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Bundeswehr Auktionen durch die VEBEG

Die VEBEG GmbH ist eine Treuhandgesellschaft, deren alleinige Gesellschafterin derzeit das deutsche Bundesministerium der Finanzen ist. Ihre Aufgabe besteht in der Veräußerung gebrauchter Waren aller Art, die in der Regel online meistbietend verkauft werden. Größter Auftraggeber der Gesellschaft ist derzeit die deutsche Bundeswehr. Fahrzeuge werden im Rahmen der Auktionen ebenso verwertet wie technische Geräte und Maschinen sowie Maschinenteile, auch Flugzeuge, Hubschrauber und Schiffe gehören aber zum Portfolio. Nicht zuständig ist das Unternehmen dagegen für die Verwertung von Waffen. Kleidung und andere kleine Artikel sind oft in großer Stückzahl erhältlich.

 

 

Ablauf einer Auktion

Die VEBEG betreut den gesamten Verwertungsprozess von der Erfassung der zu verkaufenden Artikel bis zur Auslieferung. Verkauft werden die Waren größtenteils über eine Auktionsplattform im Internet, die von der Gesellschaft selbst betrieben wird. Die Gebote werden dabei zumeist nicht offengelegt. Etwa drei Viertel der Bieter sind nach Angaben des Unternehmens Zwischenhändler, die die Waren selbst weiter veräußern; ein Viertel der Kunden sind Endverbraucher. Der Anteil an Waren, der von der Bundeswehr stammt, liegt deutlich über 50 Prozent. Weitere Auftraggeber sind staatliche Behören, Katastrophenschutz-Einrichtungen und Straßenbauverwaltungen. Auch Streitkräfte aus dem Ausland nutzen das Angebot teilweise.

 

 

Online-Portal

 

Gegründet wurde die VEBEG GmbH im Jahr 1951. Ursprünglich bestand ihr Zweck darin, Material zu verwerten, das in der Nachkriegszeit von den Besatzungstruppen zurückgegeben wurde und so wieder in deutschen Besitz gelangt war. Da die Gesellschaft bei der Bewältigung dieser Aufgabe außerordentlich erfolgreich war, begannen aber schon früh auch andere Auftraggeber, der Service zu nutzen. Die Bundeswehr begann mit der Verwertung ihrer ausgemusterten Güter in großem Stil im Jahr 1957. Heute richten sich die Auktionen dabei durchaus auch an internationale Abnehmer – etwa ein Viertel der Artikel, die über das Online-Portal verkauft werden, gehen in den Export.

 

 

Weitere Aufgaben

Aktuell hat die Gesellschaft etwa 60 Mitarbeiter. Intensiv kümmert sie sich unter anderem auch darum, anstehende Verkäufe bei potentiellen Abnehmern bekannt zu machen. Neben der Veröffentlichung auf der eigenen Onlineplattform werden aktuelle Auktionen auch durch Anzeigen in einschlägigen Medien oder mit direkten Anschreiben an langjährige Stammkunden bekanntgegeben. Auf diese Weise wird der Ertrag für die meist bundeseigenen Auftraggeber erhöht, ohne von ihnen Arbeitsschritte zu erfordern, für die sie eigentlich nicht zuständig sind. Auch die Abwicklung mit dem Kunden von der Bezahlung bis zur Abholung wird komplett übernommen.

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