Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich

Grundstück im Ennstal

Gegenstand der Bewertung sind die 1/1 Anteile an der EZ 551, GB 67411 Weißenbach bei Liezen im Ennstal mit dem Grundstück Nr. 463/9 im Gesamtausmaß von 497 m².
Bewertungsstichtag:
Maßgebend sind die Bestands- u. Wertverhältnisse vom 14.11.2017.

Lage und Erschließung:
Das zu bewertende Grundstück liegt im Areal des sog. Grafeneggs, zwischen den Ortsteilen Liezen und Weißenbach. Die Erschließung erfolgt abzweigend von der B 320, Ennstal Straße über die öffentliche Ausseer Straße und in Folge über die Weißenbacher Hauptstraße.
In der direkten Nachbarschaft bestehen Wohngebäude, südlich der erschließenden Hauptstraße befinden sich überwiegend Gewerbeobjekte.
Anschlüsse für Kanal, Strom und Wasser sind in der südlich davor befindlichen Hauptstraße, sowie lt. Plan auch im straßennahen Bereich des Bewertungsgrundstückes vorhanden.
Eine Niederspannungsfreileitung überspannt in niedriger Höhe im nördlichen Bereich die Bewertungsfläche in West- Ostrichtung.
Entlang der Ostgrenze führt ein geschotterter Erschließungsweg zu der direkt dahinter liegenden bebauten Liegenschaft.
Grundstücksbeschaffenheit und

Grundstücksnutzung:
Das zu bewertende unbebaute Grundstück Nr. 463/9 hat eine grundsätzlich rechteckige Form und steigt von Süden nach Norden hin insgesamt um ca. 10 m an, wobei im straßennahen Bereich der Anstieg wesentlich flacher verläuft. Im Südosteck hat die Bewertungsfläche einen rechteckigen Einschnitt von ca. 7m x 10 m. Durch diese Konfiguration ist auf eine Tiefe von 11 m nur eine Grundstücksbreite von ca. 9 m vorhanden.

Flächenwidmung:
Gemäß dem derzeit gültigen Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Liezen befindet sich das Bewertungsgrundstück im „Allgemeinen Wohngebiet“ mit einer zulässigen Bebauungsdichte von 0,2 – 0,4. Der südwestliche straßennahe Grundstückszipfel ist lt. Angabe im Flächenwidmungsplan von einer Straßenverkehrslärmausweisung, der in ca. 70 m Entfernung vorbeiführenden B 320 Ennstal Straße betroffen.

Grundbuch
Im Grundbuch sind keine bewertungsrelevanten Eintragungen vorhanden.
Der im Kaufvertrag TZ 2157/1996 angeführte Punkt XIII Grenzverbauung ist als Vereinbarung der derzeitigen Eigentümer von Grundstück Nr. 463/9  für Gst. Nr. 463/1 anzusehen.
Ein künftiger Ersteher des Grundstückes Nr. 463/9 ist daran nicht gebunden.
Es darf darauf hingewiesen werden, dass das Steiermärkische Baugesetz für das gegenständliche Grundstück mit der offenen Bebauungsausweisung, sofern ein künftiger Bebauungsplan nicht etwas anderes bestimmt, gestattet, ein Gebäude unmittelbar an die Grundgrenze zu stellen.

Bodenkontaminierung und Bodenzustand:
Bundesland: Steiermark
Bezirk: Liezen
Gemeinde: Liezen (61259)
Katastralgemeinde: Weißenbach bei Liezen (67411)
Grundstücksnummer: 463/9
Information: Dieses Grundstück ist nicht im Verdachtsflächenkataster oder Altlastenatlas verzeichnet.
Weitere bewertungsrelevante

Befundergebnisse:
Über die tatsächlichen Bodenverhältnisse liegen keine Angaben vor. Bei der Begehung durch den Sachverständigen konnte ein üblich trittfester Wiesengrund festgestellt werden. Im vorderen Drittel der Grundfläche ist lt. Angabe des Nachbarn anlässlich der Befundaufnahme ein überwachsener Humushügel vorhanden.
Es wird angenommen, dass im straßennahen Bereich weitere Kabel- und Leitungslagen vorhanden sind.
Aufgrund der im umgebenden Bereich befindlichen Gewerbeobjekte muss mit betriebsbedingten Emissionen aus diesen Betrieben gerechnet werden.

Das unbebaute Grundstück liegt im Areal des sog. “Grafeneggs”, zwischen den Ortsteilen Liezen und Weißenbach, der Stadtgemeinde Liezen (im Ennstal). Das Grundstück hat eine grundsätzlich rechteckige Form und steigt, ausgehend vom Niveau der erschließenden Weißenbacher Hauptstraße nach Norden hin um ca. 10 m an. Im Südosten ist ein rechteckiger Einschnitt vorhanden. Nähere und ergänzende Angaben siehe Langgutachten.

Grundstücksgröße: 497 m²


Schätzwert: 28.000,00 EUR

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: kein Zubehör

Vadium: 2.800,00 EUR

Geringstes Gebot: 21.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:1. Zur Liegenschaft gehört kein Zubehör.
2. Dienstbarkeiten und andere Belastungen:
Im C-Blatt der zu versteigernden Liegenschaft sind keine bewertungsrelevanten Eintragungen vorhanden.
3. Bestandverhältnisse sind nicht bekannt.
4. Versteigerungsbedingungen:
Der Schätzwert für die genannte Liegenschaft beläuft sich auf € 28.000,00; das geringste Gebot beläuft sich daher auf € 21.000,00 (siehe hg. Beschluss vom 11.05.2018). Das Vadium beträgt € 2.800,00 und kann nur in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
Bieter haben einen gültigen Lichtbildausweis (Reisepass) mitzubringen.
Das Schätzgutachten und die im Gerichtsakt erliegenden Urkunden, die sich auf die Liegenschaften beziehen, können bei Gericht eingesehen werden. Das Schätzgutachten kann bei Gericht gegen Kostenersatz kopiert werden und ist in Kurzform in der Ediktsdatei im Internet einsehbar.
Sonstige Hinweise:
Die Parteien und beteiligte Dritte haben allen Kauflustigen die Besichtigung der Liegenschaft zu gestatten. Sollte die Besichtigung nicht gestattet werden, kann bei Gericht spätestens 14 Tage vor dem Versteigerungstermin der Antrag auf Festsetzung von Besichtigungsterminen gestellt werden. Nötigenfalls wird ein Schlosser beigezogen.
Die verpflichtete Partei hat dem Exekutionsgericht nicht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 9 lit. A UStG 1994 verzichtet.
An die dinglich Berechtigten, insbesondere an die Pfandgläubiger einschließlich der Gläubiger zu deren Gunsten eine Kredit- oder Kautionshypothek eingetragen ist, sowie bezüglich Steuern und Abgaben an die öffentlichen Organe ergehen die folgenden
Aufforderungen:
Allgemeine Aufforderung:
Rechte, die diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie zum Nachteil eines gutgläubigen Erstehers in Ansehung der Liegenschaft nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
Aufforderung an Pfandgläubiger:
Gläubiger, für die auf der Liegenschaft pfandrechtlich sichergestellte Forderungen haften (mit Ausnahme der Simultanpfandgläubiger und der Gläubiger bedingter Forderungen) werden aufgefordert, vor dem Versteigerungstermin die Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtigt. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Aufforderung an die Öffentlichen Organe
bezüglich der Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben:
Die öffentlichen Organe, die zur Vorschreibung und Eintreibung der von der Liegenschaft zu entrichtenden Steuern, Zuschläge und sonstigen öffentlichen Abgaben berufen sind, werden aufgefordert, in Ansehung der bereits pfandrechtlich sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben, eine Erklärung abzugeben, ob sie mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher unter gleichzeitiger Befreiung des bisherigen Schuldners einverstanden sind. Wird keine Erklärung abgegeben, so wird die Forderung durch Barzahlung berichtig. Der Gläubiger kann sich aber noch in der Verteilungstagsatzung mit der Übernahme der Schuld durch den Ersteher in Anrechnung auf das Meistbot und der Befreiung seines früheren Schuldners einverstanden erklären.
Die bis zum Versteigerungstermin rückständigen, von der Liegenschaft zu entrichtenden, pfandrechtlich noch nicht sichergestellten Steuern, Zuschläge, Gebühren und sonstigen öffentlichen Abgaben samt Zinsen und anderen Nebengebühren, müssen spätestens im Versteigerungstermin vor Beginn der Versteigerung angemeldet werden, widrigenfalls diese Ansprüche ohne Rücksicht auf das ihnen sonst zustehende Vorrecht, erst nach voller Befriedigung des betreibenden Gläubigers aus der Verteilungsmasse berichtigt werden würden.
Aufforderung an Personen, die dingliche Rechte an einem Superädifikat haben:
Alle Personen, die dingliche Rechte an dem zu versteigernden Superädifikat in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche innerhalb einer Frist von 3 Wochen bei Gericht anzumelden, widrigens auf dieselben im Versteigerungsverfahren nur insoweit Rücksicht genommen würde, als sie sich aus den Exekutionsakten ergeben.
Ungültige Vereinbarungen:
Vereinbarungen, wonach jemand verspricht, bei einer Versteigerung als Mitbieter nicht zu erscheinen oder nur bis zu einem bestimmten Preis oder sonst nur nach einem gegebenen Maßstab oder gar nicht mitzubieten, sind ungültig. Die für die Erfüllung dieses Versprechens zugesicherten Beträge, Geschenke oder anderen Vorteile können nicht eingeklagt werden. Was dafür wirklich gezahlt oder übergeben worden ist, kann zurückgefordert werden.

Gericht:BG Liezen
Aktenzeichen:671 14 E 7/17p
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:29.05.2018
Versteigerungstermin:am 25.09.2018 um 10:00 Uhr
Versteigerungsort:Bezirksgericht Liezen, Saal E.14
Telefonkontakt:03612722455

Grundbuch:67411 Weißenbach bei Liezen
EZ:551
Grundstücksnr.:463/9
BLNr:1
PLZ/Ort:8940 Weißenbach bei Liezen


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