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Bärnbach Haus

Die Liegenschaft EZ 1193 KG 63303 Bärnbach besteht aus dem Grundstück .693 und befindet sich in der Stadtgemeinde Bärnbach unter der Orientierungsnummer „Flurgasse 11A“ (ca. 500 m vom Hauptplatz Bärnbach entfernt). Wohnlage und Verkehrslage durchschnittlich bis gut.
Die verkehrstechnische Erschließung erfolgt über die asphaltierte Flurgasse (öffentliches Gut) und anschließend über einen asphaltierten bzw. betonierten Servitutsweg über die Grundstücke 476/6 und .468 – eine Grunddienstbarkeit ist im Grundbuch eingetragen (A2-LNr. 2 a). Am eigenen Grundstück ist die Zufahrt ebenso befestigt.
Das Grundstück .693 hat eine annähernd trapezförmige Form, ist nahezu eben und weist laut Grundbuchauszug ein Gesamtausmaß von 565m² auf.
Auf der Liegenschaft befindet sich ein teilweise unterkellertes, erdgeschossiges Wohnhaus. Die maximale Länge des Grundstückes beträgt rund 29 m und die maximale Breite beläuft sich auf etwa 20 m.
Aufschließung:
Die Liegenschaft verfügt über einen Stromanschluss sowie über einen Anschluss an das öffentliche Wasser- und Kanalnetz. Die örtliche Fernwärmeleitung ist im Bereich der Flurgasse vorhanden.
Flächenwidmung:
Gemäß derzeit gültigem Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Bärnbach ist das Bewertungsgrundstück .693 als Allgemeines Wohngebiet (WA) mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,6 ausgewiesen.
Sonstige Feststellungen:
Gemäß Mitteilung seitens der Stadtgemeinde Bärnbach besteht per 7.8.2017 ein Abgabenrückstand in der Höhe von € 2.038,70.
Das Wohnhaus ist im Westen direkt an das Nachbargebäude angebaut.
Die Sachverständige hat darauf hingewiesen, dass der Grenzabstand zur südlichen Grundstücksgrenze sehr gering ist.
Gebäude
Einfamilienwohnhaus „Flurgasse 11A“
Für das Einfamilienwohnhaus wurde von der Baubehörde im Jahr 1965 die Baubewilligung für einen Wohnhausanbau erteilt. Das ursprünglich vorhandene Gebäude wurde in östlicher und westlicher Richtung erweitert. Etwa im Jahr 1975 erfolgte ein Garagenzubau an das bestehende Wohngebäude.
Das in Massivbauweise errichtete und mit einem Satteldach ausgestattete Wohnhaus ist teilweise unterkellert und umfasst ein Erdgeschoss sowie ein nicht ausgebautes Dachgeschoss.
Das Kellergeschoss beinhaltet einen Heizraum und einen Öllagerraum.
Im Erdgeschoss sind ein Vorraum, eine Küche, ein Bad, ein WC, drei Zimmer und ein Abstellraum untergebracht. Nordöstlich des Wohnhauses wurde die Garage angebaut.
Die Beheizung des Wohnhauses erfolgt mittels Ölzentralheizung über Radiatoren.
An Instandsetzungsarbeiten wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:
Im Jahr 1990 wurde ein Großteil der Radiatoren erneuert. Die Fensterkonstruktionen wurden im Jahr 1995 getauscht. Im Jahr 2007 wurde das Dach neu eingedeckt. Eine neue Ölzentralheizung wurde im Jahr 2008 installiert. Des Weiteren wurden im Jahr 2008 das Bad und das WC saniert. Darüber hinaus wurden keine wesentlichen Erhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten vorgenommen.
Die Zubehörfläche ist teilweise eingefriedet und besteht zum wesentlichen Teil aus Grünflächen sowie befestigten Flächen.
Es wurde der Sachverständigen ein Gutachten des Herrn KR Ing. P. K. vom 24.11.2014 vom Bezirksgericht Voitsberg zur Verfügung gestellt. Des Weiteren wurde von der zeichnenden Sachverständigen der Einreichplan aus dem Jahr 1965 bei der zuständigen Baubehörde erhoben.
Im Zuge der Befundaufnahme wurde der Einreichplan stichprobenartig kontrolliert und es konnte keine plankonforme Ausführung festgestellt werden. Es gibt Änderungen in der inneren Raumaufteilung und auch im Ausmaß. Für die weiterführende Berechnung wird das Gutachten von Herrn KR Ing. P. K. und die darin angeführten Flächen und Werte als Grundlage herangezogen.
Die Grundrissdarstellungen des Einreichplanes aus dem Jahr 1965 sind den Beilagen des Gutachtens zu entnehmen. Die zeichnende Sachverständige weist jedoch darauf hin, dass diese nicht dem Bestand entsprechen.
Zusammenfassende Aufstellung zum Objektbestand Einfamilienwohnhaus
Baujahr: 1965, Baujahr fiktiv: 1980
Gesamtnutzungsdauer: 70 Jahre, Restnutzungsdauer: 33 Jahre
Instandhaltung/Sanierung: dem Alter und der Nutzung entsprechend
1990: ein Großteil der Radiatoren erneuert, 1995: Fenstertausch
2007: Erneuerung des Daches (Eindeckung)
2008. Ölzentralheizung, Badezimmer und WC neu
Nettonutzflächen: 31,10m² (KG) | 79,20m² (EG) | 19,60m² (EG-Garage)
(Laut SV-GA vom 24.11.2014)
Gesamtwohnnutzfläche: 79,20m² (EG)
Heizung: Ölzentralheizung | Radiatoren
Baubewilligung: GZ: 626/2 – 1965 vom 28.05.1965
Benützungsbewilligung: GZ: 626/4 – 1965 vom 23.10.1984
Zustandsnote für die Bewertung: Note 2,5 (von 1,0 – 5,0)
Ausstattung:
Sämtliche Räume sind verputzt und gestrichen bzw. teilweise tapeziert. Das Bad und das WC sind mit einer Holzverschalung an der Decke versehen. In allen Wohnräumen befinden sich elektrische Installationen und Radiatoren. Die Wohnräume verfügen über Holz- und Laminatböden, Bad und WC sind verfliest. Die Innentüren sind als einfache Holztüren ausgeführt. Die Fensterkonstruktionen bestehen aus Kunststoff. Die Beheizung des Wohnhauses erfolgt mittels Ölzentralheizung über Radiatoren.
Die Sanitärausstattung des Badezimmers umfasst eine Dusche, einen Waschtisch und einen Waschmaschinenanschluss. Das WC ist vom Bad räumlich getrennt.
Die Ausstattung des Wohnhauses kann als durchschnittlich bezeichnet werden.
Bau- und Instandhaltungszustand:
Der Bau- und Instandhaltungszustand kann im Bereich des gesamten Objektes als normal erhalten bezeichnet werden. Es sind dem Alter und der Nutzung übliche Erhaltungsmaßnahmen erforderlich.
Mängel/Schäden/fehlende Arbeiten – Anmerkungen:
An den Kellerwänden und an den Wänden im Erdgeschoss konnte augenscheinlich Feuchtigkeit und leichte Schimmelbildung festgestellt werden. Laut Angaben von Herrn W. F. gibt es keine Drainage. Sämtliche Wand- und Bodenbeläge sowie die Holzeingangstüre sind überarbeitungsbedürftig. In einem Zimmer fehlen die Sockelleisten. Die Heizungsleitungen sind Aufputz verlegt. Die Asphaltierung im Bereich des Servitutsweges sowie die Befestigungen am eigenen Grundstück weisen Beschädigungen auf.
Der Instandhaltungsrückstau wird durch die Zustandsnote im Bereich der Sachwertermittlung berücksichtigt. In der Ertragswertberechnung findet der Instandhaltungsrückstau in den erhöhten Bewirtschaftungskosten seinen Niederschlag.
Es erfolgte lediglich eine augenscheinliche Besichtigung des Wohngebäudes und keine weitere bauliche Untersuchung, sodass das Vorliegen von durch den Augenschein nicht erkennbaren Bauschäden nicht ausgeschlossen werden kann.
Als Gesamtzustandsnote nach E. Heideck wird die Note 2,5 für die Bewertung festgesetzt.
Energieausweis:
Es liegt kein Energieausweis laut Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG) vor bzw. wurde keiner der Sachverständigen übermittelt.
Nutzung, Sonstiges:
Das Wohnhaus wird von Herrn H. und Herrn W. bewohnt. Laut Angaben von Herrn W. wird ihnen das Haus auf Bittleihe zur Verfügung gestellt.
Die Bewertung erfolgte bestandsfrei.

Grundstücksgröße: 565 m²

Objektgröße: 79,20 m²


Schätzwert: 114.000,00 EUR

Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs: Küche mit Ober- und Unterschränken inkl. E-Geräte

Wert des mitzuversteigernden Zubehörs: 0,00 EUR

Vadium: 11.400,00 EUR

Geringstes Gebot: 57.000,00 EUR


Sonstige Hinweise:Die Grundrisse des Einreichplanes entsprechen nicht dem Bestand.
Siehe Langgutachten

Gericht:BG Voitsberg
Aktenzeichen:633 7 E 31/17d
wegen:Zwangsversteigerung einer Liegenschaft
Letzte Änderung:15.11.2017
Versteigerungstermin:am 18.12.2017 um 9:00 Uhr
Versteigerungsort:Saal 18/I
Telefonkontakt:03142/21665-75
Besichtigungszeit:Anträge auf Anberaumung eines Besichtigungstermins können bis spätestens 10 Tage vor dem Termin eingebracht werden.
Ort und Zeit der Einsichtnahme:Zi 29/I
zwischen 8.00 und 12.00 Uhr
Sonstiges:Ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmende Lasten existieren nicht.
Die Verpflichtete hat keine Mitteilung nach § 6 Abs. 1 Z. 9 lit. a UStG 1994 erstattet.
Das Vadium kann nur in Form von Sparurkunden erlegt werden.
Bieter haben einen Lichtbildausweis mitzubringen!

Grundbuch:63303 Bärnbach
EZ:1193
Grundstücksnr.:.693
BLNr:1
Liegenschaftsadresse:Flurgasse 11A
PLZ/Ort:8572 Bärnbach


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