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BG Zwettl C-Blatt NÖ Bauordnung §23

Der Zufahrtsweg führt über eine Brücke, die über den durch die südlich angrenzenden Grundstücke  und  verlaufenden Ortsbach führt. Ein dingliches Geh-, Fahrt und Leitungsrecht ist zu Lasten der betroffenen Grundstücke im jeweiligen C-Blatt nicht einverleibt. Das bewertungsgegenständliche Grundstück .18 weist eine annähernd rechteckige Grundrissform auf. Die Grundstücksfläche ist weitgehend eben und weist ein Gefälle von Norden nach Süden mit einem Niveauunterschied von ca. bis zu 1,5 m und ein geringfügiges Gefälle von Westen nach Osten auf. Die Grundstücksfläche ist jeweils niveaugleich mit den unmittelbar angrenzenden Grundstücken.

Zum Bewertungsstichtag befindet sich auf der bewertungsgegenständlichen Grundstück ein zweigeschoßiges Wohngebäude mit Nebenräumen und ein westlich daran angebautes Wirtschaftsgebäude. In dem Wohnhaus ist im Erd- und Obergeschoß eine Wohnung mit einer Nutzfläche von ca.  m² untergebracht, im Erdgeschoß sind weiters ein Kellerraum und ein Stallraum mit Vorraum mit einer Gesamtnutzfläche von ca.  m² untergebracht. Das Wohnhaus ist nicht unterkellert, der Dachboden nicht ausgebaut. Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß Niederschrift vom 8.6.1982 zur Bauverhandlung ein Teil des Wohnhauses auf dem angrenzenden Grundstück  mit Zustimmung der Eigentümerin dieses Grundstückes errichtet wurde. Gemäß NÖ Bauordnung §23 (2) stellt dies eine unzulässige Überbauung von Grundstücksgrenzen dar. Das Wohnhaus ist zum Bewertungsstichtag nicht zur Gänze fertiggestellt, insbesondere ist die gesamte Außenfassade sowie teilweise Fußböden, Decken, Heizungs- und Elektroinstallation und Balkon fertig zu stellen. Bauweise Wohnhaus (gemäß Baubeschreibung):
Aufgehendes Außenmauerwerk: Betonhohlblockmauerwerk 30 cm, innen verputzt; Fassade: Betonhohlblockmauerwerk unverputzt; Zwischenwände: DÜWA-Mauerwerk verputzt; Decke über Erd- und Obergeschoß: Betonfertigteildecken;

Treppe EG/OG: einläufige Stahlbetontreppe mit Terrazzobelag; Massivholzgeländer; Balkon: auskragende Stahlbetonplatte; Dach: Holzsatteldachstuhl; Dacheindeckung: Eternitrhomben (südseitig); Strangfalzziegel (nordseitig); Verblechung und Regenrinnen: Kunststoff; Kamine: Massivziegelmauerwerk verputzt; Fenster: Holzfenster mit Wärmeisolierverglasung; Kunststofffenster mit Wärmeisolierverglasung (Zimmer 1 OG); Hauseingangstüren: Aluminiumprofilrahmen mit Gussglaselementen; Innentüren: Stahlumfassungszargen mit furnierten Türblättern; Heizung: Warmwasser-Zentralheizungsanlage; Wärmeerzeugungssystem: 1 Zentralheizungsherd in der Küche für feste Brennstoffe; Wärmeabgabesystem: Radiatoren; Warnwassererzeugung: Warmwasserspeicher beheizbar über den Zentralheizungsherd. Ausstattung in den Wohnräumen:Böden: Terrazzo, Kunststoff, Holz und Fliesen (Sanitärräume); Wände: verputzt, teilweise gemalt, Fliesen ca. hoch (WC und Bäder); Decken: teilweise verputzt, teilweise Kunststoffelementdecken. und Decken.

Das Wohnhaus befindet sich in einem mäßigen Bau- und Erhaltungszustand, Instandsetzungsbedarf besteht insbesondere bei Dach, Regenablaufrinnen, Fliesenböden, Sanitärausstattung. Das Wirtschaftsgebäude ist westlich an das bestehende Wohn- und Wirtschaftsgebäudes angebaut. In dem Nebengebäude sind im Untergeschoß ein Kellerraum und ein Schuppen und im Obergeschoß eine befahrbare Tenne und eine Scheune untergebracht. Das Nebengebäude weist ein Grundrissausmaß von ca.  m x  m auf. Zwischen dem Wohnhaus und dem Nebengebäude besteht ein ca. 1 m breiter, überdachter Gang. Die Einfahrt in die Tenne ist nur über fremden Grund möglich. Bauweise (Scheune): Fundamente: Stampfbeton; Mauerwerk (Untergeschoß): Stampfbeton; Wände (Obergeschoß, Scheune): Holzständerkonstruktion 24 mm Bretterschalung; Decke über Untergeschoß: Massivdecke; Decke über Obergeschoß (Tenne): Holzbalkendecke; Dach: Holzsatteldachstuhl; Holzsparren, Einfachlattung; Dacheindeckung: Strangfalzziegel; Verblechung und Regenrinnen: verzinktes Eisenblech; Eingangstür: einflügelige Holztür; Einfahrtstore (Tenne): zweiflügelige Holztore. Das Nebengebäude befindet sich in einem mäßigen Bau- und Erhaltungszustand, Instandsetzungsbedarf besteht inbesondere bei der Bretterverschalung. Auf der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft sind keine sonstigen Außenanlagen vorhanden. Das Grundstück ist nicht eingefriedet.

Gericht:
BG Zwettl
Bezirksgericht Zwettl,

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