Versteigerungs Katalog und Abverkauf aus Österreich

Edikte Ebreichsdorf

Auf dem Grundstück befinden sich
• ein Wohngebäude
• ein für Wohnzwecke nutzbares Nebengebäude sowie
• eine Garage.
Das teilunterkellerte, in Massivbauweise errichtete Wohngebäude (Einfamilienhaus) ist in offener Bauweise errichtet, besteht aus einem Erdgeschoss und einem ausgebautem Dachgeschoss. Ein eingeschossiges, nicht unterkellertes Nebengebäude wurde entlang der hinteren Grundgrenze errichtet.
Der Bau- und Erhaltungszustand des Wohngebäudes – soweit mit bloßem Augenschein ersichtlich – ist angesichts der im Jahr  durchgeführten Bau- und Sanierungsarbeiten als gut einzustufen.
Folgende bauliche oder sonst verkehrswertrelevante Mängel waren zum Zeitpunkt der Befundaufnahme augenscheinlich erkennbar:
 Wand- und Bodenbeläge stellenweise abgenutzt und teilweise schadhaft
 Abfallrohre (Dachentwässerung) fehlen
 Außenanlagen (Zugangswege, Zufahrten, Traufenbeton, Einfriedung schadhaft und sanierungsbedürftig)
 Garage in teilweiser Holzkonstruktion ist möglicherweise feuerpolizeilich bedenklich
 Fehlender Handlauf bei den Hauseingangsstufen
 Fehlender Handlauf bei der Stiege vom Erdgeschoss in das Dachgeschoss
 Fehlender Handlauf und fehlende Absturzsicherung bei der Stiege vom Erdgeschoss in den Keller
Der Bau- und Erhaltungszustand des Nebengebäudes ist augenscheinlich sehr schlecht:
 Massive Feuchteschäden an den hinteren Außenwänden
 Wand- und Bodenbeläge schadhaft
 Sanitäreinrichtungsgegenstände unzeitgemäß bzw. altersgemäß stark abgenutzt
 Fassadenverputz instandsetzungsbedürftig
 Holzfenster sanierungsbedürftig
Die Baubewilligung für Um-und Ausbauten am Einfamilienhaus ist nicht rechtskräftig, Baubeginnsanzeige sowie Fertigstellungsmeldung fehlen, sodass durch Fristablauf der Baubewilligungsbescheid vom 4.5.2005 nicht mehr gültig ist, und um eine neue Bewilligung angesucht werden muss. (siehe Langgutachten unter Punkt )
Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:
keine Lasten
Das Geringste Gebot war auf Antrag der betreibenden Partei mit EUR  festzusetzen, um ein möglichst hohes Meistbot zu erzielen. Unter dem geringsten Gebot findet ein Verkauf nicht statt.
An Zubehör werden die Einbauküche und die Sanitäreinrichtungen mitversteigert.
Gemäß § 147 EO kann das Vadium ausschließlich in Form von Sparbüchern erlegt werden.
Die verpflichtete(n) Partei(en) hat(haben) nicht bis spätestens 14 Tage nach Bekanntgabe des Schätzwertes dem Exekutionsgericht mitgeteilt, dass sie auf die Steuerbefreiung des § 6 Abs. 1 Z 9 lit. a UStG 1994 verzichtet(n).

 

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