise Fliesen
Stiegenkonstruktionen: Stahlkonstruktion und Stahlbetonkonstruktion
Heizungsanlage: Fernwärme mit Fußbodenheizung und Radiator
Elektroinstallation: normaler Standard, u.P.
Lüftungsinstallation: einfache Nassräumlüfter
Sanitärinstallation: normale Nasszellen, zusätzlich im Keller Sauna und Whirlpool
FLÄCHEN UND KUBATUREN
Die Bruttogeschossfläche ist jene Fläche, die je Geschoss von den Außenwänden umschlossen wird, einschließlich der Außenwände. Als Bruttorauminhalt ergibt sich als Produkt der Bruttogeschossfläche mit den zugehörigen Höhen. Als Höhe ist der Abstand zwischen der Unterfläche der Fußbodenkonstruktion sowie der Oberfläche der Dachhaut anzusetzen. In den Bruttorauminhalt sind Fundamentbereiche (ausgenommen Stahlbetonfundament-platten), Lichtschächte, Eingangsstufen, Vordächer, gestalterische Pfeilervorsprünge, Dachüberstände und Gesimse, Dachgauben, Lichtkuppeln sowie Rauchfangköpfe nach ÖNORM B1800 nicht einzubeziehen. Lediglich Durchfahrten im Erdgeschossbereich zählen zu dessen
Bruttorauminhalt.
Auf Grund der vorliegenden Pläne und Abmessungen ergeben sich nachstehende Flächen oder Kubaturen:
Wohnnutzfläche EZ und DG: ca. 280 m²
BAUJAHR, GEWÖHNLICHE LEBENS-DAUER, ALTERSWERTMINDERUNG:
Auf Grund der vorliegenden Unterlagen ermittelte der Sachverständige das Baujahr wie folgt:
2000
KONSTRUKTIONSZUSTAND
Die Bewertung des Konstruktionszustandes und die Ermittlung der daraus resultierenden Zustandswertminderung erfolgt nach „HEIDECK“. Danach werden einzelne Gebäudeteile nach einer fünfstufigen Skala bewertet, wobei 1 mängelfrei und neuwertig bedeutet, 5 wertlos und abbruchreif. Nicht untersuchte Bauteile werden mit 0 bewertet.
Fundierung: 0
Kellermauerwerk: 2
Kellerdecke: 2
Unterbeton: 0
Böden: 2-3
Außen- und Innenwände: 2-3
Deckenkonstruktion: 2
Verfliesung: 2-3
Verputz: 2-3
Färbelung: 3
Portale, Fenster, Türen: 3
Elektroinstallation: 2
Sanitärinstallation: 2-3
Heizungsinstallation: 2-3
Dachdeckung und Verblechung: 3
Dachstuhl: 2
Auf Grund der durchgeführten Bewertung ergibt sich eine Zustandswert-minderungsnote von 2,5. Danach ergibt sich auf Grund der Tabelle ,,HEIDECK” eine Zustandswertminderung von 8,09 %.
AUSSENANLAGEN UND NEBENGEBAUDEBESCHREIBUNG
Die Aussenanlagen beim bestehenden Objekt bestehen aus einer gepflasterten Hoffläche im Zufahrtsbereich inklusive einer Toranlage. Weiters aus einer Außentreppe sowie Pflasterungen an der östlichen, höher gelegenen Grundstücksfläche. Teilbereiche des Grundstückes sind mit Steinschlichtungen versehen. Die Liegenschaft ist eingefriedet und besitzt Heckenanlagen. Im oberen Teil befindet sich ein Schwimmbad mit Technikschacht, unbeheizbar, samt Überdachung. Zwischen diesem und dem Wohnzimmer ist eine Terrassenkonstruktion aus Holz vorhanden.
Weiters befindet sich auf der Liegenschaft eine Gartenhütte im Ausmaß von ca. 3,0 m x 4,0 m, welche in Holzbauweise errichtet wurde.
Die Außenanlagen und Nebengebäude-ausgestaltung ist bei der gegenständlichen
Liegenschaft als überdurchschnittlich bis aufwendig zu bezeichnen.

Grundstücksgröße:1.098 m²

Objektgröße:280,00 m²


Schätzwert:350.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 35.000,00 EUR

Geringstes Gebot: 175.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:1.Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.
2.Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Die im C-Blatt der Liegenschaft angeführten Lasten haben keinen Einfluss auf den Wert der Liegenschaft.
3.Bestandsverhältnisse sind nicht bekannt (das im Gutachten genannte Bestandverhältnis wurde bereits aufgelöst).
4.Versteigerungsbedingungen:
Der Schätzwert der Liegenschaft GB 67307 Irdning EZ 524, 1/1-Anteil, BLNr. 1, beläuft sich auf € 350.000,00; das Vadium beträgt € 35.000,–. Das geringste Gebot beträgt die Hälfte des Schätzwertes und beläuft sich daher auf € 175.000,–.
Das Vadium kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.
5. Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden
Aufforderungen:
Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Aufforderung an Pfandgläubiger:
Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtig. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Gericht: BG Liezen (Bezirk Liezen)
Aktenzeichen: 671 14 E 29/15w
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung: 24.05.2016
Versteigerungstermin: am 21.06.2016 um 13:30 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Liezen, Saal E.14
Telefonkontakt: 03612/22455

Grundbuch: 67307 Irdning
EZ: 524
Grundstücksnr.: 161/2
BLNr: 1
Liegenschaftsadresse: Falkenburg-Roubalstraße
PLZ/Ort: 8952 Irdning (Bezirk Liezen)


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