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Firmenpleiten im Mai

Im Mai haben in Österreich einige Großinsolvenzen Schlagzeilen gemacht. Bei den eröffneten Konkurs- und Sanierungsverfahren liegen die Schäden teils in Millionenhöhe. In einigen Fällen sind mehrere hundert Gläubiger von einer einzigen Insolvenz betroffen. Im Folgenden finden Sie fünf der größten Insolvenzen des vergangenen Monats:

 

Troges Gesellschaft für Trocknungs- und Wärmetechnik m.b.H.

 

Gegen einen der führenden Hersteller von Lüftungskanälen und Lüftungsanlagen wurde am Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet. Ursächlich für die finanziellen Engpässe sind rückläufige Umsätze und die Zunahme von Schadensfällen. 293 Gläubiger und 68 Dienstnehmer sind von der Großinsolvenz betroffen. Laut Firmenangaben liegen die Verbindlichkeiten bei rund 11,5 Mio. EUR. Der Sanierungsplanvorschlag sieht die Zahlung einer Quote von 30% innerhalb von zwei Jahren vor.

 

RH-Tech Gebäudetechnik und Anlagenbau GmbH

 

Am Landesgericht Klagenfurt wurde gegen die Poggersdorfer Firma RH-Tech Gebäudetechnik und Anlagenbau GmbH ein Konkursverfahren eröffnet. Das Unternehmen ist auf industrielle Energieversorgung spezialisiert und hatte zuletzt hauptsächlich Kunden aus dem öffentlichen Sektor. Lange Zahlungsziele in diesem Bereich sowie teils erhebliche Verluste bei öffentlichen Projekten führten das Unternehmen in den Konkurs. Betroffen sind 27 Dienstnehmer und ca. 160 Gläubiger. Die Passiva der RH-Tech Gebäudetechnik und Anlagenbau GmbH liegen bei 8,4 Mio. EUR.

 

World of Travel Reisebüro GmbH

 

Nachdem hohe Investitionskosten für eine Geschäftserweiterung sowie Umsatzeinbußen zur Zahlungsunfähigkeit geführt hatten, wurde gegen das St. Valentiner Reisebüro ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Insgesamt 46 Dienstnehmer und 37 Gläubiger sind von der Insolvenz betroffen. Es geht um Passiva in Höhe von ca. 3,2 Mio. EUR. Der Sanierungsplan sieht eine Quote von 20% vor, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Eine Fortführung des Unternehmens wird beabsichtigt.

 

Urkornhof Kammerleithner GmbH

 

Das Vorchdorfer Unternehmen baut Urkornprodukte, vor allem Braunhirse, biologisch an und handelt mit ihnen. Große Erweiterungsinvestitionen sowie hohe Material- und Lohnkosten führten zuletzt zu hohen Verbindlichkeiten von rund 6 Mio. EUR, die nicht mehr bedient werden können. Das Konkursverfahren wurde am Landesgericht Wels eröffnet. Betroffen sind ca. 105 Gläubiger sowie 27 Dienstnehmer.

 

Adlerblick GmbH

 

Insgesamt 140 Gläubiger und 8 Dienstnehmer sind von der Insolvenz des Saalfelder Unternehmens Adlerblick betroffen. Adlerblick handelt mit Parkett und ist im Bodenleger- und Installationsgewerbe tätig. Ein zweiter Betriebsstandort liegt in Salzburg. Das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde am Landesgericht Salzburg eröffnet, nachdem die Liquidität durch hohe Investitionskosten, Fehlkalkulationen sowie hohe Krankenstände nicht mehr gegeben war. Die Passiva liegen bei 2,25 Mio. EUR. Der Sanierungsplan sieht eine Quote von 25,46%, zahlbar innerhalb von 21 Tagen vor.

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