Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich
Immobilien Suche
Blogverzeichnis Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de

Eigentumswohnung Graz

Die Liegenschaft mit den Grundstücknummern 397/2 und 397/3 erstreckt sich östlich der Bundesstraße. Die Grundstücke sind jeweils rechteckig konfiguriert und eben. Auf der Liegenschaft ist ein Wohngebäude mit zwei Wohnungseigentumsobjekten situiert, weiter befinden sich als Zubehör der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft ein Carport und eine Gartenhütte im zugeordneten Gartenbereich dieser.
Das bewertungsgegenständliche Wohnungseigentumsobjekt wurde auf Basis einer Baubewilligung vom 22.02.1964 als Einfamilienwohnhaus errichtet und mit Bescheid vom 28.12.1967 benützungsbewilligt. Um die Jahrtausendwende wurde ein Baukörper (mit dem Charakter einer Doppelhaushälfte) an das bestehende Einfamilienhaus angebaut. In weiterer Folge wurde die Liegenschaft anhand des Nutzwertgutachtens vom 25.07.2000 parifiziert und somit Wohnungseigentum begründet. Festzuhalten ist jedoch, dass die Nutzwerte lt. Nutzwertgutachten nicht mit den im Grundbuch verbücherten übereinstimmen und das Dachgeschoß des bewertungsgegenständlichen Wohnungseigentumsobjektes (W1) vollständig ausgebaut worden ist. Hinsichtlich dieses Restausbaues des Dachgeschoßes konnten im Bauamt der Gemeinde Werndorf keine Unterlagen erhoben werden. In wie weit dieser Ausbau somit konsensmäßig ist konnte nicht überprüft werden. Da jedoch keine diesbezüglichen Unterlagen vorhanden sind ist davon auszugehen, dass dieser Ausbau weder bau- noch benützungsbewilligt ist und durch einen allfälligen Ersteher der Liegenschaft die Einholung dieser Bewilligungen nachzuholen ist. Hierbei ist davon auszugehen, dass Kosten für die Erstellung der erforderlichen Atteste sowie für die damit verbundenen öffentlichen Abgaben (zB Bauabgabe, Kanalabgabe etc.) anfallen werden.
Gemäß Angaben durch die verpflichtete Partei wird das bewertungsgegenständliche parifizierte Wohnungseigentumsobjekt Top 1 von dieser selbst genutzt und ist ansonsten bestandsfrei.
Das ehemalige Einfamilienwohnhaus Bundesstraße 19 Top 1 wurde ab 1964 bis 1967 in Ziegelmassivbauweise errichtet.
Das Gebäude verfügt über ein Kellergeschoß, ein Erdgeschoß und ein ausgebautes Dachgeschoß. Die Kellerwände wurden in Massivbauweise errichtet, und sind innenseitig verputzt worden. Die Böden sind teilweise verfliest, teilweise mit Terrazzo belegt und teilweise als Betonböden ausgeführt. Die Fenster wurden als Holzfenster errichtet, die Unterkante der massiven Kellerdecke befindet sich ca. 70cm über dem anschließenden Geländeniveau. Die Türen sind als Stahltüren mit Metall-Eckzargen ausgeführt. Im Keller ist aufsteigende Feuchtigkeit erkennbar, stellenweise platzt die Wandbeschichtung ab. In Teilbereichen ist Schimmelbildung erkennbar. Im Öllagerraum wurde eine öldichte Beschichtung im unteren Wand- und Bodenbereich ausgeführt (hins. Ausführungsqualität ist diese nicht überall einsichtig)
Im Erd- und Dachgeschoß sind die Außenwände aus 30cm starkem Ziegel-mauerwerk ausgeführt, welches beidseitig verputzt ist. Die Zwischenwände sind als beidseitig verputzte Hohlblockziegelwände ausgeführt. Die Fußbo-denbeläge im Erdgeschoß sind im Wohn- und im Schlafzimmer als Laminatboden, in der Küche und im Vorraum als PVC-Boden ausgeführt. Im Bad und WC sind die Böden verfliest. Im Dachgeschoß sind die Fußbodenbeläge in der Küche und im Schlafzimmer als Laminatböden, im Wohnzimmer als Spannteppich ausgeführt. Die Böden im Bad und im WC sind verfliest. Die Wände sind großteils mit Tapeten versehen, in den Bädern sind die Wände raumhoch, in den WCs halbhoch verfliest. Die Fenster sind als Holzfenster mit Isolierverglasung und Kunststoffrollos ausgeführt. Die Innentüren sind an Umfassungszargen angeschlagene Furniertüren.
Die Heizung ist als ölbefeuerte Warmwasserzentralheizung aufgeführt, die Wärmeabgabe erfolgt über Radiatoren. Im Keller befinden sich drei verbundene Öltanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1000lt, die Warmwasserbereitung erfolgt über zwei Elektroboiler.
Das Dach besteht aus einem Satteldach mit einer Eindeckung aus Betondachsteinen.
Im Einreichplan wurde ein Teil der Flächen des Dachgeschoßes als nicht ausgebaut bezeichnet, mittlerweile ist dieser jedoch zu vollwertigem Wohnraum ausgebaut.
Das Gartenhaus ist in Holzbauweise mit einem Satteldach errichtet worden, der Fußboden des Gartenhauses ist als Schiffboden ausgeführt.
Weiters befindet sich ein Carport auf der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft, dieses ist in Holzbauweise mit einem Sparrendach mit Holzschalung errichtet worden, der Boden des Carports ist bekiest.

Grundstücksgröße:1.017 m²

Objektgröße:137,00 m²


Schätzwert: 191.500,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:Im Eigentum der verpflichteten Partei stehen zwei Einbauküchen mit Ober- und Unterschränken. Jene im DG samt Kochfeld, Kühlschrank und Spüle, jene im EG samt Herd mit Kochfeld, Geschirrspüler, Mikrowellenherd freistehend, Kühlschrank, Spüle und Umluft – Dunstabzug. Die technische Funktionsfähigkeit der allfällig verbleibenden Geräte wurde nicht überprüft.

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 1.500,00 EUR

Vadium: 19.150,00 EUR

Geringstes Gebot: 95.750,00 EUR


Sonstige Hinweise:Es wird empfohlen,in das beim BG Graz-Ost erliegende Langgutachten samt Beilagen Einsicht zu nehmen !
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen: Dienstbarkeit zu C-LNr. 1 a .
Die Verpflichtete hat dem Exekutionsgericht gegenüber keine Mitteilung nach § 6 Abs. 1 Z. 9 lit. a UStG 1994 abgegeben.Das Vadium kann nur in Form einer Sparurkunde-ausschließlich Sparbuch-erlegt werden.

Gericht: BG Graz-Ost
Aktenzeichen: 631 244 E 52/16b
wegen: Zwangsversteigerung eines Liegenschaftsanteils
Letzte Änderung: 22.08.2016
Versteigerungstermin: am 22.9.2016 um 10:30 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Graz-Ost, Radetzkystr. 27, 8010 Graz, Saal G/EG
Telefonkontakt: 0316/8074 4206
Sonstiges: Langgutachten im Internet abrufbar.
Es besteht die Möglichkeit,das gegenständliche Objekt zu besichtigen.Die Besichtigung muss mind. 3 Wochen vor dem Versteigerungstermin bei Gericht beantragt werden.
Dieses Schreiben muss enthalten,ob von Haus aus ein Schlosser beigezogen werden soll,falls die zu besichtigende Wohnung/Haus etc. am BS-Termin versperrt vorgefunden wird.Wird dementsprechend bei der Besichtigung ein Schlosser beigezogen,auch wenn die Besichtigung ohne Schlosser stattfinden hätte können.so muss die antragstellende Partei die Kosten des Schlosserdienstes trotzdem bezahlen.Wenn nur eine Besichtigung (ohne Schlosser) beantragt wird,geht der Gerichtsvollzieher,welcher die Besichtigung durchführt, nur vor Ort und besteht bei dem gegenständlichen Objekt,welches nicht zugänglich ist, dann keine Möglichkeit der Besichtigung.

Grundbuch: 63292 Werndorf
EZ: 647
Grundstücksnr.: 397/2, 397/3
BLNr: 5
Liegenschaftsadresse: Bundesstraße 19
PLZ/Ort: 8402 Werndorf


Jetzt Newsletter Anmelden !